Die Konstellation jüngerer Therapeut*innen und älterer Patient*innen tritt in der psychotherapeutischen Praxis immer häufiger auf – und doch gibt es kaum fallbezogene Arbeiten, die sich der Beziehungsdynamik dieser altersdiskrepanten therapeutischen Dyade widmen. Nils Töpfer führt in das Thema ein, indem er zentrale Konzepte zusammenfasst: die Eigenübertragung von Therapeut*innen, die unbewusste Barrieren in der Arbeit mit älteren Patient*innen umfassen kann, sowie die umgekehrte Übertragung, bei der ältere Patient*innen die Rolle eines realen oder phantasierten (Enkel-)Kindes auf ihre Psychotherapeut*innen übertragen. Zwei fallbezogene Vorträge beleuchten anschließend spezifische Aspekte der Beziehungsdynamik: Lena Gombert reflektiert anhand von Praxisbeispielen wie in einer altersdiskrepanten therapeutischen Dyade Übertragungs- und Gegenübertragungskonstellationen Abwehrcharakter erlangen können – von kontraphobischer Vitalisierung über Verleugnung bis hin zur Nutzung der Therapeutin als „Erinnerungsbehälter“. Luz Cárdenas zeigt in ihrer Fallstudie, wie hypomanische Abwehrmechanismen zur Vermeidung der Auseinandersetzung mit Alter, Verlust und existenziellen Ängsten genutzt werden – und wie jüngere Therapeut*innen eine reife Auseinandersetzung mit dem Älterwerden fördern können.
Die Veranstaltung bietet eine spannende Gelegenheit, sich mit einem bisher wenig erforschten, aber klinisch hochrelevanten Thema auseinanderzusetzen. Im Anschluss an die Vorträge gibt es ausreichend Zeit für Austausch und Diskussion.
Art der Veranstaltung:
Fachvorträge und Diskussion
Datum/Uhrzeit:
Mittwoch, 05.11.2025 um 20:00 Uhr
Ort:
PaIB/IfP Berlin,
Hauptstraße 19,
10827 Berlin-Schöneberg
Anmeldung über:
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Obwohl psychodynamische Psychosenpsychotherapie eine lange Tradition hat, wird die psychotherapeutische Behandlung von Menschen mit Psychosen häufig immer noch kritisch oder gar als unmöglich betrachtet. Begründet wird dies zumeist mit einem zu schlechten, d.h. „desintegrierten“ oder „psychotischen“ Strukturniveau der Betroffenen. Aber ist das wirklich so?
Bislang war die psychische Struktur von Menschen mit Psychosen vor allem Gegenstand theoretischer und qualitativer Untersuchungen. Samuel Bayer stellt seine Forschungsarbeit vor, die zum Ziel hatte, diese Forschungslücke zu schließen und die strukturellen Fähigkeiten von Menschen mit Psychosen empirisch greifbarer zu machen. Dazu wurden PatientInnen mit einer Schizophrenie oder schizoaffektiven Psychose hinsichtlich ihrer strukturellen Fähigkeiten und weiterer zentraler Krankheitsparamater untersucht.
Art der Veranstaltung:
Vortrag und Diskussion
Ort:
PaIB/IfP Berlin,
Hauptstraße 19,
10827 Berlin-Schöneberg
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Obwohl psychodynamische Psychosenpsychotherapie eine lange Tradition hat, wird die psychotherapeutische Behandlung von Menschen mit Psychosen häufig immer noch kritisch oder gar als unmöglich betrachtet. Begründet wird dies zumeist mit einem zu schlechten, d.h. „desintegrierten“ oder „psychotischen“ Strukturniveau der Betroffenen. Aber ist das wirklich so?
Bislang war die psychische Struktur von Menschen mit Psychosen vor allem Gegenstand theoretischer und qualitativer Untersuchungen. Samuel Bayer stellt seine Forschungsarbeit vor, die zum Ziel hatte, diese Forschungslücke zu schließen und die strukturellen Fähigkeiten von Menschen mit Psychosen empirisch greifbarer zu machen. Dazu wurden PatientInnen mit einer Schizophrenie oder schizoaffektiven Psychose hinsichtlich ihrer strukturellen Fähigkeiten und weiterer zentraler Krankheitsparamater untersucht.
Art der Veranstaltung:
Vortrag und Diskussion
Datum/Uhrzeit:
Mittwoch, 09.07.2025 um 20 Uhr
Ort:
PaIB/IfP Berlin,
Hauptstraße 19,
10827 Berlin-Schöneberg
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Der Ödipuskomplex ist eines der zentralen Konzepte der Psychoanalyse, der die Entwicklung der menschlichen Sexualität und Identität beschreibt. Dieser ist jedoch nicht der Beginn dieser Entwicklung, sondern hat Vorläufer, die den Verlauf der ödipalen Phase maßgeblich bestimmen. Auch schwule Männer müssen die ödipale Situation meistern, um zu einer gesunden homosexuellen (schwulen) Identität zu finden. In meinem Vortrag wird es hauptsächlich um die ödipale Übergangs-Beziehung gehen. Also um die Beziehung zum primären Objekt, meist die Mutter. Das Primärobjekt unterscheidet sich jedoch vom primären Liebesobjekt, um dessen Findung es dann in der ödipalen Übergangsbeziehung und der ödipalen Phase gehen wird. Vorher verläuft die Entwicklung eines später heterosexuellen und eines später homosexuellen Mannes ungefähr gleich. Dies änderte sich jedoch grundlegend mit dem Beginn der ödipalen Übergangsbeziehung. Ich werde mich dabei vor allem auf das Konzept von Ogden stützen, der die ödipale Übergangsbeziehung als eine wichtige Phase in der Entwicklung der Geschlechtsidentität und vor allem der Objektwahl beschreibt. Hierbei beschränke ich mich auf die Entwicklung später homosexueller (schwuler) Männer. Die ödipale Übergangsbeziehung ist eine Beziehung zwischen dem Kind und einem dritten Objekt, das weder der Mutter noch dem Vater entspricht, sondern eine Mischung aus beiden ist. Verläuft die ödipale Übergangsbeziehung und der ödipale Konflikt ohne schwerwiegende Störungen wird es dem Kind ermöglicht, sich von den elterlichen Objekten zu lösen und seine eigene Sexualität zu entdecken.
Art der Veranstaltung:
Vortrag
Datum/Uhrzeit:
Mittwoch, 11.06.25 um 20 Uhr
Ort:
PaIB/IfP Berlin,
Hauptstraße 19,
10827 Berlin-Schöneberg
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Weitere Informationen (z.B. Link zu Texten oder Medien im auf den Institutswebsiten): /
Zur ödipalen Entwicklung siehe meinen Text: Holler, G. (2023). „Der schwierige Weg vom proto-homosexuellen Jungen zum schwulen Mann. Die normale homosexuelle Entwicklung und ihre Störungen.“ Psyche – Z Psychoanal 77(5): 377-402.
Am 21.Juni 2024 fand in London die Buchvorstellung der von Karin Johanna Zienert-Eilts und Wolfgang Hegener herausgegebenen englischen Ausgabe des Buches über Leben und Werk Herbert Rosenfelds statt: Herbert Rosenfeld – Then and Now. The Significance of His Work for Contemporary Psychoanalysis. In diesem Band sind Beiträge versammelt von Hermann Beland, Irma Brenman Pick, Franco De Masi, Hans-Jürgen Eilts, Claudia Frank, Angela Goyena, Carolin Haas, Angela Rosenfeld, John Steiner, Riccardo Steiner, Nils F. Töpfer, Klaus Wilde sowie von den beiden Herausgebern. Bei der online-Veranstaltung kamen zahlreiche internationale Zeitzeugen zu Wort und schilderten eindrucksvoll ihre persönlichen Erfahrungen mit Herbert Rosenfeld. Dies ist eine wertvolle Ergänzung der Biographie Herbert Rosenfelds. Nach einer Einführung der beiden Herausgeber wird hier die Video-Dokumentation dieser Veranstaltung gezeigt werden.
Art der Veranstaltung:
Videovorführung der Dokumentation der Buchvorstellung in London
Datum/Uhrzeit:
Mittwoch, 07.05.2025 um 20:00 Uhr
Ort:
PaIB/IfP Berlin,
Hauptstraße 19,
10827 Berlin-Schöneberg
Anmeldung über:
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Weitere Informationen:
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Buchbeschreibung und Reviews and Endorsements · Weitere Infos >
Paul Julien Robert setzt sich in seinem Dokumentarfilm „Meine keine Familie“ (93 Min) von 2012 mit seiner Kindheit in der Kommune um den Wiener Aktivisten und umstrittenen Künstler Otto Muehl auseinander, der später wegen Kindesmissbrauchs verurteilt wurde. Die in den 70er Jahren gegründete Aktionsanalytische Organisation (AAO) gründete ihre antiautoritäre Haltung auf die Ablehnung des bürgerlichen Wertesystems, die Auflösung der Kleinfamilie und eine „freie und offene Erfahrung von Sexualität und Kindererziehung“. Nach unserer Beschäftigung mit der autoritären Erziehung im Nationalsozialismus entlang der Geschichte um Johanna Haarer und ihrer Tochter Gertrud wollen wir diskutieren und psychoanalytisch betrachten, anhand welcher Mechanismen und mit welchen Folgen dieser spezielle „Gegenentwurf“ wiederum in Führerkult und Repression endete.
Art der Veranstaltung (Seminar, Vortrag, Gruppe, Workshop, Tagung):
Film und Diskussion
Datum/Uhrzeit:
Freitag 10.01.2025 von 18-20.30Uhr
Ort:
PaIB,
Goerzallee 5, Raum 1,
12207 Berlin
Anmeldung über:
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Aggressionen der Patientinnen und Patienten (Vorwürfe, Beschuldigungen und Entwertungen) und reaktive Aggression auf therapeutischer Seite (Gegenübertragung) werden in der Psychotherapie mit persönlichkeitsgestörten Patientinnen und Patienten fast immer als besonders belastend erlebt. Stützende Therapien vermeiden solche Entwicklungen, ohne sie zu bearbeiten. Sie werden dort eher als „Entgleisung“ des therapeutischen Prozesses verstanden. In der Fokussierung auf genau diesen Prozess soll dagegen in aufdeckenden Therapieformen – wie z.B. in der Übertragungsfokussierten Psychotherapie nach Kernberg (TFP) – gearbeitet werden. So gesehen ist es dann sogar das Ziel der Therapie, dass solche schwierigen, aggressiv getönten Prozesse, die den Patientinnen und Patienten im Alltag ohnehin passieren, auch in der Therapie stattfinden und im hier und jetzt erlebt und bearbeitet werden können. Das bedeutet, dass auf Therapeutenseite die affektive Resonanz auf eine negative und aggressive Übertragung erlebbar (und aushaltbar!) werden muss, damit sie bearbeitbar wird und auf diesem Wege eine strukturelle Veränderung der Persönlichkeit der Patientinnen und Patienten auf den Weg kommen kann. Die Vorstellung kooperierender Ich-Anteile des Therapeuten bzw. der Therapeutin (fühlendes und erlebendes Ich „versus“ Arbeitsich) – in Anlehnung an Sterbas Konstrukt der therapeutischen Ichspaltung – kann dabei helfen, die auf Therapeutenseite hervorgerufene Aggression nicht agieren zu müssen, sondern in einer Deutung (möglichst) technisch neutral zu operationalisieren.
Art der Veranstaltung:
Vortrag
Dozent:
Werner Köpp, Priv. Doz. Dr. med., Jg. 1949, Facharzt für Psychosomatik und Psychotherapie, Psychoanalytiker, Lehranalytiker, Facharzt für Innere Medizin. Tätigkeit in eigener psychoanalytischer Praxis. Lehrbeauftragter u. research fellow an der IPU Berlin. Mitgliedschaften: Institut für Psychotherapie Berlin, DPG, DGPT, DGESS sowie International Society for Transference Focused Psychotherapy (ISTFP). Forschungs- u. Publikationsschwerpunkte: Essstörungen, Persönlichkeitsstörungen, Ausbildungsfragen, Traumforschung, Psychotherapie u. Gesellschaft.
Datum/Uhrzeit:
Mittwoch, 04.12.2024 um 20 Uhr
Ort:
PaIB/IfP Berlin,
Hauptstraße 19,
10827 Berlin-Schöneberg
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Ausgehend von Bions zentralen Text „On Arrogance“ wird über die Analyse mit einer frühtraumatisierten Patientin nachgedacht, die die Verstehensversuche ihrer Analytikerin als ein „catastrophic understanding“ erlebte. Dabei bestand die Übertragungs-Gegenübertragungskonstellation in der beschriebenen Analyse darin, dass die Patientin ihre zentrale Objektphantasie eines obstruktiven Objekts massiv via projektive Identifizierung kommunizieren musste, welches aber in der Analytikerin auf eine Weigerung stieß, zu diesem nicht aufnehmenden Objekt zu werden. Durch das Festhalten der Analytikerin an der vertrauten Idee der Psychoanalyse von Containing und Deuten der projizierten Objektbeziehung, wurde die Analytikerin für die Patientin nicht nur zu einem obstruktiven, sondern auch eindringendem Objekt. Das, was die Analytikerin als normales Verstehen verstand, wurde deshalb von der Patientin zu einem unerträglichen und arroganten „catastrophic understanding“. „Catastrophic understanding“ beschreibt mithin das Dilemma, dass verbale Deutungen von bestimmten Patient:innen als Wiederholung einer frühen Katastrophe erlebt werden. Insofern fordern diese Übertragungskonstellationen heraus, nicht nur das eigene Verstehen, sondern auch die gelernte Technik radikal in Frage zu stellen.
Art der Veranstaltung:
Vortrag
Datum/Uhrzeit:
Mittwoch, 06.11.2024 um 20 Uhr
Ort:
PaIB/IfP Berlin,
Hauptstraße 19,
10827 Berlin-Schöneberg
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Die Veranstaltung richtet sich vor allem an Kolleg*innen, die mit jungen Erwachsenen arbeiten. Deren spezifische Nöte, (fehlende) Ziele und Entwicklungsbarrieren, sowie die Besonderheiten der Behandlungstechnik sollen referiert und diskutiert werden.
Wegen einer kurzen Übung zu Beginn wird um pünktliches Erscheinen gebeten.
Art der Veranstaltung:
Vortrag
Ort:
PaIB/ IfP Berlin,
Hauptstraße 19,
10827 Berlin-Schöneberg
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In einer Ergänzung zu seiner „Selbstdarstellung“ betont Freud 1935: „Frühzeitige Vertiefung in die biblische Geschichte, kaum dass ich die Kunst des Lesens erlernt hatte, hat, wie ich erst sehr viel später erkannte, die Richtung meines Interesses nachhaltig bestimmt“. Und tatsächlich lässt sich zeigen, dass die Jüdische Bibel nicht nur das am häufigsten zitierte Buch in Freuds Werken und Briefen ist, sondern er sein geistiges Leben mit der Bibel begonnen und es auch mit ihr beendet hat – denkt man nämlich an die frühe Lektüre der Philippson-Bibel sowie an den biblischen Stoff, den er in seinem letzten und testamentarischen Buch „Der Mann Moses und die monotheistische Religion“ verarbeitet hat. Der Bedeutung der Jüdischen Bibel für Freuds Leben und Werk soll in diesem Vortrag schlaglichtartig und anhand biographischer Quellen und Materialien nachgegangen werden.
Art der Veranstaltung:
Vortrag
Ort:
PaIB/ IfP Berlin,
Hauptstraße 19,
10827 Berlin-Schöneberg
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Über Träume von niedrig strukturierten Patient:innen liegen vergleichsweise wenig wissenschaftliche Arbeiten vor. Nichtsdestoweniger haben Autor:innen immer wieder auf die bedeutsame Unterscheidung von „klassisch“ neurotischen Träumen und niedrig strukturierten Träumen hingewiesen. Dies gilt vor allem für den klinischen Umgang und den Inhalt, weniger hinsichtlich der Affektregulation innerhalb der Träume. Darüber hinaus ist ein psychoanalytisches Störungsverständnis von Borderline-Persönlichkeitsorganisation typischerweise mit traumatisierenden Objektbeziehungen und beeinträchtigter Affektregulation assoziiert. An der Schnittstelle von empirischer Traum- und Psychotherapie-Prozessforschung untersucht diese Studie deshalb a) Unterscheidet sich die Affektregulierung innerhalb der Träume von Patient:innen mit Borderline- von solchen mit neurotischer Persönlichkeitsorganisation? Und b) Verändern sich die Träume über den Therapieprozess hinweg? Der Forschung bietet sich hier eine spannende Parallele zwischen der Re-Inszenierung früher komplexhafter Beziehungserfahrungen im interaktiven psychotherapeutischen Geschehen einerseits und der Mikrowelt Traum (Moser & Hortig, 2019) anderseits.
Art der Veranstaltung:
Vortrag
Datum / Uhrzeit:
Mittwoch, 05.06.2024 um 20:00 Uhr
Ort:
PaIB/ IfP Berlin,
Hauptstraße 19,
10827 Berlin-Schöneberg
Anmeldung über:
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In diesem Beitrag werden keine neuen Erkenntnisse vorgestellt; vielmehr handelt es sich um den Versuch, verschiedene schon lange bekannte Ansätze, Theorien und Phänomene anzusprechen und miteinander zu verknüpfen, die zum Thema bereits veröffentlicht, aber bisher öffentlich nur wenig rezipiert worden sind. Das Ziel ist die Darstellung einer Synopsis, in der verschiedene Wissenschaftsbereiche zum Thema des psychogenen Todes vorgestellt und aus didaktischen Gründen in einen neuen Zusammenhang gestellt werden.
Dazu gehören mythologische, philosophische und kasuistische Aspekte zur Illustration. Ausserdem werden u.a. historische, transkulturelle, medizinische, evolutionäre, biologische, suggestive, quantendynamische, psychophysikalische, klinische, psychodynamische und spekulative Elemente, Theorien und Beispiele herangezogen, die miteinander interagieren.
Ein zentrales Thema, das nur wenig beachtet wird, besteht darin, dass es den Tod erst nach Eintritt der Heterosexualität in die Evolution gibt (vor ca. 700 Mio. Jahren). Vorher existierte individuelle Sterblichkeit überhaupt nicht, weil es keine Individuen gab. Es gab nur die asexuelle Reproduktion.
Einige der hier beschrieben Bereiche liegen phänomenologisch ausserhalb des traditionellen Wissenschaftsverständnisses, weil sie nicht gemessen werden können; diese können noch nicht erklärt, sondern bisher nur beschrieben werden.
Das Ziel ist die dialektische Verbindung, damit ein neuer Ansatz zum Verständnis erfolgen kann. Ein Anspruch auf Systematik oder Vollständigkeit wird nicht erhoben. Der psychogene Tod soll hierdurch phänomenologisch als Realität neu verstanden werden. Der Beitrag ist ergebnisoffen und soll informieren.
Art der Veranstaltung:
Vortrag
Datum / Uhrzeit:
Montag, 09. Oktober 2023 um 20.00 Uhr
Ort:
PaIB/ IfP Berlin,
Hauptstraße 19,
10827 Berlin-Schöneberg, großer Raum
Anmeldung über:
https://reimer-hinrichs.de/
Weitere Informationen (z.B. Link zu Texten oder Medien im auf den Institutswebsiten):
www.paib-dpg.de
www.ifp-berlin.de
Ort:
International Psychoanalytic University (IPU),
Haus 3, EG Raum b-03,
Stromstraße 2 – 3,
10555 Berlin
Ort:
International Psychoanalytic University (IPU),
Haus 3, EG Raum b-04,
Stromstraße 2 – 3,
10555 Berlin
Ort:
International Psychoanalytic University (IPU),
Haus 3, EG Raum b-03,
Stromstraße 2 – 3,
10555 Berlin
Ort:
International Psychoanalytic University (IPU),
Haus 3, EG Raum b-02,
Stromstraße 2 – 3,
10555 Berlin
Vorlesung / Vortrag
Im Dokumentarfilm des BR gewährt Gertrud Haarer Einblick in ihre Kindheit und ihre Auseinandersetzung mit ihrer Mutter, Johanna Haarer – eine Ärztin, die mit ihren Erziehungsratgebern im Dienste des Nationalsozialismus berühmt wurde.
Weitere Infos zu PaIB > Kontakt >
Ort der Veranstaltung:
IFP
Goerzallee 5
Raum 1
12207 Berlin
Psychologische Umschreibung des Dumheitsbegriffs mit Akzentuierung der Dummheit in der Psychotherapie
Moderation: Ferişde Ekşi
Ort der Veranstaltung:
PaIB im IFP
Raum 1
Goerzallee 5
12207 Berlin