Veranstaltungskalender

Freitag
14. Nov. 2025 19.00 Uhr
BIG - Berliner Institut für Gruppenanalyse
Dr. Harald Weilnböck 

Narrative Gesprächsgruppen® – zur Anwendung der Gruppenanalyse in Schulen, Jugendarbeit und Rechtsextremismusprävention.

Gruppenanalytische Gespräche am BIG
Die Gruppenanalyse war nie nur als Therapie gedacht. Sie wollte immer auch gesellschaftlich wirken und unsere Fähigkeiten fördern, ein freiheitlich-demokratisches und verantwortliches Leben im Gemeinwesen zu praktizieren. In Zeiten von zunehmendem Autoritarismus und Demokratieskepsis kann die umsichtige Anwendung von gruppenanalytisch-basierter-pädagogischer Verfahren insbesondere in der sog. Rechtsextremismusprävention einen wichtigen Beitrag leisten.
Im Workshop stellt Harald Weilnböck die Methode der „Narrativen Gesprächsgruppen mit Schüler:innen“ dar, deren theoretische Grundannahmen erläutert, von den praktischen Umständen der Projektarbeit und Fortbildung junger Gruppenleiter:innen berichtet und Praxiserfahrungen z.B. in Form von Fallgeschichten geschildert. Letztendlich wird unterstrichen, wie sehr eine bildungspolitische Zeitenwende Not tut und im Grunde schon seit den 1990er Jahren erforderlich gewesen wäre, um in der erzieherischen Arbeit der Schulen auf nachhaltige Weise „intensiv-pädagogische politische Bildung“ unterstützen zu können. Dort müssen vor allem auch die sog. bildungsfernen und schwer-ansprechbaren Jugendlichen erreicht und zu demokratischer Persönlichkeitsentwicklung ermuntert werden. – Und wir alle, jung und alt, brauchen „(narrative) Erstreaktionskompetenzen“ für schwierige Gesprächssituationen im öffentlichen Raum.


Art der Veranstaltung:
Seminar

Nähere Informationen finden Sie über den Kalender der Website www.gruppenanalyse-berlin.de 

Anmeldung:
Weitere Infos >

Anmeldung per E-Mail >

Ort:
BIG Berliner Institut für Gruppenanalyse e. V.
Rudolfstraße 14
10245 Berlin (nur wenige Gehminuten vom S/UBhf. Warschauer Str.)

Zu sehen ist as Logo beziehungsweise die Grafik des Berliner Institut für Gruppenanalyse (BIG)
Mittwoch
05. Nov. 2025 20.00 Uhr
Psychoanalytisches Institut Berlin e.V. (PaIB)
Prof. Dr. Nils F. Töpfer, Lena Gombert, Luz Cárdenas

Beziehungsdynamiken in der Psychotherapie älterer Patient*innen durch jüngere Therapeut*innen

Die Konstellation jüngerer Therapeut*innen und älterer Patient*innen tritt in der psychotherapeutischen Praxis immer häufiger auf und doch gibt es kaum fallbezogene Arbeiten, die sich der Beziehungsdynamik dieser altersdiskrepanten therapeutischen Dyade widmen. Nils Töpfer führt in das Thema ein, indem er zentrale Konzepte zusammenfasst: die Eigenübertragung von Therapeut*innen, die unbewusste Barrieren in der Arbeit mit älteren Patient*innen umfassen kann, sowie die umgekehrte Übertragung, bei der ältere Patient*innen die Rolle eines realen oder phantasierten (Enkel-)Kindes auf ihre Psychotherapeut*innen übertragen. Zwei fallbezogene Vorträge beleuchten anschließend spezifische Aspekte der Beziehungsdynamik: Lena Gombert reflektiert anhand von Praxisbeispielen wie in einer altersdiskrepanten therapeutischen Dyade  Übertragungs- und Gegenübertragungskonstellationen Abwehrcharakter erlangen können von kontraphobischer Vitalisierung über Verleugnung bis hin zur Nutzung der Therapeutin als Erinnerungsbehälter. Luz Cárdenas zeigt in ihrer Fallstudie, wie hypomanische Abwehrmechanismen zur Vermeidung der Auseinandersetzung mit Alter, Verlust und existenziellen Ängsten genutzt werden und wie jüngere Therapeut*innen eine reife Auseinandersetzung mit dem Älterwerden fördern können. 

Die Veranstaltung bietet eine spannende Gelegenheit, sich mit einem bisher wenig erforschten, aber klinisch hochrelevanten Thema auseinanderzusetzen. Im Anschluss an die Vorträge gibt es ausreichend Zeit für Austausch und Diskussion.

Art der Veranstaltung:
Fachvorträge und Diskussion

Datum/Uhrzeit:
Mittwoch, 05.11.2025 um 20:00 Uhr

Ort:
PaIB/IfP Berlin,
Hauptstraße 19,
10827 Berlin-Schöneberg

Anmeldung über:
Anmeldung per E-Mail >

Weitere Informationen:
Weitere Infos >

Zu sehen ist das Logo des Psychoanalytisches Institut Berlin e.V.
Sonntag
02. Nov. 2025 11.00 Uhr
BIPP
Wilhelm Brüggen

Der Untergang des Ödipuskomplexes, der Gabentausch und die Geldwirtschaft. Psychoanalytische Anmerkungen zur Mythologisierung der Politik

Öffentliche Vorträge am BIPP im Rahmen der Vortragsreihe »Psychoanalyse… in guter Gesellschaft?!«

Der Vortrag beschreibt, wie die Verdrängung der ödipalen Einstellungen zu einem neuen Bindungsmodus führt, der dem von M. Mauss beschriebenen Gabentausch entspricht.
Wird er durch geldvermittelte Tauschpraktiken ersetzt, kommt es zu einer Trennung von Sache und Person. Die Objekte verlieren ihre intersubjektive Bedeutung. Die sozialen Funktionen des Gabentausches werden vom Lohnarbeitsverhältnis übernommen.
All dies führt zu der Hypothese, dass die gegenwärtigen politischen Verwerfungen auf eine Marginalisierung der Lohnarbeit zurückgehen, die ein gesellschaftlich-kulturelles Niemandsland erzeugt.

Moderation:
Peter Treu

Art der Veranstaltung:
Öffentlicher Vortrag

Anmeldung:
nicht erforderlich

Weitere Infos >

Zertifizierung beantragt. Kostenfrei.

Ort:

Pariser Str. 44, 10707 Berlin Wilmersdorf

Zu sehen ist das Logo für das Institut für Psychotherapie und Psychoanalyse kurz BIPP in Berlin
Freitag
31. Okt. 2025 19.00 Uhr
BIG - Berliner Institut für Gruppenanalyse
Ulrich Schultz-Venrath und Ludger M. Hermanns

Buchvorstellung »Gruppenanalyse in Selbstdarstellungen 2. Teil«

Vor kurzem ist der zweite Band der „Gruppenanalyse in Selbstdarstellungen“ bei Vandenhoeck & Ruprecht herausgekommen.
Wie schon beim ersten Teilband wollen wir ihn wieder im BIG im Rahmen einer Lesung und Diskussion vorstellen. Neben den beiden Herausgebern (Ulrich Schultz-Venrath und Ludger M. Hermanns) werden die Beitragenden Marita Barthel-Rösing (Bremen), Gerhard Wilke (London) und Pieter Hutz (Berlin) anwesend sein. Das Buch kann vor Ort erworben werden und wird auf Wunsch von den Autor*innen signiert.

Im Anschluss lädt das BIG zu einem gemütlichen Beisammensein ein.

Art der Veranstaltung
Buchvorstellung

Ort:
Berliner Institut für Gruppenanalyse e. V. Rudolfstraße 14
10245 Berlin (nur wenige Gehminuten vom S/UBhf. Warschauer Str.)

Anmeldung
Vorherige Anmeldung über das Sekretariat erforderlich.

Anmeldung per E-Mail >
Weitere Informationen:
Nähere Informationen finden Sie über den Kalender unserer Website:
https://gruppenanalyse-berlin.de/media/buchvorstellung_gruppenanalyse_in_selbstdarstellungen_2-_teil.pdf
Weitere Infos >

BIG - Berliner Institut für Gruppenanalyse
Freitag
17. Okt. 2025 20.30 Uhr
Arbeitsgemeinschaft für Psychoanalyse und Psychotherapie Berlin e.V. (A.P.B.)
Annette Simon, Dipl.-Psychologin, Psychoanalytikerin und
Regina Schilling, Filmemacherin

„Diese Sendung ist kein Spiel“ –
Aktenzeichen XY ungelöst als normative Zeichensetzung

Grimmepreisträgerin Regina Schilling knüpft mit ihrem neuen Dokumentarfilm über die bekannte Sendung „Aktenzeichen XY ungelöst“ an ihr gesellschafts- und medienkritisches Schaffen an. In dem vorzuführenden Film beleuchtet sie, wie die von E. Zimmermann moderierte Sendung normative Bilder gesellschaftlicher Ordnung filmisch vermittelte. Dabei wurden besonders auch Geschlechterstereotype übermittelt, die besonders Frauen mit Werten und Ängsten konfrontierten, die ihren Aktionsradius einschränkten. Es bietet sich an, dies auch aus psychoanalytischer Sicht und aus dem Zeitgeist der Sendung zu diskutieren.

Moderation: Annette Simon

Art der Veranstaltung:
Filmvorführung in Anwesenheit der Filmemacherin mit Diskussion

Kostenfrei
Zertifizierung wird über die Psychotherapeutenkammer Berlin beantragt

Ort:
APB,
Schützenstraße 8,
10117 Berlin

Anmeldung nicht erforderlich

Weitere Infos über Tel.: 030 28394323

Weitere Infos per E-Mail >

Weitere Infos >

zu sehen ist das Logo der Arbeitsgemeinschaft für Psychoanalyse und Psychotherapie Berlin kurz apb
Freitag
10. Okt. 2025 20.15 Uhr
Berliner Institut für Psychotherapie und Psychoanalyse (BIPP e.V.)
Markus Fäh

Revoir l’Œdipe – Subversive psychoanalytische Praxis in Zeiten des postmodernen anti-ödipalen Konformismus

Wie kann die Psychoanalyse heute noch ein subversives Projekt sein – in einer Zeit, in der Anpassung, Effizienz und Selbstoptimierung das Subjekt dominieren? Was bleibt von ihrer ursprünglichen Aufgabe, das Unbewusste freizulegen und damit sowohl das Individuum als auch die Gesellschaft zu erschüttern? Wir spüren, dass unsere Disziplin in der Gefahr steht, ihre kritische Schärfe zu verlieren. Die These wird zur Diskussion gestellt, dass gerade in Zeiten anti-ödipaler Auflösungstendenzen – mit ihrer Verleugnung von Schuld, Trieb und Konflikt – eine Rückbesinnung auf die Wirk- und Sprengkraft ödipalen Denkens notwendig ist.
Was bedeutet es, den Ödipus nicht zu verabschieden, sondern ihn neu zu sehen – Revoir l’Œdipe? Und wie kann diese Perspektive helfen, die Psychoanalyse wieder zu dem zu machen, was sie im besten Fall war und ist: ein Ort der inneren Freiheit, ein Laboratorium des Widerstands, eine Schule des Begehrens? Der Autor skizziert Ansätze einer subversiven klinischen und gesellschaftlichen psychoanalytischen Praxis in heutigen lethargischen Zeiten.

Moderation:
Kai Rugenstein

Art der Veranstaltung:
Öffentlicher Vortrag

Anmeldung:
nicht erforderlich

Weitere Infos >

Zertifizierung beantragt. Kostenfrei.
Eine Veranstaltung der DPG-AG am BIPP


Ort:

Pariser Str. 44, 10707 Berlin Wilmersdorf

Zu sehen ist das Logo für das Institut für Psychotherapie und Psychoanalyse kurz BIPP in Berlin
Samstag
27. Sep. 2025 09.30 Uhr
BIG - Berliner Institut für Gruppenanalyse

Herbstsymposium 2025 (Samstag, 27. September 2025)

Gruppe als Objekt des Begehrens: Liebe, Begierde und Sexualität in der Gruppenanalyse
26./27. September 2025

Download Flyer >

Herbstsymposium 2025
Lust, Liebe, Begehren und Begierde, Sexualität, Sehnsucht und Verlangen. Eifersucht. All diese libidinösen Kräfte bilden eine bedeutende Grundlage unserer Beziehungsmatrix und wirken sich mächtig auf unsere Identitätsbildung, auf die gesellschaftliche Ordnung und Machtverhältnisse aus. Erstaunlich wenig Platz wird diesen bedeutsamen Phänomenen in der gruppenanalytischen Literatur eingeräumt.

Zum Auftakt des Symposiums werden leidenschaftliche Gruppenanalyti­ker:innen im Rahmen einer Podiumsdiskussion den Fragen nachgehen, was das Lustvolle an der Arbeit mit den Gruppen ist und wie das Sexuelle in Gruppen auftritt.

Im ersten Vortrag von A. Mauritz und M. Schirpke soll es um die Heraus­forderungen der Paarleitung gehen, die damit verbundenen gruppen­dynamischen Implikationen, die wechselseitigen Übertragungen von Paarleitung und Gruppe. Sie erkunden, wie Leitungspaare in der Gruppe einen metaphorischen Raum fördern können, über Begehren und Lust zu sprechen.

Am zweiten Tag beschäftigt sich B. Heimerl mit John Rickman und dessen Interesse an der Verbindung zwischen der Triebtheorie, der Viel­heit in der Sexualität und der Sozialpsychologie in der Gruppenanalyse. Rickmans Ideen zur Interaktion zwischen den institutionellen und persön­lichen unbewussten Dynamiken – vor allem zur Stellung des Ödipus-komplexes in der Gruppe – helfen, sich mit aktuellen gruppenanalyti­schen triebtheoretischen Positionen zu befassen.

K. Flaake plädiert schließlich für eine differenzierte Beschäftigung und einem entdramatisierenden Blick auf Transgenderphänomene. Sie sollte Wünsche ernst nehmen und zugrunde liegende Motive zu verstehen versuchen und Beratungsangebote bereitstellen. Für eine psychothera­peutische Begleitung haben sich dabei insbesondere gruppenanalytisch orientierte Angebote als besonders produktiv erwiesen.

Unsere Arbeitsgruppen bieten Raum zur Diskussion und zum kollegialen Austausch über die Vielschichtigkeit des Sexuellen in der gruppenana­lytischen Praxis:

AG 1 – Sprechen über Sexualität und Begehren in der Gruppe

Sprechen über Sexualität in der Gruppe, über befriedigende, unbefrie­digende, vielleicht auch überfordernde Erfahrungen, über Verlangen, Bedürftigkeit und Wünsche? Was braucht eine Gruppe, um darüber in Austausch zu kommen? Was bringe ich als Gruppenleiter*in mit, dies zu ermöglichen oder zu blockieren? Braucht es Regeln, um die Gruppe vor Grenzverletzungen oder Überforderung zu schützen? Darüber möchten T. Heyn und F. Glöckner mit Ihnen ins Gespräch kommen.

AG 2 – Liebe, Übertragung und Gegenübertragung in der Gruppe
Liebesübertragung und Liebesgegenübertragung als unumgängliche Phänomene der gruppenanalytischen Behandlung werden häufig über­sehen oder unbewusst abgewehrt. Dennoch sind es wirksame Kräfte, die Behandlungen vorantreiben oder als Widerstände erschweren können. In dieser AG wollen A. Vápenka und M. Raschidy Raum für Diskurs und Verstehen dieser dynamischen Mechanismen/Prozesse bieten.

AG 3 – Queere Gruppen statt Quoten-Queers?
Wie kann queere Lust und queeres Begehren in Gruppen gewürdigt, eingeladen und wenn nötig auch geschützt werden? Welche typischen Konflikte und diskriminierenden Interaktionen führen immer wieder zum Heraushalten bestimmter Themen oder gar zum Abbruch? M. Stang und D. Langner berichten aus reinen LGBTIQ+ Gruppen aus ihrer queeren bzw. nicht queeren Leitungsperspektive.

AG 4 – Paarleitung
In dem Workshop zu ihrem Vortrag werden A. Mauritz und M. Schirpke an Beispielen über Möglichkeiten der spielerischen Kommunikation des Paares vor der Gruppe nachdenken und Fallstricke in der Paarleitung untersuchen. Es wird gemeinsam darüber reflektiert, wie man den Austausch über Begehren und Sexualität, aber auch über unstillbare Sehnsüchte fördern kann.

AG 5 – Kinderschutz als partizipativer Organisationsentwicklungs­prozess am Beispiel einer Kinder- und Jugendpsychiatrie
(Gewalt-)Schutzkonzepte sind für Organisationen, die Menschen betreu­en, mittlerweile ein must have. C. Witz und H. Jannink stellen Inhalte von Schutzkonzepten vor und berichten aus einem beteiligungsorientierten Prozess in der Kinder und Jugendpsychiatrie. Die Themen der Patient:in­nen und die Dynamiken der Organisation werden dabei im Fokus stehen. Über gruppenanalytische Implikationen solcher Prozesse wollen wir mit Ihnen diskutieren.

AG 6 – Lust! Aber worauf? Begehren und Suche nach Intimität in Kinder- und Jugendlichengruppen
In Kinder- und Jugendlichengruppen herrschen oft starke Erregungen, die sich szenisch ausdrücken: ungestüm – laut oder gehemmt – angespannt. Dahinter verbergen sich Themen und Gefühle von Nähe und Distanz, Angst, Scham, Begehren und die Suche nach Intimität. Anhand einiger Beispiele aus Kinder- und Jugendlichengruppen wollen K. Stumptner und S. Neurohr mit ihnen ins Gespräch kommen.

 


 

Tagungsprogramm
Freitag, 26. September 2025

ab 16.00 Uhr Ankommen

16.30–16.40 Uhr Begrüßung (Beate Cohrs)

16.40–17.30 Uhr Einführung und Podiumsdiskussion
(Frauke Glöckner & Aleš Vápenka)
Gäste: Beate Cohrs, Harald Küster, Katrin Stumptner,
Vertreter:innen der Weiterbildungsteilnehmenden

17.30–18.00 Uhr Pause

18.00–19.00 Uhr Vortrag: Paarleitung – zwischen lustvollem Begehren und spannungsvollem Aushandeln (Anne Mauritz & Markus Schirpke)

19.00–19.30 Uhr Pause

19.30–21.00 Uhr Großgruppe (Leitung: Jutta Gliem & Lars Friedel)
ab 21.00 Uhr Ausklang mit Büffet


Samstag, 27. September 2025

09.30–10.30 Uhr Vortrag: Was sucht der sexuelle Trieb in der Gruppenanalyse?! Überlegungen zur Aktualität der Triebtheorie in der Gruppenanalyse
(Bernd Heimerl)

10.30–11.00 Uhr Pause

11.00–12.00 Uhr Vortrag: Transgender Jugendliche – das Leiden am Körper, die Bedeutung einer empathischen Begleitung und die produktiven Potenziale gruppenanalytisch orientierter Angebote
(Karin Flaake)

12.00–13.30 Uhr Mittagspause

13.30–15.00 Uhr Arbeitsgruppen (AG)

  • AG 1 – Sprechen über Sexualität und Begehren in der Gruppe (Tita Heyn & Frauke Glöckner)
  • AG 2 – Liebe, Übertragung und Gegenübertragung
    (Mastura Raschidy & Aleš Vápenka)
  • AG 3 – Queere Gruppen statt Quoten-Queers?
    (Martina Stang & Daina Langner)
  • AG 4 – Paarleitung (Anne Mauritz & Markus Schirpke)
  • AG 5 – Kinderschutz als partizipativer Organisationsentwick-lungsprozess am Beispiel einer Kinder- und Jugend-psychiatrie (Christina Witz & Helge Jannink)
  • AG 6 – Lust! Aber worauf? Begehren und Suche nach
    Intimität in Kinder- und Jugendlichengruppen
    (Katrin Stumptner & Sascha Neurohr)

15.00–15.30 Uhr Pause

15.30–17.00 Uhr Großgruppe (Jutta Gliem & Lars Friedel)

17.00–17.15 Uhr Resümee und Verabschiedung

 

 

Mitwirkende / Tagungsgruppe

Beate Cohrs, Dipl.-Psych.,
Psychoanalytikerin und Gruppenanalytikerin, Berlin
Karin Flaake, Prof. (i.R.) Dr.,
Soziologin und Gruppenanalytikerin, Oldenburg
Lars Friedel, Dr. med.,
Psychoanalytiker und Gruppenanalytiker, Leipzig
Jutta Gliem, Dr. med.,
Psychoanalytikerin und Gruppenanalytikerin, Heidelberg
Frauke Glöckner, Dr. med.,
Psychoanalytikerin und Gruppenanalytikerin, Berlin
Bernd Heimerl, Dr. phil, Dipl.-Psych.,
Psychoanalytiker und Gruppenanalytiker, Berlin
Tita Heyn, Dipl.-Psych.,
Psychologische Psychotherapeutin (TP), Gruppenanalytikerin, Hamburg
Helge Jannink, Dipl.-Psych.,
Psychologischer Psychotherapeut (TP), Gruppenanalytiker,
Sexualpädagoge, Hamburg, Berlin
Harald Küster, Dipl.-Psych.,
Psychologischer Psychotherapeut (TP), Gruppenanalytiker, Halle
Daina Langner, Dr. phil. Dipl.-Psych.,
Psychoanalytikerin und Gruppenanalytikerin, Berlin
Anne Mauritz, Dipl.-Psych.,
Psychologische Psychotherapeutin (TP), Gruppenanalytikerin, Berlin
Sascha Neurohr, Dipl.-Soz.-Päd.,
Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeut, Gruppenanalytiker, Berlin
Mastura Raschidy, Dr. phil.,
Psychologin, Psychotherapeutin, Individualpsychologische Analytikerin,
Gruppenanalytikerin in WB, Wien
Markus Schirpke, Dipl.-Psych.,
Psychologischer Psychotherapeut (TP), Gruppenanalytiker, Berlin
Martina Stang, Dipl.-Psych.,
Psychoanalytikerin und Gruppenanalytikerin, Berlin
Katrin Stumptner, Dipl.-Musiktherapeutin,
Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutin, Gruppenanalytikerin, Berlin
Aleš Vápenka, Dr. phil. Dipl.-Psych.,
Psychoanalytiker und Gruppenanalytiker, Berlin
Christina Witz, Dr’in phil., Dipl.-Psych.,
Sexualpädagogin, Fachkraft f. Schutzkonzeptentwicklung und
Kindeswohlgefährdung, Hamburg

Teilnahmegebühren

early fee* late fee


BIG-Mitglieder
170,- € early fee*
230,- € late fee

 


Nicht-Mitglieder 210 Euro 250 Euro
210,- € early fee*
250,- € late fee


Weiterbildungsteilnehmende
130,- € early fee*
170,- € late fee
*Zahlungseingang bis 26.08.2025


Stornierung
Bei Stornierung bis 24.08.2025: Rückzahlung der entrichteten Gebühr
abzüglich einer Verwaltungspauschale von 25 Euro.
Bei Stornierung bis 01.09.2025: Rückzahlung von 50 % der entrichteten
Gebühr.
Ab dem 01.09.2025: 100 % Stornogebühren


Anmeldung

Die Veranstaltung wird bei der Psychotherapeutenkammer Berlin
zur Zertifizierung angemeldet.
Nähere Informationen finden Sie über den Kalender der Website www.gruppenanalyse-berlin.de 

Weitere Infos >

Anmeldung per E-Mail >

Überweisung:
Deutsche Apotheker- und Ärztebank
IBAN DE28 3006 0601 0005 9542 90
Bitte geben Sie als Zahlungsgrund an: Nachname und
»Herbstsymposium 2025«.
Die Reihenfolge des Zahlungseingangs ist für die Anmeldung
entscheidend.

Veranstaltungsort:
BIG Berliner Institut für Gruppenanalyse e. V.
Rudolfstraße 14
10245 Berlin (nur wenige Gehminuten vom S/UBhf. Warschauer Str.)

Zu sehen ist as Logo beziehungsweise die Grafik des Berliner Institut für Gruppenanalyse (BIG)
Mittwoch
17. Sep. 2025 20.30 Uhr
IPB Berlin
Peter Wuzella

Mamas Hamas – über das Fremde im Anderen
Intersubjektivität, chronisches Enactment und andere Grundtatsachen psychoanalytischen Arbeitens

Rund um eine Fallbeschreibung versammelt der Autor seine Gedanken um sich der Frage zu nähern, wie genau, beim psychoanalytischen Arbeiten, etwas in den Anderen kommt. Erzählungen und Figuren aus seiner hochpersönlichen Erfahrungswelt, sein Aufwachsen an der österreichisch jugoslawischen Grenze, sein toter Großvater oder der Unfalltod Jörg Haiders, verknüpft der Autor mit Vorgängen in seiner Praxis, insbesondere wenn die genannten Figuren während einer Sitzung in der Reverie des Analytikers auftauchen.

Peter Wuzella ist klinischer Psychologe, Psychoanalytiker und niedergelassen in freier Praxis in Wien. Ausgebildet am Wiener Arbeitskreis für Psychoanalyse (IPV) ist er dort seit 2016 Lehranalytiker und aktuell Vorsitzender der Ausbildungskommission (Director of Training).
Neben seiner Lehrtätigkeit hält er regelmäßig Vorträge, z.B. im Rahmen der Sigmund Freud Vorlesungen in Wien, zuletzt in Basel (DipsaT 2024).

Moderation
Bettina Ganse

Art der Veranstaltung
Vortrag und Diskussion

Anmeldung:

nicht erforderlich

Zertifizierung beantragt. Kostenfrei.

Ort:
Helgoländer Ufer 5,
10557 Berlin Tiergarten

Weitere Infos >

zu sehen ist das Logo des Institut für Psychoanalyse Psychotherapie und Psychosomatik Berlin, kurz IPB
Freitag
18. Juli 2025 19.00 Uhr
BIG - Berliner Institut für Gruppenanalyse
Sascha Neurohr 

Der Hund in der Kindergruppentherapie – wie er Stimmungen körpersprachlich spiegelt, Mentalisierung und Ich-Fähigkeiten fördert und die Gruppe miteinander verbinden kann

Gruppenanalytische Gespräche am BIG
In der psychodynamisch-gruppentherapeutischen Arbeit mit meinem Hund habe ich viele Eindrücke machen können, wie dessen Anwesenheit unterstützend die oft noch schwach entwickelten Ich-Fähigkeiten im interaktionellen Geschehen mit anderen Peers stärken kann. Als schutzbedürftiger Teilnehmer, der Bedürfnisse nicht verbal äußern sondern nur über seine Körpersprache zum Ausdruck bringen kann, ist sein Wohlbefinden und sein Agieren symbolisch Ausdruck des allgemeinen Angst- und Anspannungsniveaus im gruppendynamischen Prozess, ganz besonders spürbar während der prägruppalen rangdynamischen Auseinandersetzungen. Mein Hund dient zugleich als verbindendes Element für alle, die ihn aus den vorherigen Einzelsitzungen kennen und belebt die Inszenierungen der Gruppe, da er oft zu ahnen scheint, wie er mit seinem Verhalten behilflich sein kann. Ich profitiere häufig davon, dass mein Hund schneller und besser Anspannungen erfassen kann.

Art der Veranstaltung:
Seminar

Nähere Informationen finden Sie über den Kalender der Website www.gruppenanalyse-berlin.de 

Anmeldung:
Weitere Infos >

Anmeldung per E-Mail >

Ort:
BIG Berliner Institut für Gruppenanalyse e. V.
Rudolfstraße 14
10245 Berlin (nur wenige Gehminuten vom S/UBhf. Warschauer Str.)

Zu sehen ist as Logo beziehungsweise die Grafik des Berliner Institut für Gruppenanalyse (BIG)
Mittwoch
09. Juli 2025 20.00 Uhr
Psychoanalytisches Institut Berlin e.V. (PaIB)
Samuel Bayer

Psychose und psychische Struktur = »psychotische Struktur«?

Obwohl psychodynamische Psychosenpsychotherapie eine lange Tradition hat, wird die psychotherapeutische Behandlung von Menschen mit Psychosen häufig immer noch kritisch oder gar als unmöglich betrachtet. Begründet wird dies zumeist mit einem zu schlechten, d.h. „desintegrierten“ oder „psychotischen“ Strukturniveau der Betroffenen. Aber ist das wirklich so?
Bislang war die psychische Struktur von Menschen mit Psychosen vor allem Gegenstand theoretischer und qualitativer Untersuchungen. Samuel Bayer stellt seine Forschungsarbeit vor, die zum Ziel hatte, diese Forschungslücke zu schließen und die strukturellen Fähigkeiten von Menschen mit Psychosen empirisch greifbarer zu machen. Dazu wurden PatientInnen mit einer Schizophrenie oder schizoaffektiven Psychose hinsichtlich ihrer strukturellen Fähigkeiten und weiterer zentraler Krankheitsparamater untersucht.

Art der Veranstaltung:
Vortrag und Diskussion

Ort:
PaIB/IfP Berlin,
Hauptstraße 19,
10827 Berlin-Schöneberg

Anmeldung über:
Anmeldung per E-Mail >

Weitere Informationen:
Weitere Infos >

Montag
07. Juli 2025 20.00 Uhr
(IAKJP) – Esther Bick
Juliane Hummitzsch (Bremen)

Wissenschaftlicher Abend
35 Jahre psychoanalytische Theorien zu ADHS — Vom Konflikt zum Defizit

Seit den 1990er Jahren befasst sich die deutschsprachige Psychoanalyse mit Theorien zum Verständnis motorischer Unruhe, Aufmerksamkeitsproblemen und Impulsdurchbrüchen, gemeinhin als ADHS bezeichnet. Im Latenzalter ist dies eine der am häufigsten vergebenen Diagnosen.
Der Vortrag wird zunächst einen Blick zurück auf die unterschiedlichen Verständniszugänge werfen, von damals bis heute. Die darin erkennbare Bewegung von einer konfliktzentrierten Sicht zu einer defizitorientierten Perspektive wird anschließend herausgestellt und auf ihre Bedeutung hin befragt und diskutiert. Warum gelingt es Kindern mit ADHS nicht, ihre Erregung produktiv zu nutzen? Fokussiert wird hierbei auf die Bedeutung der Sexualität, der Symbolisierung und des unbewussten Sinns psychischer Symptomatik, auch für die sogenannten unrepräsentierten Zustände.

Art der Veranstaltung:
Vortrag mit anschließender Diskussion

Einführung und Moderation:
Maximilian Laurer

Dozentin:
Juliane Hummitzsch (Bremen)
(langjährige Arbeit in einem Sprachheilkindergarten und als Gutachterin fürs Familiengericht,
aktuell in Ausbildung zur Psychoanalytikerin für Erwachsene bei der DPV Bremen)

Datum / Uhrzeit:
Montag, 07.07.2025 · 20:00 Uhr

Ort:
IAKJP
Dönhoffstr. 39,
10318 Berlin-Karlshorst

Gebühren:
für Aus- und Weiterbildungsteilnehmer des IAKJP sowie
Vereinsmitglieder frei; für Gäste: 10,-Euro
Es ist geplant die Veranstaltung als Fortbildung zertifizieren zu lassen.

Anmeldung erforderlich:
Sekretariat IAKJP Frau Landwehr

Anmeldung über Tel.: 030 21230654

Anmeldung per E-Mail >

Weitere Infos >

zu sehen ist das Logo Institut für das Institut für analytische Kinder- und Jugendlichen-Psychotherapie Berlin kurz IAKJP - Esther Bick
Sonntag
06. Juli 2025 11.00 Uhr
BIPP
Kristin White

Psychoanalyse und Migration: Der „Narzissmus der kleinen Unterschiede“ in der globalisierten Welt und die Unfähigkeit, zu trauern

Narzisstische Spaltungs-, Projektions- und Verleugnungsprozesse werden häufig in Zusammenhang mit der Migration aktiv, sowohl beim einzelnen Menschen mit Migrationserfahrungen wie auch auf gesellschaftlicher Ebene. In beiden Fällen spielen abgewehrte Scham- und Schuldgefühle eine entscheidende Rolle. Anhand eines Fallbeispiels zeige ich, wie die psychoanalytische Arbeit mit Trauer und Verlust zu einer besseren inneren und äußeren Integration führen kann. Es folgen einige Überlegungen zur aktuellen Bedeutung des „Narzissmus der kleinen Unterschiede“ auf gesellschaftlicher Ebene.

Moderation:
Flipo Seilern

Art der Veranstaltung:
Öffentlicher Vortrag

Anmeldung:
nicht erforderlich

Weitere Infos >

Zertifizierung beantragt. Kostenfrei.

Ort:

Pariser Str. 44, 10707 Berlin Wilmersdorf

Zu sehen ist das Logo für das Institut für Psychotherapie und Psychoanalyse kurz BIPP in Berlin
Freitag
20. Juni 2025 19.00 Uhr
BIG - Berliner Institut für Gruppenanalyse
Dipl.-Psych. Helge Jannink 

Wenn das Erwachsene drängt – Über die Abwesenheit von Sexualität in der Gruppenpsychotherapie

Gruppenanalytische Gespräche am BIG
Auch wenn die Psychoanalyse vormals der Pansexualität bezichtigt wurde, ist es heute kein Geheimnis, dass gelebte Sexualität in vielen Psychotherapien Erwachsener, unabhängig vom Verfahren, wenig im Zentrum des Besprochenen liegt. Dies gilt für Einzelpsychotherapien und im Hinblick auf die Gruppenpsychotherapie vor dem Hintergrund multipler Schamanlässe eher mehr. So beschreibt Morris Nitsun in seinem Buch The Group as an Object of Desire (2006) den Mangel an gruppenanalytischer Literatur, auf die er seine Gedanken hätte stützen wollen und abgesehen von genau diesem Buch, das bisher nur auf englisch vorliegt, hat sich das von ihm Beklagte nicht grundlegend verändert.
Ausgehend von Freuds Unterscheidung von infantiler und erwachsener Sexualität möchte ich der Frage nach dem Platz erwachsener Sexualität in der gruppenpsychotherapeutischen Behandlung nachgehen. Während die Auseinandersetzung mit kindlicher Sexualität zurecht intensiv geführt wurde und wird, wird der Sexualität Erwachsener weniger Beachtung geschenkt und sie wird eher anderen Forschungs- und Behandlungsfeldern überlassen. So möchte ich ausgehend von sexualwissenschaftlicher Forschung zu erwachsener Sexualität der Frage nach gehen, was wir für die Gruppenanalyse von ihr ableiten können. Vielleicht spiegelt sich der von Nitsun beklagte theoretische Mangel in den gruppenpsychotherapeutischen Sprachschwierigkeiten in der Praxis wieder?

Nähere Informationen finden Sie über den Kalender der Website www.gruppenanalyse-berlin.de 

Anmeldung:
Weitere Infos >

Anmeldung per E-Mail >

Ort:
BIG Berliner Institut für Gruppenanalyse e. V.
Rudolfstraße 14
10245 Berlin (nur wenige Gehminuten vom S/UBhf. Warschauer Str.)

Zu sehen ist as Logo beziehungsweise die Grafik des Berliner Institut für Gruppenanalyse (BIG)
Sonntag
15. Juni 2025 11.00 Uhr
BIPP
Christine Bauriedl-Schmidt

Über die Scham, menschlich zu sein und die Herausforderung gelingender 
Generativität

Ein Bestimmungsstück der durch kapitalistische Markt- und Machtmechanismen getriebenen westlichen Moderne ist die Hoffnung, dass zukünftig alles besser wird. Der Imperativ der Optimierung bringt Scham hervor, die als Leitaffekt im Spiel der Generationen gelten kann. Als Denkbarriere kann Scham Groll, Zorn, Neid, als Lösungskatalysator kann sie Schuld-, Trauer- und Verzeihensprozesse befördern. Vor dem Hintergrund multipler Krisen und in einer immer älter werdenden Gesellschaft kann sie das Einfallstor für selbstreflexive Prozesse, Anerkennung von Endlichkeit und Übernahme generativer Verantwortung sein.Moderation:
Katrin Münch

Art der Veranstaltung:
Öffentlicher Vortrag

Anmeldung:
nicht erforderlich

Weitere Infos >

Zertifizierung beantragt. Kostenfrei.

Ort:

Pariser Str. 44, 10707 Berlin Wilmersdorf

Zu sehen ist das Logo für das Institut für Psychotherapie und Psychoanalyse kurz BIPP in Berlin
Mittwoch
11. Juni 2025 20.00 Uhr
Psychoanalytisches Institut Berlin e.V. (PaIB)
Dr. med. Günter Holler

Die Entwicklung schwuler Männer im Übergang von der präödipalen zur ödipalen Phase (ödipale Übergangsbeziehung) und deren Herausforderungen.

Der Ödipuskomplex ist eines der zentralen Konzepte der Psychoanalyse, der die Entwicklung der menschlichen Sexualität und Identität beschreibt. Dieser ist jedoch nicht der Beginn dieser Entwicklung, sondern hat Vorläufer, die den Verlauf der ödipalen Phase maßgeblich bestimmen. Auch schwule Männer müssen die ödipale Situation meistern, um zu einer gesunden homosexuellen (schwulen) Identität zu finden. In meinem Vortrag wird es hauptsächlich um die ödipale Übergangs-Beziehung gehen. Also um die Beziehung zum primären Objekt, meist die Mutter. Das Primärobjekt unterscheidet sich jedoch vom primären Liebesobjekt, um dessen Findung es dann in der ödipalen Übergangsbeziehung und der ödipalen Phase gehen wird. Vorher verläuft die Entwicklung eines später heterosexuellen und eines später homosexuellen Mannes ungefähr gleich. Dies änderte sich jedoch grundlegend mit dem Beginn der ödipalen Übergangsbeziehung. Ich werde mich dabei vor allem auf das Konzept von Ogden stützen, der die ödipale Übergangsbeziehung als eine wichtige Phase in der Entwicklung der Geschlechtsidentität und vor allem der Objektwahl beschreibt. Hierbei beschränke ich mich auf die Entwicklung später homosexueller (schwuler) Männer. Die ödipale Übergangsbeziehung ist eine Beziehung zwischen dem Kind und einem dritten Objekt, das weder der Mutter noch dem Vater entspricht, sondern eine Mischung aus beiden ist. Verläuft die ödipale Übergangsbeziehung und der ödipale Konflikt ohne schwerwiegende Störungen wird es dem Kind ermöglicht, sich von den elterlichen Objekten zu lösen und seine eigene Sexualität zu entdecken.

Art der Veranstaltung:
Vortrag

Datum/Uhrzeit:
Mittwoch, 11.06.25 um 20 Uhr

Ort:
PaIB/IfP Berlin,
Hauptstraße 19,
10827 Berlin-Schöneberg

Anmeldung über:
Anmeldung per E-Mail >

Weitere Informationen:
Weitere Infos >
Weitere Informationen (z.B. Link zu Texten oder Medien im auf den Institutswebsiten): /
Zur ödipalen Entwicklung siehe meinen Text: Holler, G. (2023). „Der schwierige Weg vom proto-homosexuellen Jungen zum schwulen Mann. Die normale homosexuelle Entwicklung und ihre Störungen.“ Psyche – Z Psychoanal 77(5): 377-402.

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Mittwoch
21. Mai 2025 20.30 Uhr
IPB Berlin
Carolin Schnackenberg

Ein eingehegtes Wagnis – Die Dating-App Tinder und das Sprechen darüber im Rahmen einer Interviewstudie

Der Übergang vom vorgestellten Kontakt zur realen Begegnung – von der Wunschfantasie zur Realität – wird im Kontext dieser Dating App in spezifischer Weise vermittelt und reguliert. Dabei kommt sowohl den Eigenschaften des Mediums eine Bedeutung zu, als auch den kollektiv geteilten Fantasien, die sich an dieses anheften. An diese Überlegungen anknüpfend, möchte ich im Rahmen meines Vortrags einen Einblick in den Forschungsprozess geben, indem ich einzelne Sequenzen aus verschiedenen Interviews darstelle. Dabei versuche ich auch nachzuzeichnen, inwiefern gerade das Sprechen über Sexualität im Rahmen dieser zumeist vielfältigen Ab- und Umlenkungen folgt und sich so als kleine Unmöglichkeit erweist.

Moderation
Edna Baumblatt-Hermanns

Art der Veranstaltung
Vortrag

Vortrag im Rahmen der Öffentlichen Vorträge am IPB Berlin
Nähere Informationen auf der Website des Institutes unter „Öffentliche Vorträge“

Zertifizierung beantragt. Kostenfrei.

Ort:
Zoomveranstaltung
Teilnahme nach Anmeldung

Anmeldung

Anmeldung per E-Mail >

Weitere Infos >

zu sehen ist das Logo des Institut für Psychoanalyse Psychotherapie und Psychosomatik Berlin, kurz IPB
Mittwoch
07. Mai 2025 20.00 Uhr
Psychoanalytisches Institut Berlin e.V. (PaIB)
Dr. Karin Johanna Zienert-Eilts
Priv.-Doz. Dr. Dr. Wolfgang Hegener

Dokumentation der Buchvorstellung Herbert Rosenfeld – Then and Now. The Significance of His Work for Contemporary Psychoanalysis 2024 in London

Am 21.Juni 2024 fand in London die Buchvorstellung der von Karin Johanna Zienert-Eilts und Wolfgang Hegener herausgegebenen englischen Ausgabe des Buches über Leben und Werk Herbert Rosenfelds statt: Herbert Rosenfeld – Then and Now. The Significance of His Work for Contemporary Psychoanalysis. In diesem Band sind Beiträge versammelt von Hermann Beland, Irma Brenman Pick, Franco De Masi, Hans-Jürgen Eilts, Claudia Frank, Angela Goyena, Carolin Haas, Angela Rosenfeld, John Steiner, Riccardo Steiner, Nils F. Töpfer, Klaus Wilde sowie von den beiden Herausgebern. Bei der online-Veranstaltung kamen zahlreiche internationale Zeitzeugen zu Wort und schilderten eindrucksvoll ihre persönlichen Erfahrungen mit Herbert Rosenfeld. Dies ist eine wertvolle Ergänzung der Biographie Herbert Rosenfelds. Nach einer Einführung der beiden Herausgeber wird hier die Video-Dokumentation dieser Veranstaltung gezeigt werden.

Art der Veranstaltung:
Videovorführung der Dokumentation der Buchvorstellung in London

Datum/Uhrzeit:
Mittwoch, 07.05.2025 um 20:00 Uhr

Ort:
PaIB/IfP Berlin,
Hauptstraße 19,
10827 Berlin-Schöneberg

Anmeldung über:
Anmeldung per E-Mail >

Weitere Informationen:
Weitere Infos >

Buchbeschreibung und Reviews and Endorsements · Weitere Infos >

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Freitag
25. Apr. 2025 09.00 Uhr
BIG - Berliner Institut für Gruppenanalyse

EGATIN Study Days April 25 – 27 2025 in Berlin

EGATIN Study Days

April 25 – 27, 2025 in Berlin
Working with polarization in our groups and in group-analytic training

Flyer EGATIN Study Days April 25 – 27, 2025 Berlin >

Registration
Please register at:
Registration · Weitere Infos >

You will receive confirmation of registration and invoice
after receipt of payment. For further questions, e-mail to
study-days@egatin.net >

Fee

Category early fee · ends on January 31st late fee · after February 1st
EU, Norway, Switzerland, UK 295,- € 335,- €
Non-EU, outside Europe, students 240,- € 275,- €
Online 55,- € 65,- €
Solidarity fee 380,- €

 

Fees (except category online) include full program, all meals and
gala dinner on Saturday evening. Online includes streaming of
opening, presentations, EGATIN policy meeting, and EGATIN annual
general meeting (voting possibility not settled).
Cancellation before February 1st: -15%; before March 1st: -50%;
after March 1st: No return of fee.

Bursaries
Members and students of member institutes of EGATIN can apply
for a bursary towards registration fee and a contribution to travel
costs. Deadline for applications is February 1st, 2025. More details
and application form can be found at
www.egatin.net

Venues
bUm
betterplace Umspannwerk GmbH
Paul-Linke-Ufer 21 | 10999 Berlin-Kreuzberg
https://bum.berlin

BIG Berliner Institut für Gruppenanalyse / Institute of Group Analysis Berlin
Rudolfstraße 14 | 10245 Berlin-Friedrichshain
https://gruppenanalyse-berlin.de

Accommodation
Hotels
We have organized special prices and/or contingents for some
hotels (marked with *) close to the venue (open until December
31st, 2024; password »EGATIN 2025«).

A & B Apartment & Boardinghouse Berlin (€€)*
https://www.wohnenaufzeit-berlin.com

Hotel Prens (€€)*
https://www.hotel-prens.com

Hüttenpalast (€)*
www.huettenpalast.de

Minimal Hostel (€) *
www.minimalhostel.com

Motel One Berlin-Mitte (€€)
www.motel-one.com/de/hotels/berlin/hotel-berlin-mitte

Free private accommodation
We try to connect people interested in a free private accommodation
with hosts from the group-analytic community in Berlin. Follow
the link if you are looking for a room or you live in Berlin and can
offer an accommodation: www.tinyurl.com/egatin2025


EGATIN Committee:
Anneli Bittner, Taras Levin, Eglė Paužienė,
Mirjana Pernar, Linde Wotton

Local Organising Committee:
Yvonne Blieske, Phillip Denzin,
Frauke Glöckner, Yasemin Müller, Thomas Munder,
Flora Petak, Susanne Raetzer, Tamir Shneider, Katrin Stumptner,
Magdalena Zawilska

Introducing · EGATIN Study Days in Berlin
At the EGATIN Study Days in Berlin, we are looking for the roots of dialogue in group analytic processes. With you, we want to explore the potentials and the risks of both cohesion and difference. Against the background of current, escalating social developments and in continuation of the EGATIN Study Days 2024 in Aarhus, we are placing »Working with polarization« at the center of this year’s conference.

Polarization is an inherent part of group analytical processes in any context. Translating this dynamic into something meaningful is a central task of group analysts. Currently, divisive tendencies are increasing in our social environments as well as in our groups and in group analytic training. They appear coarser and more insurmountable in their expression. Tolerating differences is becoming more difficult. Spaces in between, in which plurality and heterogeneity can be endured, discovered and shared, are decreasing or being attacked.
In the presentations, group analytical colleagues will talk about their struggles and experiences with polarizing group processes. The speakers will contribute reflections from different institutional and social contexts. In the discussion groups, all participants are invited to delve deeper into the topics and to think further together. The large groups will open up the space to express collective experiences and to find words for what becomes perceptible and comprehensible with-in the space of the dynamic process.
We wish all of us to find the courage to be different, without which it is impossible to encounter one another.


Friday, April 25

  • 09.00–10.20 Business meeting (EGATIN committee only)
  • 10.30–12.00 Delegates sensitivity meetin (delegates only)
  • 12.00–13.00 Registration
  • 13.00–13.30 Opening
    Beate Cohrs (Chair BIG, Berlin) &
    Eglė Paužienė (Chair of EGATIN) &
    Katrin Stumptner (Chair of LOC BIG, Berlin)
  • 13.30–15.00 Session 1
    Chair: Frauke Glöckner (BIG, Berlin)
    Hanna Reinhardt-Bork (BIG, Berlin)
    »Groups create enemies:
    A side-effect of cohesive groups«
    Maja Brkić (AGA Bosnia and Herzegovina)
    »Gender identity through the lens of
    group analysis«
  • 15.00–15.30 Coffee break
  • 15.30–17.00 Small discussion groups
  • 17.00–17.15 Break
  • 17.15–18.45 Large group
  • Conductors: Anneli Bittner (SGAZ, Zurich) &
  • Stephan Alder (BIG, Berlin)
  • 19.00 Welcome reception

Saturday, April 26

  • 08.00–09.00 Meeting of EGATIN committee with trainees
  • 09.00–10.30 Session 2: Trainees’ presentations Chair: Phillip Denzin (BIG, Berlin) Mirela Bregu (GA Albania) »Balancing my groups and my polarities while trying to become a therapist« Susanne Raetzer (BIG, Berlin) »About desire for sameness and fear of standing out«
  • 10.30–11.00 Coffee break
  • 11.00–12.30 Large group
  • 12.30–14.00 Lunch
  • 14.00–15.30 Session 3 Chair: Thomas Munder (BIG, Berlin) Ido Peleg (IGA Israel) »Working with polarities in a psychiatric hospital: Hopes and boundaries« Kathrin Albert (BIG, Berlin) »The choir and the conductor in the here and now: Dealing with dissonance and resentment«
  • 15.30–15.45 Break
  • 15.45–17.15 Small discussion groups
  • 17.15–17.30 Break
  • 17.30–19.00 Large group
  • 19.00–19.30 Break
  • 19.30–20.00 Aperitif
  • 20.00 Gala dinner

Sunday, April 27

  • 09.00–10.00 Delegates sensitivity meeting (delegates only)
  • 10.05–11.00 EGATIN policy meeting (observers welcome)
  • 11.00–11.30 Coffee break
  • 11.30–13.30 EGATIN annual general meeting (observers welcome)

Sessions in blue print are available to online participants
All Sunday sessions take place at BIG, Berlin

Ort: BIG, Rudolfstr. 14, 10245 Berlin

Weitere Infos >

Zu sehen ist as Logo beziehungsweise die Grafik des Berliner Institut für Gruppenanalyse (BIG)
Samstag
05. Apr. 2025 10.00 Uhr
(IAKJP) – Esther Bick
Agathe Israel · Kathrin Neumann · Heike Zagermann

Donald Meltzer: Der psychoanalytische Prozess Teil III:
Das Klären der geographischen Verwechslungen Fortsetzung des Seminars im Kapitel 2

Wir befinden uns jetzt im 2. Kapitel und werden uns besonders mit der Kommunikationsform „projektive Identifizierung“ und dem Gebrauch der Psychoanalytiker*in als „Toilettenbrust“ befassen. Wie gewohnt lesen wir den Text und werden In der anschließenden Diskussion eines Stundenprotokolls einer Kinderbehandlung diese Phänomene untersuchen.
Das Seminar führt Praxis, Behandlungstechnik und Theorie zusammen. Meltzers Text bietet eine ausgezeichnete Hilfe, den natürlichen Verlauf psychoanalytischer Behandlungen dem kindlichen Entwicklungsprozess und den damit verbundenen Objektbeziehungen, Entwicklungskonflikten, Verwirrungen und der wachsenden Integration der Persönlichkeit gleichzusetzen.

Literatur: D. Meltzer: Der psychoanalytische Prozess, Verlag Internationale Psychoanalyse Stuttgart 1995
Die Vorkenntnis der angegebenen Literatur (Kapitel 1+2) wird unbedingt vorausgesetzt. Wir lesen ab S. 57 weiter.

(Bitte bringen Sie für die Mittagspause für das gemeinsame Büfett eine Kleinigkeit mit. Die 1 Euro-Suppe wird wieder bereit stehen)

Art der Veranstaltung:
Seminar

Datum / Uhrzeit:
Samstag, 05.04.2025 · 10:00- 15:30 Uhr

Ort:
IAKJP
Dönhoffstr. 39,
10318 Berlin-Karlshorst

Anmeldung erforderlich:
Sekretariat IAKJP Frau Landwehr

Anmeldung über Tel.: 030 21230654

Anmeldung per E-Mail >

Weitere Infos >

zu sehen ist das Logo Institut für das Institut für analytische Kinder- und Jugendlichen-Psychotherapie Berlin kurz IAKJP - Esther Bick
Freitag
14. März 2025 19.00 Uhr
BIG - Berliner Institut für Gruppenanalyse
Dr. med. Christoph Seidler und Dr. med. Klaus Augustin 

Zeitgemäßes über Krieg und Tod. Keine Re-Lektüre, sondern der Versuch, sich über ost- und westdeutsche Verwurzelung zu verständigen

Beschreibung:
Gruppenanalytische Gespräche am BIG
“Mit dem Ende der Teilung und Spaltung Deutschlands entstand zunehmend Raum für eine differenziertere gesellschaftliche Diskussion. Der Ausbruch des Krieges in der Ukraine hat die deutsche Gesellschaft bis in ihre Grundlagenmatrix erschüttert – und so auch uns beide. Plötzlich bekommen unsere unterschiedlichen biographischen Hintergründe wieder mehr Gewicht und spielen bei der Einordnung des Geschehens spürbar eine Rolle. Folglich sind auch die Vorstellungen möglicher Lösungswege unterschiedlich bis kontrovers. Diese Erschütterung und Bruchlinien spüren wir auch in den gruppenanalytischen Psychotherapien, in denen wir mitunter große Schwierigkeiten erleben, diese Unterschiede zu integrieren.
Darüber wollen wir beide sprechen und diskutieren.”

Art der Veranstaltung:
Seminar

Nähere Informationen finden Sie über den Kalender der Website www.gruppenanalyse-berlin.de 

Anmeldung:
Weitere Infos >

Anmeldung per E-Mail >

Ort:
BIG Berliner Institut für Gruppenanalyse e. V.
Rudolfstraße 14
10245 Berlin (nur wenige Gehminuten vom S/UBhf. Warschauer Str.)

Zu sehen ist as Logo beziehungsweise die Grafik des Berliner Institut für Gruppenanalyse (BIG)
Freitag
07. März 2025 18.00 Uhr
BIG - Berliner Institut für Gruppenanalyse
Prof. Gertrud Hardtmann

Zur Dynamik konstruktiver und destruktiver Gruppen.
 Gruppenanalytische Arbeit in einem ungewöhnlichen Kontext.

!Dieses Gruppenanalytische Gespräch beginnt ausnahmsweise bereits um 18.00 Uhr!

Gertrud Hardtmann ist Psychoanalytikerin und emeritierte Professorin der TU Berlin.
„16, männlich, rechtsradikal“ ist der Titel einer ihrer Buchpublikationen zum Thema.

Sie hat vielfältige berufliche Erfahrungen im Umgang mit rechtradikalen Jugendlichen in unterschiedlichen Settings.
Ausgangspunkt heute sind die Erfahrungen in der Arbeit mit einer Gruppe sehr junger Jugendlicher in der Szene rechtsextremer Orientierung. Die Gemeinsamkeit der Gruppe der Jugendlichen hatte sich ergeben, nach Straftaten der Jugendlichen, durch Beschluss des Jugendgerichts zu einem sog. Sozialen Training. Verbindliches gemeinsames Zusammenleben bei der Arbeit im Projekt der Renovierung eines „rechtsnationalen Jugendhauses“ unter Anleitung von Sozialpädagogen. Die Referentin stand in engem Kontakt sowohl mit der Mitarbeitergruppe als auch mit der Gruppe der Jugendlichen.

Das Verstehen der gesellschaftlichen, familiären und intrapsychischen Entwicklungs-Dynamik dieser Jugendlichen wurde bei den Mitarbeitern zu einem zentralen Thema. Wie setzt sich dieses in Haltung und Interaktion gegenüber den Jugendlichen um? Dies soll an Beispielen verdeutlicht und zur Diskussion gestellt werden. Mit dem zeitlichen Abstand zur Durchführung des Projekts können inzwischen Angaben zur Wirksamkeit des Projekts erörtert werden.

Gertrud Hardtmann ist Psychoanalytikerin und emeritierte Professorin der TU Berlin. 
„16, männlich, rechtsradikal“ ist der Titel einer ihrer Buchpublikationen zum Thema.
Sie hat vielfältige berufliche Erfahrungen im Umgang mit rechtradikalen Jugendlichen in unterschiedlichen Settings.
Ausgangspunkt heute sind die Erfahrungen in der Arbeit mit einer Gruppe sehr junger Jugendlicher in der Szene rechtsextremer Orientierung. Die Gemeinsamkeit der Gruppe der Jugendlichen hatte sich ergeben, nach Straftaten der Jugendlichen, durch Beschluss des Jugendgerichts zu einem sog. Sozialen Training. Verbindliches gemeinsames Zusammenleben bei der Arbeit im Projekt der Renovierung eines „rechtsnationalen Jugendhauses“ unter Anleitung von Sozialpädagogen. Die Referentin stand in engem Kontakt sowohl mit der Mitarbeitergruppe als auch mit der Gruppe der Jugendlichen.
Das Verstehen der gesellschaftlichen, familiären und intrapsychischen Entwicklungs-Dynamik dieser Jugendlichen wurde bei den Mitarbeitern zu einem zentralen Thema. Wie setzt sich dieses in Haltung und Interaktion gegenüber den Jugendlichen um? Dies soll an Beispielen verdeutlicht und zur Diskussion gestellt werden. Mit dem zeitlichen Abstand zur Durchführung des Projekts können inzwischen Angaben zur Wirksamkeit des Projekts erörtert werden.

Art der Veranstaltung:
Seminar

Nähere Informationen finden Sie über den Kalender der Website www.gruppenanalyse-berlin.de 

Anmeldung:
Weitere Infos >

Anmeldung per E-Mail >

Ort:

BIG Berliner Institut für Gruppenanalyse e. V.
Rudolfstraße 14
10245 Berlin (nur wenige Gehminuten vom S/UBhf. Warschauer Str.)

Zu sehen ist as Logo beziehungsweise die Grafik des Berliner Institut für Gruppenanalyse (BIG)
Mittwoch
19. Feb. 2025 20.30 Uhr
IPB Berlin
Dr. Sebastian Thrul

Identitäre Zeiten und die Zumutungen der Psychoanalyse

In meinem Vortrag will ich zunächst der Frage nachgehen, wie der aktuelle Auftrieb diagnosengestützter Identitäten politisch und klinisch verstanden werden könnte. Vielleicht kann über dieses Ringen um Verständnis bereits ein Gespräch jenseits von Polarisierungen entstehen.
Vorbild für diesen Prozess wäre die Psychoanalyse als Behandlungsmethode, die zwar eine Zumutung für identitäre Sehnsüchte darstellt, gleichzeitig jedoch einen geschützten Raum und eine stabile Beziehung zur Verfügung stellt, in der ebensolche Zumutungen ausgehalten und bearbeitet werden können. Abschlie-lßend wird zu fragen sein, ob sich von diesem Vorbild Rahmenbedingungen für das Gelingen gesellschaftlicher Aushandlungsprozesse ableiten lassen.

Moderation
Vera Rüster

Art der Veranstaltung
Vortrag mit Diskussion

Vortrag im Rahmen der Öffentlichen Vorträge am IPB Berlin
Nähere Informationen auf der Website des Institutes unter „Öffentliche Vorträge“

Zertifizierung beantragt. Kostenfrei.

Ort:
Zoomveranstaltung
Teilnahme nach Anmeldung

Anmeldung

Anmeldung per E-Mail >

Weitere Infos >

zu sehen ist das Logo des Institut für Psychoanalyse Psychotherapie und Psychosomatik Berlin, kurz IPB
Samstag
01. Feb. 2025 10.00 Uhr
BIPP
Dana Amir

Gender in Movement: The Emergent Versus the Continuous

Dealing with the question of gender binary versus gender multiplicity, the lecture will discuss an »Emergent« component of gender that exists in parallel with a »Continuous« component and entertains variable relations with it. It is suggested that alongside a continuous gender identity and gender identification, there exists a component characterized by its nonlinear, changing, varying gender experience, based on incessant movement between the gender poles, and on the subject’s taking different positions in and between them. This experience does not come to take over or inherit the continuous component of gender identity but joins it by way of constituting an additional dimension, which exists in parallel to it throughout every subject’s life. These ideas are illustrated through a detailed analytic case.

Moderation:
Bernd Heimerl

Art der Veranstaltung:
Vortrag mit Diskussion
Die Veranstaltung findet hybrid statt. Dana Amir wird online zugeschaltet. Vortrag in englischer Sprache.
Eine Veranstaltung der AG Gender und Psychoanalyse der DPG, DPG-Institut am BIPP und DPG AG am BIPP

Ort:
BIPP
Pariser Str. 44,
10707 Berlin-Wilmersdorf

Zertifizierung beantragt.

Anmeldung:
Anmeldung mit dem Hinweis »Dana Amir« über Bernd Heimerl erbeten (drbernd.heimerl@t-online.de)
Anmeldung per E-Mail >

Weitere Infos >

Zu sehen ist das Logo für das Institut für Psychotherapie und Psychoanalyse kurz BIPP in Berlin
Freitag
31. Jan. 2025 20.15 Uhr
BIPP
Julius Griesenberg

Wer hat Angst vor »Orlando«?
Eine szenische Lesung zu Virginia Woolfs Orlando – Eine Biographie (1928)

Die DPG-AG am BIPP lädt im Rahmen ihres Jahresprogramms 2023 zum Thema GENDER–SEXUALITÄT–DIVERSITÄT diesem öffentlichen Vortrag ein.
Der Roman Orlando von Virginia Woolf erschien vor fast 100 Jahren. Geschildert wird das Leben Orlandos, der zu Beginn des Buches ein junger Adliger ist. Nach diversen Reisen fällt Orlando eines Tages in einen sieben Tage dauernden Schlaf, um dann als Frau wiederzuerwachen. Als weibliche Orlando kehrt sie nach England zurück und am 11. Oktober 1928, an dem der Roman endet, 36 Jahre alt ist. Der Roman Woolfs war ihrer Geliebten Victoria Sackville-West gewidmet. Woolf schreibt in einem Brief an Vita Sackville-West vom 20.09.1927: »Es [Orlando. A biography] könnte ein sehr amüsantes Buch werden […]« und »außerdem, […], überfiel mich plötzlich der Gedanke, wie ich die Gattung Biographie in einer Nacht revolutionieren könnte«.
Moderation: Bernd Heimerl
Zertifizierung beantragt, kostenfrei.
Eine Veranstaltung der AG Theater, Literatur & Psychoanalyse (BIPP), AG Gender und Psychoanalyse der DPG

Art der Veranstaltung:
Vortrag

Ort:
BIPP
Pariser Str. 44,
10707 Berlin-Wilmersdorf

Zertifizierung beantragt. Kostenfrei.
Anmeldung über Telefonnummer oder E-Mail-Adresse ist nicht erforderlich.

Weitere Infos >

Zu sehen ist das Logo für das Institut für Psychotherapie und Psychoanalyse kurz BIPP in Berlin
Montag
20. Jan. 2025 20.30 Uhr
Berliner Psychoanalytisches Institut Karl-Abraham-Institut e.V.
Christoph Eissing

Zielvorstellungen im psychoanalytischen Prozess

Vorlesungen und Gespräche mit PsychoanalytikerInnen des Berliner Psychoanalytischen Instituts (Karl-Abraham-Institut) im Rahmen der für GasthörerInnen offenen Reihe „Was ist Psychoanalyse?“

Art der Veranstaltung:
Vorlesungen und Gespräche

Ort:
Körnerstr. 11
10785 Berlin-Tiergarten

Anmeldung über:
Anmeldung per E-Mail >

BPI
Samstag
18. Jan. 2025 11.00 Uhr
IAKJP- Esther Bick
Dr. Lisa Wolff · Ursula Rauch

Winnicott-Seminar- Ausgewählte Schriften

In diesem Semester wollen wir uns mit zwei Texten von Winnicott beschäftigen, die der Frage nach dem destruktiven Moment in der psychischen Entwicklung des kleinen Kindes, sowie in der analytischen Arbeit nachgehen: „Hass in der Gegenübertragung“ (1947) und „Objektverwendung und Identifizierung“ (1974)
In diesen beiden Texten, die aus weit auseinander liegenden Phasen seiner Theorieentwicklung stammen, nähert sich Winnicott dem Thema des Destruktiven aus sehr unterschiedlicher Perspektive. Anhand der gemeinsamen Lektüre wollen wir versuchen, die Arbeiten und Ideen miteinander zu verbinden.

Literatur:
D.W. Winnicott (1947) Hass in der gegenübertragung.
In ders. (1976): Von der Kinderheilkunde zur Psychoanalyse S. 77- 90
D.W. Winnicott (1974): Objektverwendung und Identifizierung. In ders. (1974):
Vom Spiel zur Kreativität S. 101- 110

Art der Veranstaltung:
Seminar

Datum / Uhrzeit:
Samstag, 18.01.2025 von 11:00- 15:00 Uhr

Ort:
IAKJP
Dönhoffstr. 39,
10318 Berlin-Karlshorst

Anmeldung erforderlich:
Sekretariat IAKJP Frau Landwehr

Anmeldung über Tel.: 030 21230654

Anmeldung per E-Mail >

Weitere Infos >

zu sehen ist das Logo Institut für das Institut für analytische Kinder- und Jugendlichen-Psychotherapie Berlin kurz IAKJP - Esther Bick
Montag
09. Dez. 2024 20.30 Uhr
Berliner Psychoanalytisches Institut Karl-Abraham-Institut e.V.
Dipl.-Psych. Steffen Elsner

Das Menschenbild in der Bindungstheorie – Überlegungen aus Sicht der Psychoanalyse und der Kritischen Theorie

Vorlesungen und Gespräche mit PsychoanalytikerInnen des Berliner Psychoanalytischen Instituts (Karl-Abraham-Institut) im Rahmen der für GasthörerInnen offenen Reihe „Was ist Psychoanalyse?“

Art der Veranstaltung:
Vorlesungen und Gespräche

Ort:
Körnerstr. 11
10785 Berlin-Tiergarten

Anmeldung über:
Anmeldung per E-Mail >

BPI
Samstag
07. Dez. 2024 10.00 Uhr
IAKJP- Esther Bick
Dr. Agathe Israel, Kathrin Neumann, Heike Zagermann

Donald Meltzer: Der psychoanalytische Prozess

Das Seminar will Praxis, Behandlungstechnik und Theorie zusammenführen. Donald Meltzers Text bietet eine ausgezeichnete Hilfe, den natürlichen Verlauf psychoanalytischer Behandlungen dem kindlichen Entwicklungsprozess und den damit verbundenen Objektbeziehungen, Entwicklungskonflikten, Verwirrungen und der wachsenden Integration der Persönlichkeit gleichzusetzen.
Teil II: (Fortsetzung des Seminars)
Bündelung der Übertragung / Das Klären geographischer Verwechslungen
Wir setzen das Seminar wie gewohnt fort. Das heißt, wir lesen und diskutieren gemeinsam, ein Stundenprotokoll aus der Anfangsphase der Behandlung wird gemeinsam reflektiert.

Literatur:
D. Meltzer: Der psychoanalytische Prozess, Verlag Internationale Psychoanalyse Stuttgart 1995, ab S. 45-66

Art der Veranstaltung:
Seminar

Datum / Uhrzeit:
Samstag, 07.12.2024 von 10:00- 15:00 Uhr

Ort:
IAKJP
Dönhoffstr. 39,
10318 Berlin-Karlshorst

Anmeldung erforderlich:
Sekretariat IAKJP Frau Landwehr

Anmeldung über Tel.: 030 21230654

Anmeldung per E-Mail >

Weitere Infos >

zu sehen ist das Logo Institut für das Institut für analytische Kinder- und Jugendlichen-Psychotherapie Berlin kurz IAKJP - Esther Bick
Freitag
06. Dez. 2024 19.00 Uhr
BIG - Berliner Institut für Gruppenanalyse
Dipl.-Psych. Michal Kaiser-Livne

Der gruppenanalytische Prozess im Lichte des kabbalistischen „Tikkun“-Mythos betrachtet

Gruppenanalytische Gespräche am BIG
Der Welterschaffungsmythos der Kabbala begeisterte psychoanalytische Denker:innen, die in dem eine nützliche Metapher zum Verstehen intrapsychischer Prozesse und zur Entwicklung einer analytischen Haltung sahen. Aufbauend auf dazu entwickelten Gedanken von M. Klein, D. W. Winnicott, S. Ehrlich, J. Durban und I. Kaminer werden diesbezügliche Denk- und Wahrnehmungsmodelle auf Gruppenphänomene angewandt und sie mit Hilfe von Beispielen in diesem Lichte betrachtet.

Art der Veranstaltung:
Seminar
Die Teilnahme an den Gruppenanalytischen Gesprächen am BIG ist kostenfrei.
Nähere Informationen finden Sie über den Kalender der Website www.gruppenanalyse-berlin.de 

Anmeldung:
Weitere Infos >

Anmeldung per E-Mail >

Ort:

BIG Berliner Institut für Gruppenanalyse e. V.
Rudolfstraße 14
10245 Berlin (nur wenige Gehminuten vom S/UBhf. Warschauer Str.)

Zu sehen ist as Logo beziehungsweise die Grafik des Berliner Institut für Gruppenanalyse (BIG)
Freitag
22. Nov. 2024 19.00 Uhr
Berliner Institut für Gruppenanalyse e. V.
Dipl.-Psych. Tita Heyn

Sprechen über sexualisierte Gewalterfahrungen in einer ambulanten Therapiegruppe – wie kann das gelingen?

Gruppenanalytische Gespräche am BIG
PatientInnen mit sexualisierten Gewalterfahrungen verschweigen diese in Therapiegruppen häufig. Auch TherapeutInnen zögern, diese PatientInnen in ihre Gruppen aufzunehmen. Dagegen könnte eine Therapiegruppe das eigene Spektrum an zwischenmenschlichen Erfahrungen, Denk- und Handlungsmöglichkeiten erweitern und dadurch zur Gesundung beitragen. Theoretische Überlegungen hierzu sollen mit Erfahrungen aus meiner und Ihrer Praxis in Austausch gebracht werden.

Art der Veranstaltung:
Seminar
Die Teilnahme an den Gruppenanalytischen Gesprächen am BIG ist kostenfrei.
Nähere Informationen finden Sie über den Kalender der Website www.gruppenanalyse-berlin.de 

Anmeldung:
Weitere Infos >

Anmeldung per E-Mail >

Ort:

BIG Berliner Institut für Gruppenanalyse e. V.
Rudolfstraße 14
10245 Berlin (nur wenige Gehminuten vom S/UBhf. Warschauer Str.)

Zu sehen ist as Logo beziehungsweise die Grafik des Berliner Institut für Gruppenanalyse (BIG)
22. Nov. 2024 19.00 Uhr
APB
Annette Simon, Dipl.-Psychologin, Psychoanalytikerin und Regina Schilling, Filmemacherin

»Diese Sendung ist kein Spiel« – Aktenzeichen XY ungelöst als normative Zeichensetzung

Grimmepreisträgerin Regina Schilling knüpft mit ihrem neuen Dokumentarfilm über die bekannte Sendung „Aktenzeichen XY ungelöst“ an ihr gesellschafts- und medienkritisches Schaffen an. In dem vorzuführenden Film beleuchtet sie, wie die von E. Zimmermann moderierte Sendung normative Bilder gesellschaftlicher Ordnung filmisch vermittelte. Dabei wurden besonders auch Geschlechterstereotype übermittelt, die besonders Frauen mit Werten und Ängsten konfrontierten, die ihren Aktionsradius einschränkten. Es bietet sich an, dies auch aus psychoanalytischer Sicht und aus dem Zeitgeist der Sendung zu diskutieren.

Moderation:
Annette Simon

Art der Veranstaltung:
Filmvorführung in Anwesenheit der Filmemacherin mit Diskussion

Kostenfrei
Zertifizierung wird über die Psychotherapeutenkammer Berlin beantragt

Ort:
APB,
Schützenstraße 8,
10117 Berlin

Anmeldung über Tel.: 030 28394323

Anmeldung per E-Mail >

Weitere Infos >

zu sehen ist das Logo der Arbeitsgemeinschaft für Psychoanalyse und Psychotherapie Berlin kurz apb
Montag
11. Nov. 2024 20.30 Uhr
Berliner Psychoanalytisches Institut Karl-Abraham-Institut e.V.
Dipl.-Psych. Mahrokh Charlier und Dr. Claudia Lozano

Psychische Konflikte der Postmigranten-Generation

Vorlesungen und Gespräche mit PsychoanalytikerInnen des Berliner Psychoanalytischen Instituts (Karl-Abraham-Institut) im Rahmen der für GasthörerInnen offenen Reihe „Was ist Psychoanalyse?“

Art der Veranstaltung:
Vorlesungen und Gespräche

Ort:
Körnerstr. 11
10785 Berlin-Tiergarten

Anmeldung über:
Anmeldung per E-Mail >

BPI
Montag
14. Okt. 2024 20.30 Uhr
Berliner Psychoanalytisches Institut Karl-Abraham-Institut e.V.
Prof. Gilbert Beronneau

Kunst und Psychoanalyse von Frauen · Die Bedeutung von Lebens- und Todestrieb im Spätwerk Melanie Kleins am Beispiel des feministischen Vampir-Westerns “A Girl Walks Home Alone at Night“ (2014) von Ana Lilly Amirpour

Vorlesungen und Gespräche mit PsychoanalytikerInnen des Berliner Psychoanalytischen Instituts (Karl-Abraham-Institut) im Rahmen der für GasthörerInnen offenen Reihe „Was ist Psychoanalyse?“

Art der Veranstaltung:
Vorlesungen und Gespräche

Ort:
Körnerstr. 11
10785 Berlin-Tiergarten

Anmeldung über:
Anmeldung per E-Mail >

BPI
Freitag
11. Okt. 2024 19.00 Uhr
BIG - Berliner Institut für Gruppenanalyse
Dr. med. Stephan Alder

Psychohistorischer Trialog – gruppenanalytisches Verstehen im internationalen Kontext

Gruppenanalytische Gespräche am BIG
Es werden die Hintergründe der psychohistorischen Trialog-Konferenzen (2015) und der den Ukrainekrieg (2022) begleitenden Online-Gespräche mit den psychotherapeutischen KollegenInnen aus der Ukraine, Russland und Deutschland, die auf gruppenanalytischem Denken beruhen, vorgestellt. Wie gelingt der Prozess der Gemeinsamkeitsfindung (common-ground-activity) in der Großgruppenkommunikation? Was geschah in den Gruppen seit dem Ausbruch des Krieges? Wie lässt sich Kollektivschuld erkennen und bewältigen?

Art der Veranstaltung:
Seminar
Die Teilnahme an den Gruppenanalytischen Gesprächen am BIG ist kostenfrei.
Nähere Informationen finden Sie über den Kalender der Website www.gruppenanalyse-berlin.de 

Anmeldung:
Weitere Infos >

Anmeldung per E-Mail >

Ort:

BIG Berliner Institut für Gruppenanalyse e. V.
Rudolfstraße 14
10245 Berlin (nur wenige Gehminuten vom S/UBhf. Warschauer Str.)

Zu sehen ist as Logo beziehungsweise die Grafik des Berliner Institut für Gruppenanalyse (BIG)
Mittwoch
02. Okt. 2024 00.00 Uhr
Berliner Psychoanalytisches Institut Karl-Abraham-Institut e.V.
Dr. med. Amelie Klambeck

Den Prozess psychodynamischer Psychotherapien verstehen – Wie, durch was und auf welche Weise ändert sich die innerpsychische Situation von Patienten während der Behandlung?

Die Seminargruppe trifft sich in der Regel einmal monatlich mittwochs am späten Nachmittag/frühen Abend und ist halboffen. Teilnehmen können Ärtztinnen und Ärzte in ihrer Facharztweiterbildung für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie sowie für Psychiatrie und Psychotherapie mit TfP als Verfahren nach persönlicher Rücksprache mit der Dozentin.
Anhand von Fallmaterial der Teilnehmer:innen und Schlüsseltexten der psychoanalytischen Literatur im Wechsel werden seelische Veränderungen durch deren Behandlung im spezifischen (Fallmaterial) wie allgemeinen (Literatur) diskutiert und dabei vergleichend verschiedene Möglichkeiten der Konzeptualisierung seelischer Entwicklungen erarbeitet.
Die Veranstaltung ist vom KPMB als Theorieveranstaltung anerkannt, sowie von der Ärztekammer als Fortbildungsveranstaltung zertifiziert.

Datum / Uhrzeit:
02.10.24
06.11.24
04.12.24
08.01.25
05.02.25
05.03.25
02.04.25

Art der Veranstaltung:
Seminar

Ort:
Wird nach Anmeldung bekannt gegeben

Anmeldung über:
Anmeldung per E-Mail >

BPI
Samstag
28. Sep. 2024 09.30 Uhr
Berliner Institut für Gruppenanalyse e. V.

Verführung digitaler Verbindungen –
Sehnsucht nach Beziehung
Herbstsymposium 2024

 27./28. September 2024 

Herbstsymposium 2024

Kinder sind in ihren ersten Lebensjahren auf die Feinfühligkeit, die emotionale Verfügbarkeit, die lebendige Interaktion und Ansprechbarkeit auf und mit ihren nächsten Bezugspersonen angewiesen. In Co-Regulation mit diesen können sie ihrem Bedürfnis nach spielerischer Aneignung der Welt auf allen Sinnesebenen nachgehen.

Am Berliner Institut für Gruppenanalyse tritt die Notwendigkeit der gruppenanalytischen Arbeit mit Kindern und Jugendlichen – auch in der Weiterbildung – in den Vordergrund.
Wilhelm Meyer wird mit seiner Perspektive zur geschichtlichen Entwicklung der Gruppenanalyse mit Kindern und Jugendlichen am BIG das Herbstsymposium eröffnen. Weitere Einführungen und Vorträge zum Tagungsthema folgen von Steve Altenberg, Jan van Loh und Christoph Radaj. Vier angeleitete Arbeitsgruppen ermöglichen die Vertiefung aus diversen Perspektiven und Zugängen.
In einer Fish-Bowl werden die gehörten und erfahrenen Ebenen des Symposium-Themas zusammengeführt. Zwei Großgruppen rahmen den Prozess.
Wilhelm Meyer: »Der Vortrag soll eine Übersicht geben über eine lange Zeit der Vorarbeiten und Vorerfahrungen der Berliner Kollegen in der gruppenanalytischen Arbeit mit Kindern und Jugendlichen. Dabei sollen die vielfältigen institutionellen Wurzeln deutlich werden die diese Entwicklung getragen haben.«
Steve Altenberg: »My plan is to play an improvisation on the drums. As this is a symposium about relationship and being sensitive in a group, I will be demonstrating that a successful relationship with others begins with a successful relationship with oneself. After my improvisation, I will discuss the importance of being sensitive to the relationship between the elements that make up the music. I believe that this sensitivity is learned through experiencing oneself in relationship to life. Sensitivity is the result of being in relationship. Knowing this allows us to change the relationship. This is what allows me to give shape to the music. This discussion will flow into a workshop where the whole group will engage with each other through in rhythm with clapping and singing. We will all experience the need to empathize with the »other« to be successful in this relationship, just as is required in any relationship.«
Jan van Loh: »Medien machen Kontakt zwischen Menschen ebenso möglich, wie sie ihn nachhaltig stören können. Aus psychodynamischer Sicht entwickelt sich die vielfältige Ambivalenz, die von Medien ausgeht, mit der frühen Beziehung zwischen Säugling und primärer Bezugsperson bis zu Datingportalen und psychologischer Beratung per Künstlicher Intelligenz. Der Vortrag verknüpft das Still-Face-Experiment in Zeiten von allgegenwärtiger Nutzung von Smartphones mit dem Theorem der Toten Mutter und zentralen Elementen der Mentalisierungstheorie im Hinblick auf die Frage: Verstehen Digital Natives unter Kontakt das Gleiche wie Babyboomer?«
Christoph Radaj: »Die mediale Welt wirkt schon früh auf das Gemeinschaftsgefühl von Kindern und Jugendlichen ein. Die medialen Spielwelten sind mal faszinierend, dann erregend oder frustrierend aber meist doch unverschlüsselt rätselhaft und formen Selbst- und Objektrepräsentanz mit. Die Gruppenanalyse, um diesen Raum zu erweitern, kann eine Chance sein, Traumatisierungen an der Peripherie zwischen on und offline bzw. innen und außen für die Gruppe erlebbar zu machen. Auch kann sie den Gruppenmitgliedern die Chance bieten, erlebten Missbrauch in der medialen Welt zu reinszenieren.«
Sascha Neurohr: »Virtual Reality ist für sozial stark gehemmte Jugendliche, die sich in ihrer Haut unwohl fühlen – sei es durch Ablehnung des eigenen Äußeren oder durch Geschlechtsdysphorie – ein offenbar wichtiger Zugang zu Kontakten, um sich selbstwirksam erleben zu können. Das lässt sich in der Therapie vielfältig nutzbar machen.«
Kadir Kaynak: »Von Anfang an erkannte ich aufgrund meiner eigenen Sozialisation in Berlin, dass eine friedliche, demokratische Gesellschaft nur dann eine Entwicklungschance hat, wenn Menschen sich zum Austausch treffen, gemeinsame Ebenen feststellen und auch den Sinn spüren, dass es von Vorteil ist, wenn sie ihre Wünsche und Bedürfnisse gemeinsam verfolgen und umsetzen. So bin ich durch die analytische Gruppenarbeit darauf gekommen, Jugendlichen verschiedener Ethnien und Herkünften therapeutische Beziehungserfahrung anzubieten. Herkunft- oder kulturbedingte Barrieren können überwunden werden. Das kann wiederum im Laufe des Gruppenprozesses ihr Ich stabilisieren und ihr Selbst stärken.«
Andreas Opitz: »Wir sprechen über Herausforderungen und Erfahrungen in der Gruppenanalytischen Arbeit mit Kindern und Jugendlichen im Jugendpsychiatrischen Kontext. Es geht um die Fragen von Wirksamkeit und Bedeutung der Arbeit in diesem Setting.«
Regine Seidler: »Authentische nonverbale Kommunikation spielt in der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen eine zentrale Rolle. Das setzt körperliche Durchlässigkeit und Vertrauen in eigene spontane und spielerische Impulse voraus. In der Arbeitsgruppe bietet sich Gelegenheit, diese Kompetenzen aufzufrischen und zu erfahren, wie auf- und anregend es sein kann, im Moment Kontakt geschehen zu lassen, seinen Impulsen zu folgen, Verbindung und Autonomie zu genießen und dabei physisch und emotional in Bewegung zu geraten.«
Bitte bringen Sie bequeme Kleidung mit.


Tagungsprogramm

Freitag, 27. September 2024


ab 16.30 Uhr Ankommen


17.00–17.15 Uhr Begrüßung – Beate Cohrs


17.15–18.00 Uhr Willhelm Meyer: Über den langen Weg der Kinder und Jugendlichen zur Gruppenanalyse. Sind sie jetzt angekommen?
Moderation: Katrin Stumptner


18.00–19.15 Uhr Steve Altenberg: »how to come in contact«
Moderation: Franziska Schöpfer


19.15–19.45 Uhr Pause – Kleines Catering


19.45–21.15 Uhr Großgruppe – Leitung: Jutta Gliem
Ausklang mit Wein und dem Dazwischen …


Tagungsprogramm

Samstag, 28. September 2024


09.30–11.10 Uhr Vorträge und Diskussion
Jan van Loh: Verstehen Digital Natives unter Kontakt das Gleiche wie Babyboomer?
Moderation: Désiré Brendel
Christoph Radaj: Ist das noch echt oder schon DeepFake/Phantasie? Gruppenanalyse im
rätselhaften medialen Raum.
Moderation: Anke Mühle


11.10–11.30 Uhr Pause


11.30–13.00 Uhr Arbeitsgruppen:
Regine Seidler: Abenteuer ANALOG-Kontakt – spielerisch betrachtet
Kadir Kaynak: Kulturelle Begegnungen – persönliche Beziehung in der Gruppe
Sascha Neurohr: Virtual Reality – ein Weg aus der Isolation
Andreas Opitz: Stationäre gruppenanalytische Arbeit


13.00–14.15 Uhr Mittagspause – Catering im Saal-Vorraum


14.15–15.45 Uhr Fishbowl – Eindrücke & Inhalte der Tagung


15.45–16.15 Uhr Pause


16.15–17.45 Uhr Großgruppe – Leitung: Jutta Gliem


17.45–18.00 Uhr Abschied


Auf einem Büchertisch können Sie Literatur zu unseren Themen
erwerben. Wir danken der Online-Buchhandlung Fundus in Berlin.

Art der Veranstaltung:
Herbstsymposium

Teilnahmegebühren:

early fee* late fee
BIG-Mitglieder 170 Euro 210 Euro
Nicht-Mitglieder 210 Euro 250 Euro
Weiterbildungsteilnehmende 130 Euro 170 Euro

*Zahlungseingang bis 25.08.2024

Stornierung
Bei Stornierung bis 25.08.2024: Rückzahlung der entrichteten Gebühr abzüglich einer Verwaltungspauschale von 25 Euro.
Bei Stornierung bis 02.09.2024: Rückzahlung von 50 % der entrichteten
Gebühr.
Ab dem 02.09.2024: 100 % Stornogebühren

Nähere Informationen finden Sie über den Kalender der Website www.gruppenanalyse-berlin.de 

Weitere Infos >

Download Flyer >

Anmeldung:

Anmeldung per E-Mail >

Überweisung:
Deutsche Apotheker- und Ärztebank
IBAN DE28 3006 0601 0005 9542 90
Bitte geben Sie als Zahlungsgrund an:
Nachname und »Herbstsymposium 2024«.

Veranstaltungsort

BIG Berliner Institut für Gruppenanalyse e. V.
Rudolfstraße 14
10245 Berlin (direkt am Bahnhof Warschauer Straße)

Die Veranstaltung wird bei der Psychotherapeutenkammer
zur Zertifizierung angemeldet.

Mitwirkende / Tagungsgruppe
Steve Altenberg, Full Professor of music at The Prins Claus Conservatoire,
Groningen
Beate Cohrs, Dipl.-Psych., Psychoanalytikerin, Gruppenlehranalytikerin,
Vorsitzende des BIG, Berlin
Désiré Brendel, Dr. med., FA für Kinder-Jugend-Psychiatrie und Psychotherapie,
Gruppenanalytikerin in WB, Leipzig
Jutta Gliem, Dr. med., Psychoanalytikerin, Gruppenlehranalytikerin,
Supervisorin, Heidelberg
Kadir Kaynak, Dipl. Soz. Päd., Analytischer Kinder- und Jugendlichen-
Psychotherapeut, Gruppenanalytiker, Paar- und Familientherapeut, Berlin
Jan van Loh, Dr. phil., Tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie für
Kinder, Jugendliche und Erwachsene. Research Fellow – Sigmund Freud
Privat Universität Wien (SFU), Berlin
Wilhelm Meyer, Dipl.-Psych., Psychoanalytiker, Gruppenlehranalytiker,
Supervisor, Berlin
Anke Mühle, Soz.-Päd., Sozial-Therapeutin, Gruppentherapeutin,
Potsdam
Sascha Neurohr, Dipl.-Soz.-Päd., Tiefenpsychologisch fundierter Kinderund
Jugendlichen-Psychotherapeut, Gruppenanalytiker und psychoanalytischer
Psychotherapeut, Berlin-Ludwigsfelde
Andreas Opitz, Dipl. Soz. Päd., Heilpädagoge und Gestaltpädagoge,
Gruppenanalytiker, Berlin
Christoph Radaj, Soz.-Päd., Analytischer Kinder- und Jugendlichen-
Psychotherapeut, Gruppenlehranalytiker, Hamburg
Mastura Raschidy, Dr. phil., Psychologin, Psychotherapeutin, Individualpsycholog.
Analytikerin, Gruppenanalytikerin in WB, Wien (Österreich)
Franziska Schöpfer, Dipl.Päd., Dipl. Kunsttherapeutin, analytische Kinderund
Jugendlichen-Psychotherapeutin, Gruppenlehranalytikerin, Berlin
Regine Seidler, Schauspielerin am Grips-Theater und Mitglied des
Besetzungsgremiums, Berlin
Stefanie Stern, Kinder- und Jugendlichen-Psychotherapeutin (VT),
Systemische Familientherapeutin, Gruppenanalytikerin in WB, Berlin
Katrin Stumptner, Dipl.-Musiktherapeutin, Kinder-und Jugendlichen-
Psychotherapeutin (TP), Gruppenlehranalytikerin, Supervisorin,
Berlin-Falkensee
Daniela von Waberer, Dipl. Kunsttherapeutin, Gruppenanalytikerin in
WB, Berlin
Petra Weber, Lehrerin, Gruppenanalytikerin, Berlin

Zu sehen ist as Logo beziehungsweise die Grafik des Berliner Institut für Gruppenanalyse (BIG)
Freitag
27. Sep. 2024 16.30 Uhr
Berliner Institut für Gruppenanalyse e. V.

Verführung digitaler Verbindungen –
Sehnsucht nach Beziehung
Herbstsymposium 2024

 27./28. September 2024 

Herbstsymposium 2024

Kinder sind in ihren ersten Lebensjahren auf die Feinfühligkeit, die emotionale Verfügbarkeit, die lebendige Interaktion und Ansprechbarkeit auf und mit ihren nächsten Bezugspersonen angewiesen. In Co-Regulation mit diesen können sie ihrem Bedürfnis nach spielerischer Aneignung der Welt auf allen Sinnesebenen nachgehen.

Am Berliner Institut für Gruppenanalyse tritt die Notwendigkeit der gruppenanalytischen Arbeit mit Kindern und Jugendlichen – auch in der Weiterbildung – in den Vordergrund.
Wilhelm Meyer wird mit seiner Perspektive zur geschichtlichen Entwicklung der Gruppenanalyse mit Kindern und Jugendlichen am BIG das Herbstsymposium eröffnen. Weitere Einführungen und Vorträge zum Tagungsthema folgen von Steve Altenberg, Jan van Loh und Christoph Radaj. Vier angeleitete Arbeitsgruppen ermöglichen die Vertiefung aus diversen Perspektiven und Zugängen.
In einer Fish-Bowl werden die gehörten und erfahrenen Ebenen des Symposium-Themas zusammengeführt. Zwei Großgruppen rahmen den Prozess.
Wilhelm Meyer: »Der Vortrag soll eine Übersicht geben über eine lange Zeit der Vorarbeiten und Vorerfahrungen der Berliner Kollegen in der gruppenanalytischen Arbeit mit Kindern und Jugendlichen. Dabei sollen die vielfältigen institutionellen Wurzeln deutlich werden die diese Entwicklung getragen haben.«
Steve Altenberg: »My plan is to play an improvisation on the drums. As this is a symposium about relationship and being sensitive in a group, I will be demonstrating that a successful relationship with others begins with a successful relationship with oneself. After my improvisation, I will discuss the importance of being sensitive to the relationship between the elements that make up the music. I believe that this sensitivity is learned through experiencing oneself in relationship to life. Sensitivity is the result of being in relationship. Knowing this allows us to change the relationship. This is what allows me to give shape to the music. This discussion will flow into a workshop where the whole group will engage with each other through in rhythm with clapping and singing. We will all experience the need to empathize with the »other« to be successful in this relationship, just as is required in any relationship.«
Jan van Loh: »Medien machen Kontakt zwischen Menschen ebenso möglich, wie sie ihn nachhaltig stören können. Aus psychodynamischer Sicht entwickelt sich die vielfältige Ambivalenz, die von Medien ausgeht, mit der frühen Beziehung zwischen Säugling und primärer Bezugsperson bis zu Datingportalen und psychologischer Beratung per Künstlicher Intelligenz. Der Vortrag verknüpft das Still-Face-Experiment in Zeiten von allgegenwärtiger Nutzung von Smartphones mit dem Theorem der Toten Mutter und zentralen Elementen der Mentalisierungstheorie im Hinblick auf die Frage: Verstehen Digital Natives unter Kontakt das Gleiche wie Babyboomer?«
Christoph Radaj: »Die mediale Welt wirkt schon früh auf das Gemeinschaftsgefühl von Kindern und Jugendlichen ein. Die medialen Spielwelten sind mal faszinierend, dann erregend oder frustrierend aber meist doch unverschlüsselt rätselhaft und formen Selbst- und Objektrepräsentanz mit. Die Gruppenanalyse, um diesen Raum zu erweitern, kann eine Chance sein, Traumatisierungen an der Peripherie zwischen on und offline bzw. innen und außen für die Gruppe erlebbar zu machen. Auch kann sie den Gruppenmitgliedern die Chance bieten, erlebten Missbrauch in der medialen Welt zu reinszenieren.«
Sascha Neurohr: »Virtual Reality ist für sozial stark gehemmte Jugendliche, die sich in ihrer Haut unwohl fühlen – sei es durch Ablehnung des eigenen Äußeren oder durch Geschlechtsdysphorie – ein offenbar wichtiger Zugang zu Kontakten, um sich selbstwirksam erleben zu können. Das lässt sich in der Therapie vielfältig nutzbar machen.«
Kadir Kaynak: »Von Anfang an erkannte ich aufgrund meiner eigenen Sozialisation in Berlin, dass eine friedliche, demokratische Gesellschaft nur dann eine Entwicklungschance hat, wenn Menschen sich zum Austausch treffen, gemeinsame Ebenen feststellen und auch den Sinn spüren, dass es von Vorteil ist, wenn sie ihre Wünsche und Bedürfnisse gemeinsam verfolgen und umsetzen. So bin ich durch die analytische Gruppenarbeit darauf gekommen, Jugendlichen verschiedener Ethnien und Herkünften therapeutische Beziehungserfahrung anzubieten. Herkunft- oder kulturbedingte Barrieren können überwunden werden. Das kann wiederum im Laufe des Gruppenprozesses ihr Ich stabilisieren und ihr Selbst stärken.«
Andreas Opitz: »Wir sprechen über Herausforderungen und Erfahrungen in der Gruppenanalytischen Arbeit mit Kindern und Jugendlichen im Jugendpsychiatrischen Kontext. Es geht um die Fragen von Wirksamkeit und Bedeutung der Arbeit in diesem Setting.«
Regine Seidler: »Authentische nonverbale Kommunikation spielt in der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen eine zentrale Rolle. Das setzt körperliche Durchlässigkeit und Vertrauen in eigene spontane und spielerische Impulse voraus. In der Arbeitsgruppe bietet sich Gelegenheit, diese Kompetenzen aufzufrischen und zu erfahren, wie auf- und anregend es sein kann, im Moment Kontakt geschehen zu lassen, seinen Impulsen zu folgen, Verbindung und Autonomie zu genießen und dabei physisch und emotional in Bewegung zu geraten.«
Bitte bringen Sie bequeme Kleidung mit.


Tagungsprogramm

Freitag, 27. September 2024


ab 16.30 Uhr Ankommen


17.00–17.15 Uhr Begrüßung – Beate Cohrs


17.15–18.00 Uhr Willhelm Meyer: Über den langen Weg der Kinder und Jugendlichen zur Gruppenanalyse. Sind sie jetzt angekommen?
Moderation: Katrin Stumptner


18.00–19.15 Uhr Steve Altenberg: »how to come in contact«
Moderation: Franziska Schöpfer


19.15–19.45 Uhr Pause – Kleines Catering


19.45–21.15 Uhr Großgruppe – Leitung: Jutta Gliem
Ausklang mit Wein und dem Dazwischen …


Tagungsprogramm

Samstag, 28. September 2024


09.30–11.10 Uhr Vorträge und Diskussion
Jan van Loh: Verstehen Digital Natives unter Kontakt das Gleiche wie Babyboomer?
Moderation: Désiré Brendel
Christoph Radaj: Ist das noch echt oder schon DeepFake/Phantasie? Gruppenanalyse im
rätselhaften medialen Raum.
Moderation: Anke Mühle


11.10–11.30 Uhr Pause


11.30–13.00 Uhr Arbeitsgruppen:
Regine Seidler: Abenteuer ANALOG-Kontakt – spielerisch betrachtet
Kadir Kaynak: Kulturelle Begegnungen – persönliche Beziehung in der Gruppe
Sascha Neurohr: Virtual Reality – ein Weg aus der Isolation
Andreas Opitz: Stationäre gruppenanalytische Arbeit


13.00–14.15 Uhr Mittagspause – Catering im Saal-Vorraum


14.15–15.45 Uhr Fishbowl – Eindrücke & Inhalte der Tagung


15.45–16.15 Uhr Pause


16.15–17.45 Uhr Großgruppe – Leitung: Jutta Gliem


17.45–18.00 Uhr Abschied


Auf einem Büchertisch können Sie Literatur zu unseren Themen
erwerben. Wir danken der Online-Buchhandlung Fundus in Berlin.

Art der Veranstaltung:
Herbstsymposium

Teilnahmegebühren:

early fee* late fee
BIG-Mitglieder 170 Euro 210 Euro
Nicht-Mitglieder 210 Euro 250 Euro
Weiterbildungsteilnehmende 130 Euro 170 Euro

*Zahlungseingang bis 25.08.2024

Stornierung
Bei Stornierung bis 25.08.2024: Rückzahlung der entrichteten Gebühr abzüglich einer Verwaltungspauschale von 25 Euro.
Bei Stornierung bis 02.09.2024: Rückzahlung von 50 % der entrichteten
Gebühr.
Ab dem 02.09.2024: 100 % Stornogebühren

Nähere Informationen finden Sie über den Kalender der Website www.gruppenanalyse-berlin.de 

Weitere Infos >

Download Flyer >

Anmeldung:

Anmeldung per E-Mail >

Überweisung:
Deutsche Apotheker- und Ärztebank
IBAN DE28 3006 0601 0005 9542 90
Bitte geben Sie als Zahlungsgrund an:
Nachname und »Herbstsymposium 2024«.

Veranstaltungsort

BIG Berliner Institut für Gruppenanalyse e. V.
Rudolfstraße 14
10245 Berlin (direkt am Bahnhof Warschauer Straße)

Die Veranstaltung wird bei der Psychotherapeutenkammer
zur Zertifizierung angemeldet.

Mitwirkende / Tagungsgruppe
Steve Altenberg, Full Professor of music at The Prins Claus Conservatoire,
Groningen
Beate Cohrs, Dipl.-Psych., Psychoanalytikerin, Gruppenlehranalytikerin,
Vorsitzende des BIG, Berlin
Désiré Brendel, Dr. med., FA für Kinder-Jugend-Psychiatrie und Psychotherapie,
Gruppenanalytikerin in WB, Leipzig
Jutta Gliem, Dr. med., Psychoanalytikerin, Gruppenlehranalytikerin,
Supervisorin, Heidelberg
Kadir Kaynak, Dipl. Soz. Päd., Analytischer Kinder- und Jugendlichen-
Psychotherapeut, Gruppenanalytiker, Paar- und Familientherapeut, Berlin
Jan van Loh, Dr. phil., Tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie für
Kinder, Jugendliche und Erwachsene. Research Fellow – Sigmund Freud
Privat Universität Wien (SFU), Berlin
Wilhelm Meyer, Dipl.-Psych., Psychoanalytiker, Gruppenlehranalytiker,
Supervisor, Berlin
Anke Mühle, Soz.-Päd., Sozial-Therapeutin, Gruppentherapeutin,
Potsdam
Sascha Neurohr, Dipl.-Soz.-Päd., Tiefenpsychologisch fundierter Kinderund
Jugendlichen-Psychotherapeut, Gruppenanalytiker und psychoanalytischer
Psychotherapeut, Berlin-Ludwigsfelde
Andreas Opitz, Dipl. Soz. Päd., Heilpädagoge und Gestaltpädagoge,
Gruppenanalytiker, Berlin
Christoph Radaj, Soz.-Päd., Analytischer Kinder- und Jugendlichen-
Psychotherapeut, Gruppenlehranalytiker, Hamburg
Mastura Raschidy, Dr. phil., Psychologin, Psychotherapeutin, Individualpsycholog.
Analytikerin, Gruppenanalytikerin in WB, Wien (Österreich)
Franziska Schöpfer, Dipl.Päd., Dipl. Kunsttherapeutin, analytische Kinderund
Jugendlichen-Psychotherapeutin, Gruppenlehranalytikerin, Berlin
Regine Seidler, Schauspielerin am Grips-Theater und Mitglied des
Besetzungsgremiums, Berlin
Stefanie Stern, Kinder- und Jugendlichen-Psychotherapeutin (VT),
Systemische Familientherapeutin, Gruppenanalytikerin in WB, Berlin
Katrin Stumptner, Dipl.-Musiktherapeutin, Kinder-und Jugendlichen-
Psychotherapeutin (TP), Gruppenlehranalytikerin, Supervisorin,
Berlin-Falkensee
Daniela von Waberer, Dipl. Kunsttherapeutin, Gruppenanalytikerin in
WB, Berlin
Petra Weber, Lehrerin, Gruppenanalytikerin, Berlin

Zu sehen ist as Logo beziehungsweise die Grafik des Berliner Institut für Gruppenanalyse (BIG)
Samstag
21. Sep. 2024 00.00 Uhr
Esther Bick

13. Tagung Säuglingsbeobachtung
– Ort emotionalen Lernens –

In bewährter Weise wird ein Vortrag das Tagungsthema aus der Perspektive der teilnehmende Säuglingsbeobachtung bearbeiten. Dem folgen die Kleingruppenarbeit mit Protokollen der Säuglingsbeobachtung in drei Sitzungen und eine abschließende Diskussion im Plenum. Die Tagung bietet Gruppen für Interessierte, Erfahrene sowie Supervidierende der Beobachtungsgruppen an.
Ausgehend von Winnicotts Hypothese, dass durch die primären Objektbeziehungen des Babys mit Mutter (Vater, Elternpaar) die Welt noch einmal für das Kind erschaffen wird, vermuten wir, dass in diesem Entwicklungsraum zugleich die innere Welt des Kindes seine Selbstwahrnehmung und –kohärenz entstehen. Was davon lässt sich entlang der 1–2-jährigen teilnehmenden Beobachtung
erkennen?

Art der Veranstaltung:
Tagung zum Thema: Der Primäre Entwicklungsraum

Datum / Uhrzeit:
Freitag und Samstag, 20. und 21.9.24

Ort:
IAKJP
Dönhoffstr. 39,
10318 Berlin-Karlshorst

Anmeldung erforderlich:
Sekretariat IAKJP Frau Landwehr

Anmeldung über Tel.: 030 21230654

Anmeldung per E-Mail >
sekretariat@iakjp.de
Kennwort: Kennwort : Tagung

Weitere Infos >

Weitere Informationen über www.esther-bick-institut.de, dort kann auch das Tagungsprogramm angefordert werden.

zu sehen ist das Logo Institut für das Institut für analytische Kinder- und Jugendlichen-Psychotherapie Berlin kurz IAKJP - Esther Bick
Freitag
13. Sep. 2024 19.00 Uhr
BIG - Berliner Institut für Gruppenanalyse
Dipl.-SozPäd. Sascha Neurohr und Dipl.-Päd. Ulrike Held

„Sie heißen jetzt „Lexikon“, „Bin ich das Navi?“ und „Was ist ein „Move“?“ – Separation und Individuation in Kinder-/Jugendlichengruppen

Gruppenanalytische Gespräche am BIG
Anhand von Sequenzen aus Gruppensitzungen werden die vielfältigen Herausforderungen vorgestellt, die uns als LeiterInnen in der Beziehung zur Kinder-/Jugendlichengruppen begegnen. Es wird erörtert, wie sich Separations- und Individuationsbewegungen in der Beziehung zwischen Gruppe und Leitung zeigen. Unsere Arbeit mit Kinder- und Jugendlichengruppen zeichnet sich durch Zuversicht, Kreativität und lustvolle Auseinandersetzung aus.

Art der Veranstaltung:
Seminar
Die Teilnahme an den Gruppenanalytischen Gesprächen am BIG ist kostenfrei.
Nähere Informationen finden Sie über den Kalender der Website www.gruppenanalyse-berlin.de 

Anmeldung:
Weitere Infos >

Anmeldung per E-Mail >

Ort:

BIG Berliner Institut für Gruppenanalyse e. V.
Rudolfstraße 14
10245 Berlin (nur wenige Gehminuten vom S/UBhf. Warschauer Str.)

Zu sehen ist as Logo beziehungsweise die Grafik des Berliner Institut für Gruppenanalyse (BIG)
Samstag
07. Sep. 2024 09.00 Uhr
BIG - Berliner Institut für Gruppenanalyse
Leitungsteam

Gruppenanalytische Selbsterfahrungstage 2024
des Berliner Instituts für Gruppenanalyse

Gruppenanalytische Gespräche am BIG
Wir wollen mit den Gruppenanalytischen Selbsterfahrungstagen die Möglichkeit schaffen, kreative Potenziale der Gruppenanalyse im BIG kennenzulernen. Psychotherapeut*innen, Ausbildungskandidat*innen und Studierende, die sich für Gruppenselbsterfahrung interessieren und sich einen ersten Eindruck verschaffen wollen, »wie Gruppe geht«, sind herzlich willkommen. Gerne begrüßen wir in unseren offenen Gruppen auch praxiserfahrene Gruppenleiter*innen und Gruppenanalytiker*innen, die neugierig sind, sich im Setting von Kleingruppe, Großgruppe und Social Dreaming selbst zu begegnen und in Kontakt mit Kolleginnen und Kollegen zu kommen.

Es ist unser Ziel, das BIG als Raum für persönliche Begegnung in der gruppenanalytischen Gruppe wie auch im persönlichen Kontakt jenseits der Gruppensitzungen erfahrbar werden zu lassen. Wir möchten den Austausch fördern zwischen allen, die gemeinsam das Berliner Institut für Gruppenanalyse bilden, und diejenigen dazu einladen, die sich interessieren und womöglich zukünftig dazugehören.
Wir arbeiten im Klein- und Großgruppensetting in der Tradition der Gruppenanalyse nach S.H. Foulkes und mit der von der Gruppenanalyse adaptierten Methode Social Dreaming. Die Kleingruppen treffen sich von Mittwoch bis Samstag sechsmal, dazu kommen vier Großgruppen und drei Social-Dreaming-Sitzungen.

Art der Veranstaltung:
Gruppe
Nähere Informationen finden Sie über den Kalender der Website www.gruppenanalyse-berlin.de 

Datum / Uhrzeit:
04. — 07. September 2024
Mittwoch der 04.07.2024 15—18 Uhr
Donnerstag der 05.07.2024 09—18 Uhr
Freitag der 06.07.2024 09—18 Uhr
Samstag der 07.07.2024 09—15 Uhr

Anmeldung:
im Sekretariat des BIG, Nicole Reimer
Weitere Infos >

Anmeldung per E-Mail >

Per Post:
Sekretariat BIG
Rudolfstraße 14
10245 Berlin
Informationen per Telefon :
Anmeldung über Tel.: +49 30 9700 2456

Ort:
BIG Berliner Institut für Gruppenanalyse e. V.
Rudolfstraße 14
10245 Berlin (nur wenige Gehminuten vom S/UBhf. Warschauer Str.)

Zu sehen ist as Logo beziehungsweise die Grafik des Berliner Institut für Gruppenanalyse (BIG)
Freitag
06. Sep. 2024 20.15 Uhr
BIPP
Dr. phil. Rüdiger Eschmann

Was haben Rechtspopulisten gegen Klimaschutz?

Das Rückfahren von Maßnahmen zum Klimaschutz gehört in vielen Ländern zum Markenkern des erstarkenden Rechtspopulismus. Zu erklären ist das auch, aber nicht alleine mit sozialen und ökonomischen Interessenkonflikten, denn das Ausmaß der damit drohenden Zerstörung deutet auf etwas zutiefst Irrationales hin. Einen tieferen Einblick in diese Politik eröffnen uns psychoanalytische Hypothesen, denn nicht nur der Klimawandel, sondern auch dessen Leugnung oder Verharmlosung sind menschengemacht.

Moderation:
Dr. rer. nat. Dr. med. Christopher Rommel

Art der Veranstaltung:
Vortrag

Ort:
BIPP
Pariser Str. 44,
10707 Berlin-Wilmersdorf

Zertifizierung beantragt. Kostenfrei.

Weitere Infos >
 

Zu sehen ist das Logo für das Institut für Psychotherapie und Psychoanalyse kurz BIPP in Berlin
Donnerstag
27. Juni 2024 19.30 Uhr
Berliner Forum - Psychotherapie, Psychodynamische Verfahren und Psychoanalyse für Kinder, Jugendliche und Erwachsene
Bernhard Wurth und Pilar Isaac-Candeias

Psycho-Dynamischer Stammtisch


Wir möchten alle interessierten psychodynamischen Kolleg:innen
(PP/KJP-Kammermitglieder, PiA, PTW, Masterstudierende) herzlich zu
unserem Stammtisch einladen.

Wir möchten Sie über die Berufspolitik informieren und dafür begeistern.

Fragen wie: In welchen Strukturen arbeiten wir? Wer sind die relevanten
Akteure? Wohin steuert die Psychotherapie und wofür möchten und müssen
wir uns einsetzen, um für uns wesentliche Kernpunkte zu bewahren?
Diskutieren Sie mit uns darüber und fragen Sie uns alles, was Sie zum
Thema Berufspolitik wissen möchten. Es werden keine Vorkenntnisse
erwartet, kommen Sie einfach vorbei.

Wir treffen uns im Restaurant und Café Haberland. Das Café befindet sich
direkt über dem U-Bahnhof (Achtung, nur Barzahlung möglich!). Es
beherbergt auch eine Dauerausstellung zur Geschichte des Bayrischen
Viertels, in dem viele jüdische Mitbürger lebten.

Der Stammtisch findet regelmäßig am letzten Donnerstag im Monat um 19:30
am unten genannten Ort statt.

Die Psychodynamischen Verfahren brauchen dringend Nachwuchs in der
Berufspolitik, sonst werden wir über kurz oder lang deutlich an Einfluss
verlieren!

Bitte melden Sie sich kurz an bei Pilar Isaac-Candeias.

Wir freuen uns über Ihr Kommen, herzliche Grüße,
Bernhard Wurth und Pilar Isaac-Candeias vom Berliner Forum

P.S. Wer wir sind und was wir tun erfahren Sie unter
www.liste-berliner-forum.de, dort finden Sie auch immer die aktuellen
Stammtischtermine.

Art der Veranstaltung:
Stammtisch
Die Teilnahme am Stammtisch ist kostenfrei.

Anmeldung:
Anmeldung per E-Mail >

Weitere Infos >

Ort:
Café Haberland
Bayerischer Pl. 0
10779 Berlin

BERLINER FORUM PSYCHOTHERAPIE, PSYCHODYNAMISCHE VERFAHREN UND PSYCHOANALYSE FÜR KINDER. JUGENDLICHE UND ERWACHSENE
Mittwoch
19. Juni 2024 20.30 Uhr
IPB Berlin
Dr. med. Johannes Döser

„Auf zum Merkur!“: 
K.I. als Transformer und Zerstäuber des Unbewussten.  Psychoanalytische Untersuchung eines futuristischen Abwehrvorgangs der Melancholie unserer Gegenwart.

Grundlage dieser Untersuchung ist Freuds Arbeit über den Umgang mit der Vergänglichkeit angesichts der Schmerzflucht vor dem Verlust bzw. der Abwehr schwer erträglicher Ängste vor Tod und Zerstörung. 
Das Präfix „Trans“ ist im Vokabular unserer Gegenwart alltäglich geworden. Begriffe wie „Transsexualität“ und „Transhumanismus“ sind Gegenstände der öffentlichen Meinungsmache und Aufregung. Das psychoanalytische Vokabular kommt ohne den Begriff der „Transformation“ nicht mehr aus.
Dieser Vortrag vertieft meine frühere Untersuchung zum „Golem-Komplex“ als technischem Sublimierungsunfall, indem er der Frage nachgeht, in welcher Weise die rasante Weiterentwicklung der künstlichen Intelligenz am Beispiel von ChatGPT die unbewusste Angst vor dem analogen Leben und seinem Eros gleichzeitig intensiviert wie ideologisch verkapselt.
 
Moderation
Edna Baumblatt-Hermanns

Art der Veranstaltung
Vortrag mit Diskussion

Vortrag im Rahmen der Öffentlichen Vorträge am IPB Berlin.
Zertifizierung beantragt
Kostenfrei

Ort:
Zoomveranstaltung
Teilnahme nach Anmeldung

Anmeldung

Anmeldung per E-Mail >

Weitere Infos >

zu sehen ist das Logo des Institut für Psychoanalyse Psychotherapie und Psychosomatik Berlin, kurz IPB
Freitag
07. Juni 2024 19.00 Uhr
BIG - Berliner Institut für Gruppenanalyse
Dr. med. Robert Ohlrich

Was können EinzelanalytikerInnen und EinzeltherapeutInnen aus Erfahrungen in Gruppen und der Gruppenanalyse für ihre Einzelbehandlungen und ihre Haltung lernen? Erfahrungen, konzeptuelle und theoretische Überlegungen

Gruppenanalytische Gespräche am BIG
Erfahrungen mit Gruppen und Kenntnisse von gruppenanalytischen Konzepten, Theorie und klinischer Praxis können für alle PsychotherapeutInnen ein Gewinn sein. Ausgehend von persönlichen Erfahrungen aus Gruppentherapien und der gruppenanalytischen Weiterbildung und Fortbildung möchte ich darstellen, wie sich meine therapeutische Haltung und Behandlungstechnik auch in Einzelbehandlungen verändert hat.

Art der Veranstaltung:
Seminar
Die Teilnahme an den Gruppenanalytischen Gesprächen am BIG ist kostenfrei.
Nähere Informationen finden Sie über den Kalender der Website www.gruppenanalyse-berlin.de 

Anmeldung:
Weitere Infos >

Anmeldung per E-Mail >

Ort:
BIG Berliner Institut für Gruppenanalyse e. V.
Rudolfstraße 14
10245 Berlin (nur wenige Gehminuten vom S/UBhf. Warschauer Str.)

Zu sehen ist as Logo beziehungsweise die Grafik des Berliner Institut für Gruppenanalyse (BIG)
Donnerstag
30. Mai 2024 19.30 Uhr
Berliner Forum - Psychotherapie, Psychodynamische Verfahren und Psychoanalyse für Kinder, Jugendliche und Erwachsene
Bernhard Wurth und Pilar Isaac-Candeias

Psycho-Dynamischer Stammtisch des Berliner Forums


Wir möchten alle interessierten psychodynamischen Kolleg:innen
(PP/KJP-Kammermitglieder, PiA, PTW, Masterstudierende) herzlich zu
unserem Stammtisch einladen.

Wir möchten Sie über die Berufspolitik informieren und dafür begeistern.

Fragen wie: In welchen Strukturen arbeiten wir? Wer sind die relevanten
Akteure? Wohin steuert die Psychotherapie und wofür möchten und müssen
wir uns einsetzen, um für uns wesentliche Kernpunkte zu bewahren?
Diskutieren Sie mit uns darüber und fragen Sie uns alles, was Sie zum
Thema Berufspolitik wissen möchten. Es werden keine Vorkenntnisse
erwartet, kommen Sie einfach vorbei.

Wir treffen uns im Restaurant und Café Haberland. Das Café befindet sich
direkt über dem U-Bahnhof (Achtung, nur Barzahlung möglich!). Es
beherbergt auch eine Dauerausstellung zur Geschichte des Bayrischen
Viertels, in dem viele jüdische Mitbürger lebten.

Der Stammtisch findet regelmäßig am letzten Donnerstag im Monat um 19:30
am unten genannten Ort statt.

Die Psychodynamischen Verfahren brauchen dringend Nachwuchs in der
Berufspolitik, sonst werden wir über kurz oder lang deutlich an Einfluss
verlieren!

Bitte melden Sie sich kurz an bei Pilar Isaac-Candeias.

Wir freuen uns über Ihr Kommen, herzliche Grüße,
Bernhard Wurth und Pilar Isaac-Candeias vom Berliner Forum

P.S. Wer wir sind und was wir tun erfahren Sie unter
www.liste-berliner-forum.de, dort finden Sie auch immer die aktuellen
Stammtischtermine.

Art der Veranstaltung:
Stammtisch
Die Teilnahme am Stammtisch ist kostenfrei.

Anmeldung:
Anmeldung per E-Mail >

Weitere Infos >

Ort:
Café Haberland
Bayerischer Pl. 0
10779 Berlin

BERLINER FORUM PSYCHOTHERAPIE, PSYCHODYNAMISCHE VERFAHREN UND PSYCHOANALYSE FÜR KINDER. JUGENDLICHE UND ERWACHSENE
Freitag
17. Mai 2024 19.00 Uhr
BIG - Berliner Institut für Gruppenanalyse
Dipl.-Psych. Alexandra Born

Großgruppen und Zusammenspiel von Groß- und Kleingruppen. Nachdenken aus einer intersubjektiven Perspektive

Gruppenanalytische Gespräche am BIG

Ausgehend von Überlegungen Peter Potthoffs in „Die Analytische Großgruppe zwischen Chaos und Kreativität“ (2017) soll im Wechsel zwischen historischem Rückblick und aktueller Entwicklung des psychotherapeutischen Konzepts der Großgruppe über Potentiale und Gefahren nachgedacht werden.
Es stellt sich die Frage, wie sich Kleingruppen- und Großgruppenprozesse i. R. bestimmter mehrtägiger Veranstaltungs- und Ausbildungsformate gegenseitig beeinflussen. Ergeben sich durch das wiederholte rhythmische Zusammenkommen in Klein- und Großgruppen Entwicklungen im Sinne eines Dritten Raumes? Was verändert sich durch spezifische Leitungsstile, geprägt durch unterschiedliche theoretische Grundannahmen (Bion´scher, Foulkes´sche oder intersubjektiver Leitungsstil)? Inwieweit spiegeln diese unterschiedlichen Leitungsstile gesellschaftlich-politische Entwicklungen und können sie möglicherweise beeinflussen?

Art der Veranstaltung:
Seminar
Die Teilnahme an den Gruppenanalytischen Gesprächen am BIG ist kostenfrei.
Nähere Informationen finden Sie über den Kalender der Website www.gruppenanalyse-berlin.de 

Anmeldung:
Weitere Infos >

Anmeldung per E-Mail >

Ort:

BIG Berliner Institut für Gruppenanalyse e. V.
Rudolfstraße 14
10245 Berlin (nur wenige Gehminuten vom S/UBhf. Warschauer Str.)

Zu sehen ist as Logo beziehungsweise die Grafik des Berliner Institut für Gruppenanalyse (BIG)
Donnerstag
02. Mai 2024 20.00 Uhr
Esther Bick
Moderation:
Dr. Agathe Israel

Das weiße Band- eine deutsche Kindergeschichte 2009

Regie und Drehbuch: Michael Haneke,
Goldene Palme Cannes` 2009
Produktionsland: Deutschland, Österreich, Frankreich, Italien 

Der Film ist mit 144 Minuten sehr lang, deshalb wird die  Einführung kurz ausfallen müssen. Zwischen Vorführung und Diskussion gibt es eine Pause.
Zum Inhalt: Der Regisseur Hanke sagt über seinen Film, es geht “um ein gesellschaftliches Klima, das den Radikalismus ermöglicht. Das ist die Grundidee…. Das eigentliche Thema ist, jedenfalls war das meine Absicht, zu zeigen, wie Menschen, die unter Druck stehen, empfänglich werden für Ideologie, das heißt, wie sie sich sogar selber eine Ideologie schaffen; wie sie eine Idee verabsolutieren und dann mit Hilfe dieser verabsolutierten Idee diejenigen, die ihnen die Idee gepredigt haben, aber anders leben als die Idee fordert, bestrafen.“                                               
Der spannende Film erzählt von dem bedrückenden, besonders für die Heranwachsenden traumatisierenden sozialen und zwischenmenschlichen Klima am Anfang des 20.JH in Deutschland, das selbst im engen Familienkreis von Unterdrückung und Verachtung, Misshandlung und Missbrauch sowie Frustration und emotionaler Distanz geprägt ist und davon, wie Kinder und Jugendliche diese Erfahrungen weitergeben.                                                        

Art der Veranstaltung:
Filmvorführung

Datum / Uhrzeit:
Donnerstag, 02.05.2024 um 20.00 Uhr

Ort:
IAKJP
Dönhoffstr. 39,
10318 Berlin-Karlshorst

Anmeldung:
Sekretariat IAKJP Frau Landwehr

Anmeldung über Tel.: 030 21230654

Anmeldung per E-Mail >
sekretariat@iakjp.de
Kennwort: Film

zu sehen ist das Logo Institut für das Institut für analytische Kinder- und Jugendlichen-Psychotherapie Berlin kurz IAKJP - Esther Bick
Sonntag
28. Apr. 2024 11.00 Uhr
Berliner Psychoanalytisches Institut
Karl-Abraham-Institut e.V.
Bernd Nissen

31. Karl-Abraham-Vorlesung:
Zur Behandlung namenloser Zustände. Theoretische, klinische und technische Überlegungen.

Der psychoanalytische Diskurs hat sich zunehmend dem Verständnis von seelischen Zuständen zugewandt, die jenseits der Symbolisierbarkeit liegen. Vor dem Hintergrund dieser Debatten fasst Bernd Nissen die Vielfalt solcher Zustände unter dem Begriff des Namenlosen zusammen. Im Vortrag skizziert er grundlagentheoretische Überlegungen zur Entstehung namenloser Zustände. Nach seiner These kann das Psychische nur in Beziehungen entstehen, die sinnlich gegründet und verwoben sind. Demnach kommt das Subjekt mit einer Ausrichtung auf ein Gegenüber zur Welt, braucht aber gleichermaßen die Versinnlichung. Wenn das Zusammenspiel beider Tendenzen zusammenbricht, können namenlose Zustände eine Folge sein. Darüber hinaus können Störungen in diesen Prozessen nicht nur zum Ausbleiben psychischer Bildungen führen, sondern zu einem spezifischen Verkümmern sinnlichen Erlebens. Der Autor versucht, diese Phänomene klinisch darzulegen. Die hieraus sich ergebenden Konsequenzen für die psychoanalytische Behandlungstechnik sollen im Einzelnen nachgezeichnet werden. Diese Technik geht stark vom sinnlichen Erleben aus, aus dem sich objektal-haltende Strukturen entwickeln, die unter günstigen Bedingungen das Namenlose da sein lassen.

Dr. phil. Bernd Nissen studierte Psychologie und Philosophie und arbeitet in eigener psychoanalytischer Praxis in Berlin. Sein Versuch, Patienten mit schweren hypochondrischen und perversen Störungen zu verstehen, führte ihn zur Auseinandersetzung mit autistischen und autistoiden Dynamiken.

Art der Veranstaltung:
Vortrag

Datum / Uhrzeit:
28.04.24 um 11:00

Ort:
Im Hörsaal des Kaiserin-Friedrich-Hauses
Robert-Koch-Platz 7
10115 Berlin

Anmeldung über:
Keine Anmeldung nötig

Weitere Informationen:
Eintritt: 10,-€, ermäßigt 5,-€

Flyer >

 

zu sehen ist das Logo des Berliner Psychoanalytisches Institut oder Karl-Abraham-Institut kurz BPI
Mittwoch
20. März 2024 20.30 Uhr
IPB Berlin
Dr. med. Alf Gerlach

Der Verlust der Intimität – Social Scoring im autoritären Staat, Self Disclosure im Internet

Zum Handwerkszeug des Psychoanalytikers gehört das Angebot eines geschützten Raumes, in dem auch das Intime des Patienten, das wir als schützenswertes Eigenes verstehen können, zu Gehör kommen kann. Das geschieht in oft ungewohnter und für Patienten wie Analytiker überraschender Weise, wenn Abkömmlinge des Unbewussten ins Sprechen und Handeln drängen. Der notwendige Schutz wird dabei durch den äußeren Rahmen, aber auch durch die abstinente Haltung des Analytikers garantiert. Deshalb verträgt die analytische Situation keine Einmischung eines äußeren Dritten, und es erfordert Anstrengung beider Beteiligter, auch die Zensur des „inneren Dritten“ in Schach zu halten.
Neue digitale Möglichkeiten können diesen Raum verändern. Das „Social Scoring“ autoritärer Staaten droht den Raum des Intimen bei jedem Einzelnen einzuengen, erlaubt den kontrollierenden Zugriff auf Aspekte des Fühlens, Denkens und Handelns der Subjekte. Zugleich wirken neue soziale Medien als geheime Verführer, Aspekte des eigenen Selbst zu enthüllen, sich auf den neuen Bühnen der virtuellen Realität zu zeigen. Diese Entwicklungen können auch den Bereich des „Intimen“ verändern und Wirkungen bis in den analytischen Raum zeigen.

Moderation
Vera Rüster

Art der Veranstaltung
Vortrag mit Diskussion

Vortrag im Rahmen der Öffentlichen Vorträge am IPB Berlin.
Zertifizierung beantragt
Kostenfrei

Ort:
Zoomveranstaltung
Teilnahme nach Anmeldung

Anmeldung

Anmeldung per E-Mail >

Weitere Infos >

zu sehen ist das Logo des Institut für Psychoanalyse Psychotherapie und Psychosomatik Berlin, kurz IPB
Mittwoch
14. Feb. 2024 20.30 Uhr
IPB Berlin
Julia Degenhardt

#BorderlineRecovery: Überlegungen zum medial inszenierten Genesungswunsch auf Instagram 

Der Vortrag beschäftigt sich mit psychisch erkrankten Instagram-Usern und deren konflikthaften Wünschen und Ängsten. Vielfach wird in der digitalen Sphäre Heilung von psychischen Leiden gesucht. Auf sogenannten Recovery-Accounts werden die persönlichen Krankheitsgeschichten multimedial anhand von Texten, Fotos und Videos inszeniert. Es soll sich auf die Spur der unbewussten Bedeutungs- und Bedürfnisdimensionen dieser digitalen Inszenierung von Leidensgeschichten und Heilungswünschen begeben werden. Ein besonderer Fokus liegt darauf, wie die spezifischen digitalen Funktionen mit psychischen Funktionen korrespondieren, diese womöglich prothesenartig restituieren oder gar degenerieren. Es werden Ergebnisse aus der tiefenhermeneutischen Interpretation dreier themenzentrierter Forschungsinterviews mit Recovery-Account-Betreiberinnen vorgestellt, die abschließend gemeinsam diskutiert werden können. 

Moderation
Vera Rüster

Art der Veranstaltung
Vortrag mit Diskussion

Vortrag im Rahmen der Öffentlichen Vorträge am IPB Berlin.
Zertifizierung beantragt
Kostenfrei

Ort:
Zoomveranstaltung
Teilnahme nach Anmeldung

Anmeldung

Anmeldung per E-Mail >

Weitere Infos >

zu sehen ist das Logo des Institut für Psychoanalyse Psychotherapie und Psychosomatik Berlin, kurz IPB
Mittwoch
17. Jan. 2024 20.30 Uhr
IPB Berlin
Dr. Sebastian Leikert

Wie kann man Vorsprachliches zur Sprache bringen? – Die somatische Narration als Methodik für das Durcharbeiten und Symbolisieren des Körpergedächtnis

Psychoanalytische Forschung bezieht sich immer stärker auf Symptome, die als namenlose Ängste, unrepräsentierte Zustände oder als autistische Barrieren beschrieben werden. Es setzt sich die Überzeugung durch, dass neurotische Patienten nur einen Teil unserer Patienten ausmachen und dass wir neue Konzepte und Arbeitsweisen brauchen, um mit schwer gestörten Patienten, bei denen wesentliche Teile des unbewussten Materials nicht symbolisiert sind, konstruktiv arbeiten zu können. 
Ich gehe davon aus, dass Entwicklungstraumata hier eine prominente Rolle spielen und dass das Trauma nicht allein die symbolischen Verarbeitungsstrategien zerstört, sondern vor allem das Körperselbst desorganisiert. Es ist daher sinnvoll zwischen dem symbolischen Unbewussten (neurotische Konflikte) und dem körperlichen unbewussten (traumatische Beschädigungen) zu unterscheiden. 
Mit einem Video des Still-Face-Experiments von Tronick wird erläutert, wie sich durch den Zusammenbruch des Affektdialogs zwischen Mutter und Säugling ein Trauma bildet. Das Konzept des verkapselten Körperengramms beschreibt den Aufbau und die Abwehrmechanismen des körperlichen Unbewussten. 
Vor allem aber wird gezeigt, mit welcher therapeutischen Arbeitsweise das körperliche Unbewusste im analytischen Setting einbezogen werden kann. Es geht darum, den Traumaspuren, die sich im Körper eingeschrieben haben, eine Stimme zu verleihen. Die Patientin oder der Patient wird eingeladen, Körpergefühle zu beschreiben. Auf diese Weise wird die oft katastrophale Weise erkundet, wie Traumatisierte in ihrem Körper wohnen. Im Erkunden der dysfunktionalen Spannungsmuster gelingt zugleich ein Durcharbeiten und eine Transformation des zuvor Abgespaltenen. Ein klinisches Beispiel erläutert die Arbeitsweise.

Moderation
Vera Rüster

Art der Veranstaltung
Vortrag mit Diskussion

Vortrag im Rahmen der Öffentlichen Vorträge am IPB Berlin
. Nähere Informationen auf der Website des Institutes unter „Öffentliche Vorträge“
Zertifizierung beantragt
Kostenfrei

Ort:
Zoomveranstaltung
Teilnahme nach Anmeldung
Anmeldung über (Telefonnummer, E-Mail-Adresse):

Anmeldung per E-Mail >

Weitere Infos >

zu sehen ist das Logo des Institut für Psychoanalyse Psychotherapie und Psychosomatik Berlin, kurz IPB
Samstag
13. Jan. 2024 10.00 Uhr
BIG - Berliner Institut für Gruppenanalyse
Dr. Vera Kattermann · Dipl.-Psych. Martin Pröstler

Zerreißproben in der Matrix – Trauma und Traumatisierungen in Gruppentherapie und Gruppenanalyse.
Eine behandlungstechnische Werkstatt.

Neben thematischen Inputs soll der Tag vor allem viel Raum dafür bieten, eigene Erfahrungen, kasuistisches Material und Fragen einzubringen und gemeinsam zu diskutieren.

Art der Veranstaltung
Workshop – um Anmeldung wird gebeten

Datum / Uhrzeit:
Samstag, 13. Januar 2024, 10 – 16 Uhr

Ort:
Berliner Institut für Gruppenanalyse e. V. Rudolfstraße 14
10245 Berlin (nur wenige Gehminuten vom S/UBhf. Warschauer Str.)

Anmeldung
Vorherige Anmeldung über das Sekretariat erforderlich.

Anmeldung per E-Mail >
Weitere Informationen:
Nähere Informationen finden Sie über den Kalender unserer Website:
Weitere Infos >

Zu sehen ist as Logo beziehungsweise die Grafik des Berliner Institut für Gruppenanalyse (BIG)
Freitag
12. Jan. 2024 19.00 Uhr
BIG - Berliner Institut für Gruppenanalyse
Wilhelm Meyer · Kurt Höhfeld · Christoph Seidler

Buchvorstellung:
„Gruppenanalyse in Selbstdarstellungen“

Im November 2023 ist der erste Band der „Gruppenanalyse in Selbstdarstellungen“ herausgekommen.
Der Verlag Vandenhoeck & Ruprecht schreibt dazu:
„Dieser Band lässt die Geschichte der auf Siegmund Heinrich Fuchs (S. H. Foulkes) zurückgehenden Gruppenanalyse in den deutschsprachigen Ländern nach dem Zweiten Weltkrieg anhand von 16 autobiografischen Berichten wesentlicher Protagonisten und Pionierinnen lebendig werden. In jedem der Texte wird der individuelle Weg zur Gruppenanalyse aus den familiären und lebensgeschichtlichen Erfahrungen in Ost- und Westdeutschland und der Schweiz abgeleitet und eindrucksvoll beschrieben.
Alle Autorinnen und Autoren haben einen bedeutenden Anteil an der gesundheitspolitischen Institutionalisierung der gruppenanalytischen und gruppenpsychotherapeutischen Aus-, Fort- und Weiterbildung. Ohne sie gäbe es die heutigen Weiterbildungsstätten für Gruppenanalyse und psychodynamische Gruppenpsychotherapie nicht.“

Wir freuen uns sehr, dass drei Autoren – Wilhelm Meyer, Kurt Höhfeld und Christoph Seidler – des BIG, Auszüge vorstellen und mit den beiden anwesenden Herausgebern Ulrich Schultz-Venrath (Köln) und Ludger M. Hermanns (Berlin) und dem herzlich eingeladenen Publikum über ihre Texte sprechen.

Art der Veranstaltung
Buchvorstellung

Ort:
Berliner Institut für Gruppenanalyse e. V. Rudolfstraße 14
10245 Berlin (nur wenige Gehminuten vom S/UBhf. Warschauer Str.)

Anmeldung
Vorherige Anmeldung über das Sekretariat erforderlich.

Anmeldung per E-Mail >
Weitere Informationen:
Nähere Informationen finden Sie über den Kalender unserer Website:
Weitere Infos >

Zu sehen ist as Logo beziehungsweise die Grafik des Berliner Institut für Gruppenanalyse (BIG)
Mittwoch
15. Nov. 2023 20.30 Uhr
IPB Berlin
Dr. Stefanie Sedlacek

Virtuelles Begehren? Der Körper in psychoanalytischer Fernbehandlung

In diesem Vortrag untersucht Stefanie Sedlacek, wie die Beziehung des analytischen Paars in einer Behandlung mit Hilfe von digitalen Medien und damit in einer doppelt virtuellen Beziehung, wenn die körperliche Präsenz des Anderen nicht gegeben ist, erlebt wird. Sie führt aus, dass die »Fern-Analyse« eine Regression auf idealisierte Objektimagines befördere, weil sie in einem doppelt virtuellen Raum – dem des Mediums und dem der Psychoanalyse – angesiedelt sei. Beide Räume ziehen einen Angriff auf oder zumindest eine Labilisierung der Abwehr nach sich und zielen dabei in den Bereich der virtuell unsterblichen Wunschregungen (Freud, 1933). Anhand eines Fallbeispiels wird diskutiert, wie vorher unterdrückte biographische Erinnerungen, die nur als körperliches Erleben und Schmerz wahrgenommen worden waren, in der doppelten Virtualität abgebildet und erlebt werden konnten, so dass sie für die Patientin unabweisbar und einer Bearbeitung zugänglich wurden. So gelangen emotionale Einsicht und vertieftes Verstehen. Die Realität der unerfüllten Sehnsucht wurde erfahr- und bewältigbar mit Hilfe des medialen Containers in Begleitung des real interessierten Anderen.

Moderation
Vera Rüster

Art der Veranstaltung
Vortrag mit Diskussion
Vortrag im Rahmen der Öffentlichen Vorträge am IPB Berlin
. Nähere Informationen auf der Website des Institutes unter „Öffentliche Vorträge“
Zertifizierung beantragt.
Kostenfrei.

Ort:
Zoomveranstaltung, Teilnahme nach Anmeldung

Anmeldung über ipb@dpg-psa.de

Anmeldung per E-Mail >

Weitere Infos >

zu sehen ist das Logo des Institut für Psychoanalyse Psychotherapie und Psychosomatik Berlin, kurz IPB
Montag
16. Okt. 2023 20.30 Uhr
Berliner Psychoanalytisches Institut
Karl-Abraham-Institut e.V.
Steffen Elsner

„Ich gebe Dir, was ich nicht habe“ – Der Beitrag zeitgenössischer Psychoanalyse zu Theorie, Klinik und Gesellschaft

Vorlesungen und Gespräche mit PsychoanalytikerInnen des Berliner Psychoanalytischen Instituts (Karl-Abraham-Institut) im Rahmen der für GasthörerInnen offenen Reihe „Was ist Psychoanalyse?“

Art der Veranstaltung:
Vorlesungen und Gespräche

Datum / Uhrzeit:
Montag, 16. Oktober 2023 um 20.30 Uhr

Ort:
BPI, Karl-Abraham-Institut e.V.
Körnerstr. 11
10785 Berlin-Tiergarten

Anmeldung über das Sekretariat des Instituts:
sekretariat@bpi-psa.de

Anmeldung per E-Mail >

Weitere Informationen (z.B. Link zu Texten oder Medien im auf den Institutswebsiten):

www.bpi-psa.de

Weitere Infos >

 

zu sehen ist das Logo des Berliner Psychoanalytisches Institut oder Karl-Abraham-Institut kurz BPI
Mittwoch
04. Okt. 2023 00.00 Uhr
Berliner Psychoanalytisches Institut
Karl-Abraham-Institut e.V.
Dr. med. Amelie Klambeck

Den Prozess psychodynamischer Psychotherapien verstehen – Wie, durch was und auf welche Weise ändert sich die innerpsychische Situation von Patienten während der Behandlung?

Die Seminargruppe trifft sich in der Regel einmal monatlich mittwochs am späten Nachmittag/frühen Abend und ist halboffen. Teilnehmen können Ärtztinnen und Ärzte in ihrer Facharztweiterbildung für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie sowie für Psychiatrie und Psychotherapie mit TfP als Verfahren nach persönlicher Rücksprache mit der Dozentin.
Anhand von Fallmaterial der Teilnehmer:innen und Schlüsseltexten der psychoanalytischen Literatur im Wechsel werden seelische Veränderungen durch deren Behandlung im spezifischen (Fallmaterial) wie allgemeinen (Literatur) diskutiert und dabei vergleichend verschiedene Möglichkeiten der Konzeptualisierung seelischer Entwicklungen erarbeitet.
Die Veranstaltung ist vom KPMB als Theorieveranstaltung anerkannt, sowie von der Ärztekammer als Fortbildungsveranstaltung zertifiziert.

Art der Veranstaltung:
Seminar

Datum / Uhrzeit:
Mittwoch, 04. Oktober 2023

Ort:
Wird nach Anmeldung bekannt gegeben

Anmeldung über:
amelie.klambeck@berlin.de

Anmeldung per E-Mail >

Weitere Informationen (z.B. Link zu Texten oder Medien im auf den Institutswebsiten):

www.bpi-psa.de

Weitere Infos >

 

zu sehen ist das Logo des Berliner Psychoanalytisches Institut oder Karl-Abraham-Institut kurz BPI
Freitag
29. Sep. 2023 19.00 Uhr
Institut: Berliner Institut für Gruppenanalyse e.V. - BIG
Martina Stang

Rassismus macht krank

BIPOC (Black, Indigenous and People of Color) berichten immer wieder, wie Erfahrungen von Rassismus in Psychotherapie oder Gruppentherapie verharmlost, verleugnet oder schlicht übersehen werden. Welche Dynamik in uns und in Gruppen, die wir leiten, trägt zur Ignoranz von Rassismus bei und wie können wir dem vorbeugen? Mit einer rassismus-sensiblen Haltung kann deutlich werden, dass Rassismus uns alle betrifft.

Art der Veranstaltung: Gruppenanalytisches Gespräch – Seminar

Die Teilnahme an den Gruppenanalytischen Gesprächen am BIG ist kostenfrei.
 Nähere Informationen finden Sie über den Kalender unserer Website.

Ort: BIG, Rudolfstr. 14, 10245 Berlin

Weitere Infos >

Anmeldung per E-Mail >

BIG - Berliner Institut für Gruppenanalyse
Freitag
30. Juni 2023 20.15 Uhr
BIPP
Rüdiger Eschmann und Dorothee Schöne

Was hilft Kunst in der Not? Lukas Cranachs „Maria Hilf“ (1537) und Picassos „Guernica“ (1937)

Als Klimaktivist:innen vor Kunstwerken die Schutzscheiben beschmutzten, wurde
offenkundig, welch hohen Symbolwert Kunst haben kann. Wirksam ist nicht das
Schöne an sich, sondern Werke, welche die Not der Menschen aufgreifen und
„Hässlichkeit in Schönheit transformieren“ (Hanna Segal). Dann wird Kunst wichtig in
gesellschaftlichen Krisen und seelischer Not. Auf unterschiedliche Notsituationen
antworten auf unterschiedliche Weise: Lukas Cranachs „Maria Hilf“ (1537) und
Picassos „Guernica“ (1937).

Art der Veranstaltung: Vortrag

Anmeldung: nicht erforderlich
Weitere Infos >

Zertifizierung beantragt. Kostenfrei.
Ort: Pariser Str. 44, 10707 Berlin Wilmersdorf

Zu sehen ist das Logo für das Institut für Psychotherapie und Psychoanalyse kurz BIPP in Berlin
Montag
26. Juni 2023 19.30 Uhr
IAKJP - Esther Bick
Einführung und Diskussion durch Teresia Rühl-Obermayer

Psychoanalyse, Film und Literatur (Filmvorführung)

Beschreibung: „Poil de carotte„ („Rotfuchs „ oder „Karottenkopf“) ist ein Stummfilm aus dem Jahr 1925 (Regie: Julien Duvivier) nach dem gleichnamigen Roman und Theaterstück des französischen Schriftstellers Jules Renard (1864 – 1910). Rotfuchs ist ein kleiner, sommersprossiger Junge, der, nach den Worten seines Vaters „zu spät gekommen ist“, „wir wollten dich nicht mehr haben“, da gibt es zwei hämische, tückische Geschwister, eine bis zur Karikatur überspielte, hasserfüllt-sadistische Mutter die ihr Unglück und ihr unbefriedigt sein an Rotfuchs auslässt und einen Vater der seine Ruhe haben will. Er ist es jedoch der durch ein Ereignis, das die Katastrophe streift, eine tiefe innere Wandlung durchmacht, die sich symbolisch darin ausdrückt, dass er am Schluss des Filmes, seinen jüngsten Sohn zum ersten Mal in seinem Leben mit dessen wirklichem Namen anspricht.

Art der Veranstaltung: Seminar

Ort: Dönhoffstr. 39 10318 Berlin Karlshorst

Keine Gebühren/ um Anmeldung wird gebeten

Anmeldung über:
Sekretariat IAKJP Frau Landwehr

Anmeldung über Tel.: 030 2123 0654

Anmeldung per E-Mail >

Weitere Infos >

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Freitag
23. Juni 2023 20.15 Uhr
BIPP
Veronika Gessler und Bernd Heimerl

Die Sprech-Stunde: Un-(Bekannte) psychodynamische Methode?

Überlegungen zur psychotherapeutischen Sprechstunde – im Sinne der Schnittstelle zwischen Beratung, Aufklärung und Psychotherapie – haben eine lange Tradition in der psychoanalytischen Behandlungstechnik. Fragen nach den Schwierigkeiten und Herausforderungen bei der Vermittlung von Patient:innen nach der Sprechstunde und inwiefern psychodynamische Methoden hierbei modifiziert werden müssen treten auf:
Sowohl die Geschichte der Sprechstunde als auch Ergebnisse der in der Vermittlungsstelle des BIPP durchgeführten qualitativen Studie von Frau Gessler sollen zur Diskussion gestellt werden.

Moderation: Bernd Heimerl

Art der Veranstaltung: Vortrag mit Diskussion
Ort: Pariser Str. 44, 10707 Berlin Wilmersdorf

Zertifizierung beantragt. Kostenfrei.

Anmeldung: nicht erforderlich

Weitere Infos >

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Sonntag
11. Juni 2023 11.00 Uhr
BPI – Berliner Psychoanalytisches Institut – Karl-Abraham-Institut
Prof. Dr. Jonathan Lear (Chicago)

„Dankbarkeit“
30. Karl-Abraham-Vorlesung

Art der Veranstaltung: öffentlicher Vortrag
Ort: Hörsaal im Kaiserin-Friedrich-Haus, Robert-Koch-Platz 7, 10115 Berlin

Eintritt: 15 €, ermäßigt 10 €

Hinweis: Keine Anmeldung nötig

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Sonntag
04. Juni 2023 11.00 Uhr
BIPP
Jörg Frommer

Generationenspezifische Identitätsmerkmale im Prozess deutscher Traumabewältigung

Der Vortrag thematisiert die Bewältigung transgenerationaler kollektiver
traumatischer Erfahrungen in Deutschland, sowohl in den spezifischen
Ausprägungen in Abhängigkeit von den politischen Systemen in Ost und West als
auch in Abhängigkeit von der Generation. Dabei wird er auf die Generation
fokussieren, der auch Persönlichkeiten wie Merkel und Steinmeier angehören.

Moderation: Renate Sannwald

Art der Veranstaltung: Vortrag
Ort: Pariser Str. 44, 10707 Berlin Wilmersdorf

Zertifizierung beantragt. Kostenfrei.

Anmeldung: nicht erforderlich

Weitere Infos >

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Samstag
13. Mai 2023 10.00 Uhr
IAKJP - Esther Bick
Agathe Israel, Kathrin Neumann, Heike Zagermann

Donald Meltzer: „Der psychoanalytische Prozess“
Kapitel Nachwort: „Der psychoanalytische Prozess- 25 Jahre später“

Zuerst wird der Gedanke, den psychoanalytischen Prozess dem menschlichen Entwicklungsprozess gleichzusetzen, noch einmal anschaulich begründet mit der” kleinianische Arbeitsweise”, die “auf der “Konkretheit der psychischen Realität “und den “inneren Objekten” liegt. Dann lernen wir Meltzers Erweiterung–er nennt sie Revision- im Umgang mit dem Thema kennen, die ihm Bions Denkmodell eröffnete. Meltzer baut “ein post-freudianisches und post- kleinianisches Modell der Psyche” auf, das u.a.  Stockungen an der “Schwelle zur depressiven Position” tiefer versteht, Denkprozesse und bereits vorgeburtliche körperliche Zustände durch mentale Prozesse beschreibt, sich mit dem Leben innerhalb eines inneren Objekts befasst.
Wir werden das Lesen des Textes in drei Einheiten mit klinischem Material aus unseren Behandlungen ergänzen.  Das Studium des Textes wird vorausgesetzt.
Vorausgesetzte Literatur: D. Meltzer: Der psychoanalytische Prozess, Verlag Internationale Psychoanalyse Stuttgart 1995, Kapitel Nachwort, Seite 173 – 191
Quereinsteiger sollten die Kapitel I-VIII studiert haben
Gebühr: Für Aus- und Weiterbildungsteilnehmer des IAKJP sowie Vereinsmitglieder frei; für Gäste: 50,-€ ermäßigt: 25,- €

Art der Veranstaltung: Seminar

Datum / Uhrzeit: Samstag, 13.5.23 · 10.00 – 15.30 Uhr

Ort der Veranstaltung: Dönhoffstr. 39, 10318 Berlin

Anmeldung über Sekretariat IAKJP Frau Landwehr

Anmeldung über Tel.: 030 2123 0654

Anmeldung per E-Mail >

Weitere Infos >

zu sehen ist das Logo Institut für das Institut für analytische Kinder- und Jugendlichen-Psychotherapie Berlin kurz IAKJP - Esther Bick
Freitag
17. März 2023 19.30 Uhr
IAKJP - Esther Bick
Michael Dierks (Wien)
Einführung und Diskussionsleitung: Heike Zagermann

Wissenschaftlicher Abend
Freuds Übertragung: Ein Vergleich seines theoretischen Konzeptes und seiner klinischen Handhabung im Fall des „Rattenmannes“

Art der Online- Veranstaltung:
Vortrag mit anschließender Diskussion

Für die Teilnahme ist eine vorherige Anmeldung über das Sekretariat erforderlich. Außerdem wird vorausgesetzt, dass der Text
S. Freud (1909): „Bemerkungen über einen Fall von Zwangsneurose“ zuvor gelesen wurde.

Gebühren: für Aus- und Weiterbildungsteilnehmer des IAKJP sowie
Vereinsmitglieder frei; für Gäste: 10,-Euro
Es ist geplant die Veranstaltung als Fortbildung zertifizieren zu lassen.

Anmeldung über:
Sekretariat IAKJP Frau Landwehr

Anmeldung über Tel.: 030 2123 0654

Anmeldung per E-Mail >

Weitere Infos >

zu sehen ist das Logo Institut für das Institut für analytische Kinder- und Jugendlichen-Psychotherapie Berlin kurz IAKJP - Esther Bick
Freitag
10. März 2023 19.00 Uhr
Berliner Institut für Gruppenanalyse e.V. - BIG
Franziska Schöpfer

Eine Suizidfantasie. Die Abwehr von tabuisierten Themen in der analytischen Gruppenpsychotherapie mit spätadoleszenten Frauen

Einblicke in die Gruppendynamik einer konkreten analytischen Gruppensitzung sollen ermöglichen, Verwirrung, Sprachlosigkeit und einen malignen regressiven Sog nachzuverfolgen, der sich innerhalb einer Gruppensitzung manifestiert und durch Versprachlichung abgewehrter Affekte lösbar wird.

Die Teilnahme an den Gruppenanalytischen Gesprächen am BIG ist kostenfrei.
 Nähere Informationen finden Sie über den Kalender unserer Website.

Art der Veranstaltung: Gruppenanalytisches Gespräch – Seminar
Ort: BIG, Rudolfstr. 14, 10245 Berlin

Weitere Infos >

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BIG - Berliner Institut für Gruppenanalyse
Samstag
25. Feb. 2023 00.00 Uhr
APB- Arbeitsgemeinschaft für Psychoanalyse und Psychotherapie Berlin und - BIG – Berliner Institut für Gruppenanalyse e.V.

Matrix als Schicksal? Teil 2

Beschreibung:
Psychoanalytiker/innen und Gruppenanalytiker/innen fragen sich, inwieweit Prägungen durch soziale Herkunft und gruppale Zugehörigkeiten veränderbar sind. Robi Friedman (Haifa) wird den Matrixbegriff nutzen, um die europäische Kriegssituation vielfältig zu beleuchten. Erfahrene Kolleg/innen diskutieren gemeinsam mit der jüngeren Generation über psychoanalytische und gruppenanalytische „Erbschaften“ und tauschen persönliche Erfahrungen aus. 

Freitag und Samstag 24.—25. Februar 2023
Institut: – APB- Arbeitsgemeinschaft für Psychoanalyse und Psychotherapie Berlin und
– BIG – Berliner Institut für Gruppenanalyse e.V.

Ort: BIG, Rudolfstr. 14, 10245 Berlin

Anmeldung erforderlich
Kostenbeitrag: 150,- €
Nähere Informationen finden Sie auf dem Flyer über den Kalender unserer Website

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BIG - Berliner Institut für Gruppenanalyse
Freitag
24. Feb. 2023 00.00 Uhr
APB- Arbeitsgemeinschaft für Psychoanalyse und Psychotherapie Berlin und - BIG – Berliner Institut für Gruppenanalyse e.V.

Matrix als Schicksal?

Beschreibung:
Psychoanalytiker/innen und Gruppenanalytiker/innen fragen sich, inwieweit Prägungen durch soziale Herkunft und gruppale Zugehörigkeiten veränderbar sind. Robi Friedman (Haifa) wird den Matrixbegriff nutzen, um die europäische Kriegssituation vielfältig zu beleuchten. Erfahrene Kolleg/innen diskutieren gemeinsam mit der jüngeren Generation über psychoanalytische und gruppenanalytische „Erbschaften“ und tauschen persönliche Erfahrungen aus. 

Freitag und Samstag 24.—25. Februar 2023
Institut: – APB- Arbeitsgemeinschaft für Psychoanalyse und Psychotherapie Berlin und
– BIG – Berliner Institut für Gruppenanalyse e.V.

Ort: BIG, Rudolfstr. 14, 10245 Berlin

Anmeldung erforderlich
Kostenbeitrag: 150,- €
Nähere Informationen finden Sie auf dem Flyer über den Kalender unserer Website

Weitere Infos >

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BIG - Berliner Institut für Gruppenanalyse
Freitag
11. Nov. 2022 17.00 Uhr
BAG–Berufsverband der Approbierten Gruppenpsychotherapeuten

Fachtagung von BAG und D3G in Berlin

Tagung am 11.11.2022–12. 11. 2022

Gruppe, Empathie und Körperlichkeit
– braucht Entwicklung von Empathie die Körper?

Ort der Veranstaltung:
im Tagungszentrum Katholische Akademie
Hotel Aquino
Hannoversche Str. 5b
10115 Berlin

Weitere Infos siehe Flyer >

das Logo der D3G - Deutsche Gesellschaft für Gruppenanalyse und Gruppentherapie und BAG
Montag
19. Sep. 2022 20.00 Uhr
DGAP - Deutsche Gesellschaft für Analytische Psychologie e. V.
Ingrid Riedel

Träume zum Zeitgeschehen

Online Vortrag

Abstract
In den Träumen unserer Zeitgenossen klingen Motive und Bilder aus dem kollektiven Unbewussten an, die uns dabei helfen können, den tieferen Ursachen und Zusammenhängen des Zeitgeschehens- von der Corona-Pandemie bis zum Ukraine Krieg- nach zu gehen, vor allem aber dem, was diese Ereignisse mit uns und mit unseren Zeitgenossen anstellen, auch um es einer Bewältigung zugänglicher zu machen.
Dazu gibt es den Traumtypus, der mithilfe der transzendenten Funktion den wachgewordenen Ängsten auch klärende, ordnende Aspekte gegenüberstellt, eben therapeutische Aspekte aus größerer unbewusster Tiefe. Anhand von Traumbeispielen unserer Zeitgenossen möchte ich sowohl die aufgebrochenen Ängste wie auch die auffangenden und verwandelnden Kräfte beleuchten, um sie zur Diskussion zu stellen.

Im Anschluss an den Vortrag wird es Gelegenheiten geben Fragen zu stellen und in einen gemeinsamen Austausch zu diesem Thema zu kommen.

Anmeldung über die Seite der DGAP:
Zur Anmeldung >

Vita
Ingrid Riedel, Prof. Dr. Phil., Dr. theol., ist Lehranalytikerin und Supervisorin am C.G. Jung-Institut Zürich. Sie hatte eine Honorarprofessur für Religionspsychologie an der Universität Frankfurt/ Main inne und war langjährige wissenschaftliche Leiterin der IGT. Zahlreiche Veröffentlichungen, vor allem in den Bereichen Träume und Symbole, Imagination und Maltherapie.

Das Logo der Deutschen Gesellschaft für analytische Psychologie e. V., kurz DGAP
Dienstag
06. Sep. 2022 08.00 Uhr
Kassenärztliche Vereinigung Berlin

Wahl zur 16. Vertreterversammlung der KV Berlin

Die Wahl zur 16. Vertreterversammlung (Amtsperiode 2023-2028) der KV Berlin findet vom 6. September bis zum 4. Oktober 2022 als Briefwahl statt. Die Wahlunterlagen werden rechtzeitig vorher allen Mitgliedern zugesandt.

Die Wahl erfolgt in zwei getrennten Wahlkörpern: Einen Wahlkörper bilden die ärztlichen Mitglieder, den anderen die Psychologischen Psychotherapeut:innen sowie Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeut:innen.

Alle Wahlberechtigten können jeweils einem Wahlvorschlag ihre Stimme geben und zusätzlich mit bis zu drei Stimmen einzelne Listenkandidierende priorisieren.

Für den Wahlkörper II (Psychologische Psychotherapeut:innen und Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeut:innen) ist Liste 2 für VertreterInnen aus den psychodynamischen Verfahren angelegt. Die Berliner Landesverbände der DGPT und der VAKJP treten, wie schon bei der letzten Wahl 2017, gemeinsam auf dieser Liste zur KV-Wahl an. Hier finden Sie Ihren Wahlaufruf!

Weitere Infos zur KV-Wahl 2022 > Zum Wahlaufruf PDF >
Zum Flyer >

 

Samstag
02. Juli 2022 20.00 Uhr
Carina Immig, Psychologin (M.Sc.) und Sportpsychologin (M.A.) · Prof. Dr. Karsten Krauskopf, Dipl.-Psych.

Self-Affirmation — die destruktive Seite der Selbstbekräftigung

Ort:
International Psychoanalytic University (IPU),
Haus 3, EG Raum b-04,
Stromstraße 2 – 3,
10555 Berlin

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