Grimmepreisträgerin Regina Schilling knüpft mit ihrem neuen Dokumentarfilm über die bekannte Sendung „Aktenzeichen XY ungelöst“ an ihr gesellschafts- und medienkritisches Schaffen an. In dem vorzuführenden Film beleuchtet sie, wie die von E. Zimmermann moderierte Sendung normative Bilder gesellschaftlicher Ordnung filmisch vermittelte. Dabei wurden besonders auch Geschlechterstereotype übermittelt, die besonders Frauen mit Werten und Ängsten konfrontierten, die ihren Aktionsradius einschränkten. Es bietet sich an, dies auch aus psychoanalytischer Sicht und aus dem Zeitgeist der Sendung zu diskutieren.
Moderation: Annette Simon
Art der Veranstaltung:
Filmvorführung in Anwesenheit der Filmemacherin mit Diskussion
Kostenfrei
Zertifizierung wird über die Psychotherapeutenkammer Berlin beantragt
Ort:
APB,
Schützenstraße 8,
10117 Berlin
Anmeldung nicht erforderlich
Drei zentrale Annahmen, die jahrzehntelang den Diskurs über Antisemitismusforschung geprägt haben, werden einem kritischem Blick unterzogen: der Autoritäre Charakter, die These der Schuldabwehr sowie der enge Zusammenhang von Autoritarismus, Antisemitismus und Faschismus. Aus psychoanalytischer Perspektive werden Vorschläge für eine andere Sichtweise formuliert. Wie lässt sich die Empfänglichkeit für Antisemitismus verstehen? Welche psychischen Funktionen erfüllt der Antisemitismus? Warum ist die Kritik am Antisemitismus so affektiv aufgeladen? Der Vortrag versteht sich als Plädoyer für Differenzierung in einem aufgeheizten, polarisierenden Diskurs.
Moderation: Vera Kattermann
Art der Veranstaltung:
öffentlicher Vortrag, um Anmeldung wird gebeten
Kostenfrei
Zertifizierung wird über die Psychotherapeutenkammer Berlin beantragt
Ort:
APB,
Schützenstraße 8,
10117 Berlin
Behandlungsabbrüche hinterlassen sowohl bei Patient*innen als auch bei Therapeut*innen meist offene Fragen, manchmal nachhallende Enttäuschung, Zweifel, Schuldgefühle, Erleichterung. bbrüche können folgerichtig und sinnvoll, sowie destruktiv und desaströs erlebt werden. Im Vortrag wird den Fragen nach Ursachen, Bedeutung und Bearbeitung von Therapieabbrüchen nachgegangen.
Moderation: Vera Kattermann
Art der Veranstaltung:
öffentlicher Vortrag, je nach aktueller Infektionslage in Präsenz oder digital, um Anmeldung wird gebeten
Kostenfrei
Zertifizierung wird über die Psychotherapeutenkammer Berlin beantragt
Ort:
APB,
Schützenstraße 8,
10117 Berlin
Meist wird Marina Abramovic´ zuerst assoziiert mit der Frau, der man sich im MOMA gegenübersetzen konnte und Tausende innerhalb von 3 Monaten taten das und erlebten eine tief in sie hineinwirkende Begegnung.
Diesen Begegnungen, vermutlich der bisherige Höhepunkt Abramovic´s künstlerischer und Lebensarbeit, voraus ging ein von Kindheit an schmerzvoller Entwicklungsprozess, in dem sie schon früh ihre körperlichen und psychischen Grenzen passiv erlebte und aktiv auslotete.
Ihr Weg über den zunächst brutalen Gebrauch ihres eigenen Körpers, über ihre späteren Körper- und paardynamisch hochintensiven Performances bis hin zu einem durch Krisen vertieften Selbst- und Weltverständnis durch Beschäftigung mit Transzendenz und Meditation soll nachverfolgt und in seinem biografischen Bedingungsgefüge verstanden werden.
Die Radikalität und Konsequenz, in der sich bei Abramovic´ mit höchster Präsenz Kunst und Leben durchdringen, polarisiert ihr Publikum, und fordert gleichermaßen dessen Präsenz heraus. Dieser kann man sich verweigern oder sich ihr stellen. Im Vortrag und im Austausch mit den Zuhörern soll letzteres versucht werden.
Moderation: Annette Simon
Art der Veranstaltung:
Öffentlicher Vortrag mit Diskussion, um Anmeldung wird gebeten
Kostenfrei
Zertifizierung wird über die Psychotherapeutenkammer Berlin beantragt
Ort:
APB,
Schützenstraße 8,
10117 Berlin
Tina Bara, Cornelia Schleime und Gabriele Stötzer waren fotografisch und künstlerisch in der DDR tätig und zugleich Dissidentinnen.. Als junge Frauen in den 1970ern und 80ern sind die Drei voller Sturm und Drang und ohne Furcht. Sie wollen frei sein – und weil das nicht geht, zumindest die Kunst machen, die ausdrückt, was sie fühlen. Ihre Bilder erzählen auf berührende Art und Weise von ihrem Ausgeliefert-Sein in einem System, das viele junge kreative Menschen unterdrückt. Als der Konflikt mit der Staatssicherheit eskaliert, müssen sie sich entscheiden: Bleiben oder gehen. Der Film von Pamela Meyer-Arndt gibt einen neuen Blick frei auf die Kunst und das Leben dieser drei faszinierenden Frauen. F asziniert von „starken Bildern des weiblichen Widerstands im Angesicht der Unterdrückung“ diskutiert die Regisseurin Pamela Meyer-Arndt mit uns über ihren Film und über mögliche psychoanalytische Verständnisebenen der künstlerisch-politischen Biografien.
Art der Veranstaltung:
öffentlicher Vortrag, um Anmeldung wird gebeten
Kostenfrei
Zertifizierung wird über die Psychotherapeutenkammer Berlin beantragt
Ort:
APB,
Schützenstraße 8,
10117 Berlin
APB
Grimmepreisträgerin Regina Schilling knüpft mit ihrem neuen Dokumentarfilm über die bekannte Sendung „Aktenzeichen XY ungelöst“ an ihr gesellschafts- und medienkritisches Schaffen an. In dem vorzuführenden Film beleuchtet sie, wie die von E. Zimmermann moderierte Sendung normative Bilder gesellschaftlicher Ordnung filmisch vermittelte. Dabei wurden besonders auch Geschlechterstereotype übermittelt, die besonders Frauen mit Werten und Ängsten konfrontierten, die ihren Aktionsradius einschränkten. Es bietet sich an, dies auch aus psychoanalytischer Sicht und aus dem Zeitgeist der Sendung zu diskutieren.
Moderation:
Annette Simon
Art der Veranstaltung:
Filmvorführung in Anwesenheit der Filmemacherin mit Diskussion
Kostenfrei
Zertifizierung wird über die Psychotherapeutenkammer Berlin beantragt
Ort:
APB,
Schützenstraße 8,
10117 Berlin
Kriege, Repressionserfahrungen, kollektive Vernichtungserfahrungen können Individuen und kollektive Psychen über Jahrzehnte und Jahrhunderte (mit-)prägen. Das neue Konzept des „Historischen Traumas” von amerikanischen Indigenen Sozialwissenschaftlern beinhaltet zudem den Blick darauf, ob die Betroffenen oder deren Folgegenerationen bis heute marginalisiert und diskriminiert werden. Der Vortragende wird dieses Konzept im Kulturvergleich und in Bezug auf seine „Heilungs”-Perspektive vorstellen.
Moderation: Dr. Karl-Heinz Bomberg
Art der Veranstaltung:
öffentlicher Vortrag mit Diskussion, um Anmeldung wird gebeten
Kostenfrei
Zertifizierung wird über die Psychotherapeutenkammer Berlin beantragt
Ort:
APB,
Schützenstraße 8,
10117 Berlin
Seit wir das Ende des Kapitalismus, wie wir ihn kennen, kaum noch leugnen können, mehren sich die Nachrichten von wiederkehrenden alten Geistern, die wir längst für tot genug gehalten hatten. Diese Geister formieren sich nicht nur innerpsychisch als mafiöse Bande bösartiger verfolgender Objekte (H. Rosenfeld), sondern ganz analog als sozialer Terror der Rackets (T. Fuchshuber). Zur Politik der inneren Objekte gehört unsere psychoanalytische Aufgabe, es diesen Geistern zu gestatten, von unserem Blut zu trinken, damit sie auferstanden von den Toten mit uns reden und so womöglich einmal betrauert werden können. Dies soll im Vortrag an drei Beispielen gezeigt werden: an einer autobiographischen Szene, an einem einzeltherapeutischen Prozess und an einer gruppenanalytischen Szene.
Moderation: Vera Kattermann
Art der Veranstaltung:
öffentlicher Vortrag, um Anmeldung wird gebeten
Kostenfrei
Für diese Veranstaltung gibt es keine Fortbildungspunkte einer Berufskammer
Ort:
APB,
Schützenstraße 8,
10117 Berlin
Anhand von Assoziationen zu einem Ost/West-Traum der Autorin werden verschiedene Facetten des gegenwärtigen Standes der deutschen Vereinigung aufgeblättert. Die unterschiedlichen Alltagskulturen beider Seiten, die seit 1989 aufeinander trafen, werden in ihrer Entwicklung angesehen. Dabei wird auch die Verschiedenheit ostdeutscher Biographien betont.
Desweiteren wird die Trauer über den Verlust der DDR beschrieben als eine Trauer über den Verlust einer zwiespältigen Heimat und von Utopie, aber auch als eine Trauer über nichtgelebte Möglichkeiten. Hat die Westseite auch etwas zu betrauern? Und wie können wir uns im neuen Deutschland mit allen unseren verschiedenen Identitäten zusammenfinden ?
Moderation : Anna-Sophia Schnur
Art der Veranstaltung:
Öffentlicher Vortrag mit Diskussion
Kostenfrei
Zertifizierung wird über die Psychotherapeutenkammer Berlin beantragt
Ort:
APB,
Schützenstraße 8,
10117 Berlin
Anmeldung über:
Anmeldung über Tel.: 49 30 28 39 43 10
info@apb.de
Wir sind es gewohnt, Individuelles und Gesellschaftliches in der psychotherapeutischen Behandlung voneinander zu trennen. Im Vortrag geht es darum, wie tiefgreifend dies auf uns selbst zurückwirkt, indem wir uns als Berufsstand zunehmend aus gesellschaftlichen Krisen zurückziehen und uns nicht als zuständig erleben. Wie können wir das Gesellschaftlich-Historische mitdenken, ohne aber in unseren Behandlungen „politisch“ zu werden?
Moderation: Vera Kattermann
Art der Veranstaltung:
öffentlicher Vortrag, je nach aktueller Infektionslage in Präsenz oder digital, um Anmeldung wird gebeten
Kostenfrei
Zertifizierung wird über die Psychotherapeutenkammer Berlin beantragt
Hinweis: Aufgrund der pandemischen Situation bitte unmittelbar vor der Veranstaltung überprüfen, ob die Veranstaltung im Institut, digital oder als Hybrid stattfindet!
Ort:
APB,
Schützenstraße 8,
10117 Berlin
In der psychoanalytischen Entwicklungstheorie ist die Geschwisterdynamik lange Zeit vernachlässigt worden. V.a. der, ähnlich dem Ödipuskonflikt strukturbildende, Aspekt des Geschwisterkonflikts, wie ihn Rene Kaes annimmt, lohnt der genaueren Betrachtung – auch in Bezug auf die Dynamik innerhalb der psychoanalytischen Ausbildung. Hier schneiden sich die vertikale- ödipale- Ebene der Lehranalyse und die horizontale Ebene der Gruppendynamik der Ausbildungskandidaten untereinander.
Moderation : Vera Kattermann
Art der Veranstaltung:
öffentlicher Vortrag, je nach aktueller Infektionslage in Präsenz oder digital, um Anmeldung wird gebeten
Kostenfrei
Zertifizierung wird über die Psychotherapeutenkammer Berlin beantragt
Hinweis: Aufgrund der pandemischen Situation bitte unmittelbar vor der Veranstaltung überprüfen, ob die Veranstaltung im Institut, digital oder als Hybrid stattfindet!
Datum / Uhrzeit:
Freitag, 15. März 2024 um 19.00 Uhr
Ort:
APB,
Schützenstraße 8,
10117 Berlin
Anmeldung über:
Anmeldung über Tel.: 030 2839 4323
info@apb.de
Anderthalb Jahre Erfahrung mit einer besonderen Form der Zusammenarbeit ukrainischer Kolleginnen und Kollegen in Kleingruppe, Großgruppe und Social Dreaming.
Das Sandwich-Modell von Friedman zur Kommunikation bei äußerem und inneren Terror.
Moderation:
Anna-Sophia Schnur
Art der Veranstaltung:
öffentlicher Vortrag
Kostenfrei
Zertifizierung wird über die Psychotherapeutenkammer Berlin beantragt
Hinweis:
Aufgrund der pandemischen Situation bitte unmittelbar vor der Veranstaltung überprüfen, ob die Veranstaltung im Institut, digital oder als Hybrid stattfindet!
Ort:
APB
(Arbeitsgemeinschaft für Psychoanalyse und Psychotherapie Berlin e.V.)
Schützenstraße 8
10117 Berlin
Wohl fast jede oder jeder deutsche Psychoanalytikerin /Psychoanalytiker hat sich schon einmal gefragt, wie sich eigentlich das Verhältnis zwischen den deutschen AnalytikerInnen und ihren emigrierten KollegInnen nach Ausschluß und Verfolgung der jüdischen AnalytikerInnen gestaltet hat. Welche Folgen hatte dies für die Geschichte der Psychoanalyse in Deutschland nach 1945? Ein profunder Kenner der Psychoanalyse-Geschichte wird darüber auch aus eigenen Forschungsquellen berichten.
Moderation : Annette Simon
Kostenfrei
Zertifizierung wird über die Psychotherapeutenkammer Berlin beantragt
Art der Veranstaltung:
öffentlicher Vortrag, um Anmeldung wird gebeten
Datum / Uhrzeit:
17.11.2023
19.00 Uhr
Ort:
APB,
Schützenstraße 8,
10117 Berlin
Anmeldung über:
Anmeldung über Tel.: 030 2839 4323
info@apb.de
In ihren Recherchen hat Jana Simon oft mit Männern in Machtpositionen und verschiedenen Bilder von Männlichkeit zu tun. Anhand von Fällen wie der Aufdeckung des Falles Dieter Wedel, einem jungen Sachsen, der zum Islamischen Staat nach Syrien ging, einem Russen und einem Ukrainer, die nicht in den Krieg ziehen wollen, werden Gewalt und Krieg als Attribut von Männlichkeitskonstruktionen und das Ausnutzen von Machtverhältnissen aufgrund von Abhängigkeiten beschrieben.
Moderation:
Dimitrios Chourdakis
Art der Veranstaltung:
Öffentlicher Vortrag im Rahmen der DPG-AG am BIPP
Kostenfrei
Keine Zertifizierung
Ort:
Arbeitsgemeinschaft für Psychoanalyse und Psychotherapie Berlin e.V. (A.P.B.)
Schützenstraße 8,
10117 Berlin
Anmeldung nicht notwendig
Anmeldung über Tel.: 030 2839 4323
info@apb.de
Im Vortrag soll der Versuch unternommen werden, die Bedeutung des Ich-Ideal-Konzepts für therapeutische Prozesse am Beispiel des Phänomens Mut auszuleuchten.
Moderation: Vera Kattermann
Weitere Infos zu APB > Anmeldung über E-Mail >
Ort der Veranstaltung:
APB
Schützenstraße 8
10117 Berlin
Hinweis: Aufgrund der pandemischen Situation bitte unmittelbar vor der Veranstaltung hier überprüfen, ob die Veranstaltung im Institut, digital oder als Hybrid stattfindet!
In seinem Vortrag wird es Hans-Jürgen Wirth um Verletzlichkeit als Teil eines neuen psychoanalytischen Menschenbildes gehen. Die Verletzlichkeit des Individuums in einer zunehmend verletzlichen Gesellschaft ist Teil seiner Darstellung und Auseinandersetzung.
Moderation: Annette Simon
Anmeldung über Tel.: 030 28394323 Anmeldung über E-Mail >
Ort der Veranstaltung:
APB
Schützenstraße 8
10117 Berlin
Hinweis: Aufgrund der pandemischen Situation bitte unmittelbar vor der Veranstaltung überprüfen, ob die Veranstaltung im Institut, digital oder als Hybrid stattfindet!
Beschreibung:
Psychoanalytiker/innen und Gruppenanalytiker/innen fragen sich, inwieweit Prägungen durch soziale Herkunft und gruppale Zugehörigkeiten veränderbar sind. Robi Friedman (Haifa) wird den Matrixbegriff nutzen, um die europäische Kriegssituation vielfältig zu beleuchten. Erfahrene Kolleg/innen diskutieren gemeinsam mit der jüngeren Generation über psychoanalytische und gruppenanalytische „Erbschaften“ und tauschen persönliche Erfahrungen aus.
Freitag und Samstag 24.—25. Februar 2023
Institut: – APB- Arbeitsgemeinschaft für Psychoanalyse und Psychotherapie Berlin und
– BIG – Berliner Institut für Gruppenanalyse e.V.
Ort: BIG, Rudolfstr. 14, 10245 Berlin
Anmeldung erforderlich
Kostenbeitrag: 150,- €
Nähere Informationen finden Sie auf dem Flyer über den Kalender unserer Website
Alle vier Regisseurinnen nehmen in der heutigen Kinolandschaft aufgrund ihrer eigenwilligen Filmsprachen eine sehr exponierte Stellung durch ihre Arbeit im Frauenfilm ein. Die vier verschiedenen feministischen Filmsprachen sollen vor einem psychoanalytischen Hintergrund, der die Biografien der Autorinnen beschreibt, erläutert werden. Außerdem soll die feministische Kritik am Phallozentrismus, wie sie in den Filmen durch die Écriture féminine vorgeführt wird, erläutert werden.
Moderation: Dimitrios Chourdakis
Um Anmeldung wird gebeten.
Anmeldung über Tel.: 030 28394323 Anmeldung über E-Mail >
Ort der Veranstaltung:
APB
Schützenstraße 8
10117 Berlin
Hinweis: Aufgrund der pandemischen Situation bitte unmittelbar vor der Veranstaltung überprüfen, ob die Veranstaltung im Institut, digital oder als Hybrid stattfindet!
Die Depression gehört zu den häufigsten psychischen Erkrankungen mit den höchsten gesellschaftlichen Kosten. In den verschiedenen Psychotherapieschulen werden spezifische Erklärungsansätze zur Entstehung dieser Krankheit entlang der individuellen Biografie und dem unmittelbaren sozialen Kontext in einem Entstehungszusammenhang rekonstruiert und daraus geeignete psychotherapeutische Behandlungsformen entwickelt. Anknüpfend an Freuds Anspruch einer Zusammenschau von individuellen Schicksalen und kulturellen Ansprüchen soll der Platz, der für die Berücksichtigung der Bedeutung von kränkenden gesellschaftlichen Strukturen fehlt, in dieser Veranstaltung am Beispiel der Depression in den Mittelpunkt gerückt werden.
Anmeldung über E-Mail info@apb.de
Anmeldung über Tel.: 030 28 39 43 10

Schützenstraße 8 · 10117 Berlin · U6 Kochstraße U2 Stadtmitte
Tel. +49 (30) 28 39 43 10 · Fax +49 (30) 28 39 43 12

Im Zuge der Entpathologisierung der Homosexualität im Fachfeld der Psychoanalyse ergeben sich „neue“ Übertragungs- und Gegenübetragungskonstellationen. Im Vortrag werden die vielfältigen Einflüsse dieser Entwicklungen auf die konkrete psychoanalytische Arbeit betrachtet.
Moderation: Anna-Sophia Schnur
Anmeldung über Tel.: 030 28394323 Anmeldung über E-Mail >
Ort der Veranstaltung:
APB
Schützenstraße 8
10117 Berlin
Hinweis: Aufgrund der pandemischen Situation bitte unmittelbar vor der Veranstaltung überprüfen, ob die Veranstaltung im Institut, digital oder als Hybrid stattfindet!
Von 10.30–12.00 Uhr
Der Workshop dient der vertieften Diskussion des Vortrags und der Möglichkeit zum Nachspüren persönlicher Resonanzen darauf. Er bietet Raum für einen Dialog zwischen den Nachkommen von Tätern und Opfern des Nationalsozialismus und allen, die sich mit diesem Themenfeld aus einer persönlichen Perspektive näher auseinandersetzen möchten.
Achtung: Die Teilnahme ist begrenzt auf 15 Teilnehmer*innen. Anmeldung erforderlich.
Moderation: Vera Kattermann
Anmeldung über 030 28394323 Anmeldung über E-Mail >
Ort der Veranstaltung:
APB
Schützenstraße 8
10117 Berlin
Hinweis: Aufgrund der pandemischen Situation bitte unmittelbar vor der Veranstaltung überprüfen, ob die Veranstaltung im Institut, digital oder als Hybrid stattfindet!
Der Arbeitskreis für intergenerationelle Folgen des Holocaust wurde 1995 von jüdischen und nicht-jüdischen deutschen Psychotherapeut*innen und Psychoanalytiker*innen gegründet. Das Erkennen und Mitteilen der eigenen Familiengeschichte erlaubt, traumatische und schuldbeladene Erfahrungen wie Krieg und Holocaust, auch in der zweiten und in den nachfolgenden Generationen, zu bearbeiten. Die Referent*Innen des Arbeitskreises berichten im Pluralog über ihre langjährige tiefgreifende Auseinandersetzung als Nachkommen von Verfolgten und Tätern des Nationalsozialismus. Sie denken gemeinsam über die Transformationsprozesse nach, die notwendig sind, um das traumatische seelische Erbe zu überwinden.
Moderation: Vera Kattermann
Anmeldung über tel.: 03028394323 Anmeldung per E-Mail >
Ort der Veranstaltung:
APB
Schützenstraße 8
10117 Berlin
Hinweis: Aufgrund der pandemischen Situation bitte unmittelbar vor der Veranstaltung hier überprüfen, ob die Veranstaltung im Institut, digital oder als Hybrid stattfindet!
Mit dem provokativ abgewandelten Zitat von Joseph Beuys („Jeder Mensch ist ein Künstler“) verweist Clemens Krauss auf einen Bereich seiner Tätigkeit als Künstler und Psychoanalytiker. Dass Biographien bei ihm nicht nur Ausgang jeder analytischen Arbeit sind, sondern auch im kreativen Bereich Material sein können, wird er anhand seiner aktuellen Kunstprojekte demonstrieren. Psychoanalyse kann dabei im öffentlichen Raum auch zum Instrument potentieller gesellschaftlicher Eingriffe werden.
Alle vier Regisseurinnen nehmen in der heutigen Kinolandschaft aufgrund ihrer eigenwilligen Filmsprachen eine sehr exponierte Stellung durch ihre Arbeit im Frauenfilm ein. Die vier verschiedenen feministischen Filmsprachen sollen vor einem psychoanalytischen Hintergrund, der die Biografien der Autorinnen beschreibt, erläutert werden. Außerdem soll die feministische Kritik am Phallozentrismus, wie sie in den Filmen durch die Écriture féminine vorgeführt wird, erläutert werden.
Moderation: Annette Simon
Anmeldung über tel.: 03028394323 Anmeldung per E-Mail >
Ort der Veranstaltung:
APB
Schützenstraße 8
10117 Berlin
Hinweis: Aufgrund der pandemischen Situation bitte unmittelbar vor der Veranstaltung überprüfen, ob die Veranstaltung im Institut, digital oder als Hybrid stattfindet!
Ort:
International Psychoanalytic University (IPU),
Haus 3, EG Raum b-02,
Stromstraße 2 – 3,
10555 Berlin
Ort:
International Psychoanalytic University (IPU),
Haus 3, EG Raum b-01,
Stromstraße 2 – 3,
10555 Berlin
Ort:
International Psychoanalytic University (IPU),
Haus 3, EG Raum b-03,
Stromstraße 2 – 3,
10555 Berlin
Ort:
International Psychoanalytic University (IPU),
Haus 3, EG Raum b-01,
Stromstraße 2 – 3,
10555 Berlin
Ort:
International Psychoanalytic University (IPU),
Haus 3, EG Raum b-01,
Stromstraße 2 – 3,
10555 Berlin
Vorlesung / Vortrag:
Negative Fähigkeit, Abwesenheit und sinnliche Präsenz am Beispiel des Naumburger Meisters – Der Naumburger Westchor gilt als eines der größten Rätsel der deutschen Kunstgeschichte. Uta und Reglindis sind weltberühmte mittelalterliche Skulpturen. Ober ihren Schöpfer, den Naumburger Meister, wissen wir so gut wie nichts. Ich habe untersucht, wie zu verschiedenen Zeiten mit diesem Nicht-Wissen umgegangen wurde. Meine Hypothese: Wo man nicht wusste, wurde Nicht-Wissen durch projektive Verwendung zeitbedingter Inhalte zu kompensieren versucht. Zu welchen Akzentuierungen und Verzerrungen der Vorstellungen vom Naumburger Meister und seinen Figuren es im frühen 20. Jahrhundert, während des Nationalsozialismus, aber auch in der Nachkriegszeit in West- und Ostdeutschland kam, möchte ich an einigen eindrucksvollen Beispielen zeigen.
Ort der Veranstaltung:
APB
Schützenstr. 8,
10117 Berlin
Weitere Infos zu apb > Anmeldung per E-Mail >
Hinweis: Aufgrund der pandemischen Situation bitte unmittelbar vor der Veranstaltung hier überprüfen, ob die Veranstaltung im Institut, digital oder als Hybrid stattfindet.
Aufgrund der emotional und körperlich erfahrbaren Nähe zwischen Geschwistern steht die Subjekt-Objekt in einem Spannungsverhältnis, das immer wieder neu aus balanciert werden muss. Erweitert die Geschwisterdynamik die innere Objektwelt, so können sowohl mangelnde Abgrenzung und als Gegenpol zu viel Distanz belastende Einflüsse auf die Persönlichkeits- und Identitätsentwicklung und auf die Fähigkeit zur Beziehungsregulierung haben.
Ort der Veranstaltung:
APB
Schützenstr. 8
10117 Berlin
Wir streben nach Wahrheit, empfinden sie als Nahrung für die Seele, flüchten aber auch gern in die Lüge, weil die Wahrheit oft schmerzhaft, gar unerträglich ist. Wie geht die Psychoanalyse mit diesem Konflikt um – das soll theoretisch und mit einer klinischen Vignette erörtert werden.
Ort der Veranstaltung:
APB
Schützenstr. 8
10117 Berlin
Gender-Aspekte haben einen weitreichenden Einfluss darauf, wie Symptome artikuliert, Hilfen in Anspruch genommen, Diagnosen und Therapieziele formuliert und Therapien durchgeführt werden. Insofern politische und persönliche Geschichte am Subjekt ineinandergreifen, bleibt die berechtigte Frage, ob und inwieweit in der psychoanalytischen Theorie und Praxis gesellschaftliche Diskriminierungen ausreichend reflektiert werden. Dies erfolgt anhand von Ihren Fragen/Beispielen und Fallvignetten.
Ort der Veranstaltung:
APB
Schützenstr. 8
10117 Berlin