Freud bezeichnete ein Verständnis vom Unbewussten, von Widerstand, Übertragung und Gegenübertragung als die vier Grundpfeiler der Psychoanalyse. Das interessante Phänomen Widerstand beschrieb er erstmals bereits 1892. Worum geht es dabei? PatientInnen begeben sich in eine Psychotherapie, weil sie unter quälenden Symptomen oder Beziehungsproblemen leiden und daran etwas ändern möchten. Gleichzeitig sind Veränderungen vom ersten Schritt an beängstigend: Zum Einem stellen sie das zumeist mühsam gefundene psychische Gleichgewicht in Frage. Zum Anderen liegen viele Abgründe, die auf dem Entwicklungsweg bewältigt werden müssen, noch im Nebel. Deshalb setzen PatientInnen dem therapeutischen Veränderungsprozess von Anfang an diverse Widerstände entgegen. Die Vortragsreihe zeigt auf, was Widerstand in der psychotherapeutischen aber auch somatischen Behandlung bedeutet (Compliance). Die acht Formen des Widerstandes, die die Psychoanalyse unterscheidet, werden ausführlich anhand von Fallvignetten dargestellt. Verdeutlicht wird, warum in psychodynamischen Therapien die Regel gilt: “Widerstandsbearbeitung vor Inhaltsbearbeitung” und warum Behandlungen an einem nicht verstandenen und nicht bearbeiteten Widerstand scheitern können. Die Vortragsreihe richtet sich an approbierte Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten, Aus-und Weiterbildungsteilnehmende, Studierende verschiedener Fächer, aber auch alle an moderner Psychotherapie Interessierte.
Die Vorträge finden kostenfrei mittwochs statt, von 20:00 bis 22:00 Uhr, über Zoom über folgenden Link: https://us02web.zoom.us/j/6549320200?pwd=alRpVnlkQWNYTUdEMXZFa2tPKzJ4QT09
Meeting-ID: 654 932 0200
Kenncode: 06051856 (natürlich Freuds Geburtstag)
Veranstalter:
AAI Berlin (DGIP-und DGPT-Institut)
Zertifizierung durch die Psychotherapeutenkammer Berlin vom 19.5.2025 mit 2 FE pro Abend.
Aus-und Weiterbildungsteilnehmende erhalten Anwesenheitsbescheinigungen.
05.11.2025 Thema
Widerstände durch Abwehrmechanismen
03.12.2025 Thema
Übertragungswiderstände, Schuld und scham als Über-Ich-und Ich-Ideal-Widerstände, das Altgewohnte als Es-Widerstand
07.01.2026 Thema
Krankheitsgewinne, strukturspezifische Widerstände, Gegenübertragungswiderstände
Referent der Vortragsabende und Autor des 2025 erscheinenden Buches ist Thomas Abel. Er ist psychologischer Psychotherapeut, Psychoanalytiker, Traumatherapeut, Therapist in Transference-Focused Psychotherapy, Gruppenanalytiker, Supervisor und Lehranalytiker (DGPT).
Er hat eine eigene Praxis in Berlin und lehrt als
Dozent an verschiedenen Aus- und Weiterbildungsinstituten.
Freud bezeichnete ein Verständnis vom Unbewussten, von Widerstand, Übertragung und Gegenübertragung als die vier Grundpfeiler der Psychoanalyse. Das interessante Phänomen Widerstand beschrieb er erstmals bereits 1892. Worum geht es dabei? PatientInnen begeben sich in eine Psychotherapie, weil sie unter quälenden Symptomen oder Beziehungsproblemen leiden und daran etwas ändern möchten. Gleichzeitig sind Veränderungen vom ersten Schritt an beängstigend: Zum Einem stellen sie das zumeist mühsam gefundene psychische Gleichgewicht in Frage. Zum Anderen liegen viele Abgründe, die auf dem Entwicklungsweg bewältigt werden müssen, noch im Nebel. Deshalb setzen PatientInnen dem therapeutischen Veränderungsprozess von Anfang an diverse Widerstände entgegen. Die Vortragsreihe zeigt auf, was Widerstand in der psychotherapeutischen aber auch somatischen Behandlung bedeutet (Compliance). Die acht Formen des Widerstandes, die die Psychoanalyse unterscheidet, werden ausführlich anhand von Fallvignetten dargestellt. Verdeutlicht wird, warum in psychodynamischen Therapien die Regel gilt: “Widerstandsbearbeitung vor Inhaltsbearbeitung” und warum Behandlungen an einem nicht verstandenen und nicht bearbeiteten Widerstand scheitern können. Die Vortragsreihe richtet sich an approbierte Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten, Aus-und Weiterbildungsteilnehmende, Studierende verschiedener Fächer, aber auch alle an moderner Psychotherapie Interessierte.
Die Vorträge finden kostenfrei mittwochs statt, von 20:00 bis 22:00 Uhr, über Zoom über folgenden Link: https://us02web.zoom.us/j/6549320200?pwd=alRpVnlkQWNYTUdEMXZFa2tPKzJ4QT09
Meeting-ID: 654 932 0200
Kenncode: 06051856 (natürlich Freuds Geburtstag)
Veranstalter:
AAI Berlin (DGIP-und DGPT-Institut)
Zertifizierung durch die Psychotherapeutenkammer Berlin vom 19.5.2025 mit 2 FE pro Abend.
Aus-und Weiterbildungsteilnehmende erhalten Anwesenheitsbescheinigungen.
08.10.2025 Thema
äußere und innere Rahmenwiderstände
05.11.2025 Thema
Widerstände durch Abwehrmechanismen
03.12.2025 Thema
Übertragungswiderstände, Schuld und scham als Über-Ich-und Ich-Ideal-Widerstände, das Altgewohnte als Es-Widerstand
07.01.2026 Thema
Krankheitsgewinne, strukturspezifische Widerstände, Gegenübertragungswiderstände
Referent der Vortragsabende und Autor des 2025 erscheinenden Buches ist Thomas Abel. Er ist psychologischer Psychotherapeut, Psychoanalytiker, Traumatherapeut, Therapist in Transference-Focused Psychotherapy, Gruppenanalytiker, Supervisor und Lehranalytiker (DGPT).
Er hat eine eigene Praxis in Berlin und lehrt als
Dozent an verschiedenen Aus- und Weiterbildungsinstituten.
Freud bezeichnete ein Verständnis vom Unbewussten, von Widerstand, Übertragung und Gegenübertragung als die vier Grundpfeiler der Psychoanalyse. Das interessante Phänomen Widerstand beschrieb er erstmals bereits 1892. Worum geht es dabei? PatientInnen begeben sich in eine Psychotherapie, weil sie unter quälenden Symptomen oder Beziehungsproblemen leiden und daran etwas ändern möchten. Gleichzeitig sind Veränderungen vom ersten Schritt an beängstigend: Zum Einem stellen sie das zumeist mühsam gefundene psychische Gleichgewicht in Frage. Zum Anderen liegen viele Abgründe, die auf dem Entwicklungsweg bewältigt werden müssen, noch im Nebel. Deshalb setzen PatientInnen dem therapeutischen Veränderungsprozess von Anfang an diverse Widerstände entgegen. Die Vortragsreihe zeigt auf, was Widerstand in der psychotherapeutischen aber auch somatischen Behandlung bedeutet (Compliance). Die acht Formen des Widerstandes, die die Psychoanalyse unterscheidet, werden ausführlich anhand von Fallvignetten dargestellt. Verdeutlicht wird, warum in psychodynamischen Therapien die Regel gilt: “Widerstandsbearbeitung vor Inhaltsbearbeitung” und warum Behandlungen an einem nicht verstandenen und nicht bearbeiteten Widerstand scheitern können. Die Vortragsreihe richtet sich an approbierte Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten, Aus-und Weiterbildungsteilnehmende, Studierende verschiedener Fächer, aber auch alle an moderner Psychotherapie Interessierte.
Die Vorträge finden kostenfrei mittwochs statt, von 20:00 bis 22:00 Uhr, über Zoom über folgenden Link: https://us02web.zoom.us/j/6549320200?pwd=alRpVnlkQWNYTUdEMXZFa2tPKzJ4QT09
Meeting-ID: 654 932 0200
Kenncode: 06051856 (natürlich Freuds Geburtstag)
Veranstalter:
AAI Berlin (DGIP-und DGPT-Institut)
Zertifizierung durch die Psychotherapeutenkammer Berlin vom 19.5.2025 mit 2 FE pro Abend.
Aus-und Weiterbildungsteilnehmende erhalten Anwesenheitsbescheinigungen.
10.09.2025 Thema
Compliance, Prävalenz und Verteilung psychischer Krankheiten, Wirksamkeit von Psychotherapieverfahren, Versorgungslage mit Therapeutinnen, Entstehung und Entwicklung des Begriffes Widerstand, Formen des Widerstandes
08.10.2025 Thema
äußere und innere Rahmenwiderstände
05.11.2025 Thema
Widerstände durch Abwehrmechanismen
03.12.2025 Thema
Übertragungswiderstände, Schuld und scham als Über-Ich-und Ich-Ideal-Widerstände, das Altgewohnte als Es-Widerstand
07.01.2026 Thema
Krankheitsgewinne, strukturspezifische Widerstände, Gegenübertragungswiderstände
Referent der Vortragsabende und Autor des 2025 erscheinenden Buches ist Thomas Abel. Er ist psychologischer Psychotherapeut, Psychoanalytiker, Traumatherapeut, Therapist in Transference-Focused Psychotherapy, Gruppenanalytiker, Supervisor und Lehranalytiker (DGPT).
Er hat eine eigene Praxis in Berlin und lehrt als
Dozent an verschiedenen Aus- und Weiterbildungsinstituten.
Ort:
International Psychoanalytic University (IPU),
Haus 2, 3.OG Raum 5b,
Stromstraße 2 – 3,
10555 Berlin
Vortrag von 20.15–22.00 Uhr mit anschließender Diskussion.
Ausbildungsgang Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie und -analyse.
Ort der Veranstaltung:
AAI
Neue Kantstraße 4
14057 Berlin
Seminar von 10.00–14.00 Uhr
Ausbildungsgang Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie und -analyse
Teil1: Autismus-Spektrum-Störungen von der Empathie zur Theorie of Mind
Teil2: Intelligenzminderung und herausforderndes Verhalten
Ort der Veranstaltung:
AAI
Neue Kantstraße 4
14057 Berlin
Seminar
Welche Rolle spielt das Schuldgefühl in der Psychodynamik? Welche Bedeutung kommt ihm hinsichtlich der Motivation zu? Hirschs Buch dient uns als Ausgangspunkt zur Diskussion und Erkundung des Themas.
Ort der Veranstaltung:
AAI
Neue Kantstraße 4
14057 Berlin
In diesem Seminar wollen wir uns am Beispiel der Arbeit mit hörbehinderten Menschen mit der Bedeutung von (gemeinsamer) Sprache, Behinderung/ Barrierefreiheit sowie Übertragungsdynamiken im Kontext von Mehrheits-/Minderheitskonstellationen beschäftigen. Wir geben einen Einblick in die Bedeutung einer Hörschädigung und in die Gebärdensprache sowie die Versorgungslage der ca. 4000 tauben Menschen in Berlin. Anschließend wenden wir uns anhand von Fallbeispielen der psychodynamischen Arbeit mit hörgeschädigten Menschen zu: unter Berücksichtigung der Konzepte „ableism“, „audism“ und „deafhood“.
Ort der Veranstaltung:
AAI
Neue Kantstraße 4
14057 Berlin