In bewährter Weise wird ein Vortrag das Tagungsthema aus der Perspektive der teilnehmende Säuglingsbeobachtung bearbeiten. Dem folgen die Kleingruppenarbeit mit Protokollen der Säuglingsbeobachtung in drei Sitzungen und eine abschließende Diskussion im Plenum. Die Tagung bietet Gruppen für Interessierte, Erfahrene sowie Supervidierende der Beobachtungsgruppen an.
Ausgehend von Winnicotts Hypothese, dass durch die primären Objektbeziehungen des Babys mit Mutter (Vater, Elternpaar) die Welt noch einmal für das Kind erschaffen wird, vermuten wir, dass in diesem Entwicklungsraum zugleich die innere Welt des Kindes seine Selbstwahrnehmung und –kohärenz entstehen. Was davon lässt sich entlang der 1–2-jährigen teilnehmenden Beobachtung
erkennen?
Art der Veranstaltung:
Tagung zum Thema: Der Primäre Entwicklungsraum
Datum / Uhrzeit:
Freitag und Samstag, 20. und 21.9.24
Ort:
IAKJP
Dönhoffstr. 39,
10318 Berlin-Karlshorst
Anmeldung erforderlich:
Sekretariat IAKJP Frau Landwehr
Anmeldung über Tel.: 030 21230654
Anmeldung per E-Mail >
sekretariat@iakjp.de
Kennwort: Kennwort : Tagung
Weitere Informationen über www.esther-bick-institut.de, dort kann auch das Tagungsprogramm angefordert werden.
Seminar von 10.00–17.15 Uhr
Supervision in der Gruppe: Es werden zwei Fälle einer analytischen Kinder- oder Jugendlichenpsychotherapie vorgestellt und mit Hilfe der Gruppe und der Supervisorin vertieft. Es wird die Methode des „Gedanken miteinander verwebens“ (weaving thoughts) nach Norman/Salomonsson angewandt.
Kosten für das gesamte Arbeitswochenende (Vortrag Freitag):
Gäste: 60,- €
Kandidat*innen: 40,-€
Anmeldung:
Sekretariat IAKJP Frau Landwehr
Tel: 030 2123 0654
Mail: kinderanalyt.inst@gmx.de
Weitere Infos IAKJP ESTHER BICK >
Ort der Veranstaltung:
Dönhoffstr. 39, 10318 Berlin-Karlshorst
Findet über Zoom statt
Vortrag als Einleitung für das Seminar am Samstag, den 21.01.2023
Kosten 20,- €
Anmeldung:
Sekretariat IAKJP Frau Landwehr
Tel.: 030 2123 0654
Mail: kinderanalyt.inst@gmx.de
Weitere Infos IAKJP ESTHER BICK >
Ort der Veranstaltung:
IAKJP ESTHER BICK
Dönhoffstr. 39
10318 Berlin-Karlshorst
Findet über Zoom statt
Seminar
Aus gegebenem Anlass: Krieg, Tod und Trauer bei Kindern in dem Film: „Verbotene Spiele“, René Clément (1952)
Was ist der Tod? „…in ein Loch…hopp…wie ein Hund…“ klärt der 9-jährige Michel die 6-jährige Paulette, die im Krieg ihre beiden Eltern verloren hat, auf. 1940 in der Atmosphäre des 2. Weltkriegs spielen die beiden Kinder das Spiel, „töten und begraben“, und zwar mit der gleichen mörderischen Energie, wie sie sie bei den Erwachsenen in ihrem tagtäglichen Umfeld beobachten.
Kosten: 26,-€
Anmeldung:
Sekretariat IAKJP Frau Landwehr
Tel: 030 2123 0654
Mail: kinderanalyt.inst@gmx.de
Weitere Infos zu IAKJP ESTHER BICK >
Ort der Veranstaltung:
IAKJP ESTHER BICK
Dönhoffstr. 39
10318 Berlin-Karlshorst
evtl. über Zoom!
Seminar von 10.00–15.00 Uhr
„Dies ist ein Versuch, eine persönliche Darstellung von Melanie Kleins Auffassung der depressiven Position zu geben. […] Was mich veranlaßte, ihren Beitrag näher zu studieren, war der Wert, den er für mich in meiner Arbeit mit Kindern hatte.“ (Winnicott 1954)
So eröffnet Winnicott 1954 vor der British Psychoanalytical Society einen Vortrag über die depressive Position. In dieser Arbeit, in der Winnicott sich explizit mit dem Klein’schen Konzept auseinandersetzt, hebt er die Bedeutung der depressiven Position als Errungenschaft in der normalen Entwicklung hervor.
Wir wollen anhand der Lektüre unsere im Wintersemester 21/22 begonnene Seminarreihe und die Spurensuche, woher die Ideen Winnicotts stammen, fortsetzen.
Literatur:
D.W. Winnicott (1954): Die depressive Position in der normalen emotionalen Entwicklung
M. Klein (1940): Die Trauer und ihre Beziehung zu manisch-depressiven Zuständen
Kosten:
für Gäste 50,-€
für Studierende die Hälfte
Anmeldung:
Sekretariat IAKJP Frau Landwehr
Tel: 030 2123 0654
Mail: kinderanalyt.inst@gmx.de
Ort der Veranstaltung:
IAKJP ESTHER BICK
Dönhoffstr. 39
10318 Berlin-Karlshorst
Seminar von 10:00 – 15:30 Uhr
Der Übergang von der paranoid-schizoiden zur depressiven Position im Behandlungsprozess
Kapitel 3: Auf der „Schwelle zur depressiven Position“ ist der Patient vom Analytiker abhängig und beginnt diese Abhängigkeit fortschreitend anzuerkennen. Meltzer beschreibt einen Prozess, in dem der Patient die Abhängigkeit vom Analytiker nicht vertrauensvoll annimmt. Im Gegenteil taucht Misstrauen auf bezüglich der Eignung des Analytikers. Misstrauen auf dem Boden der Verneinung, dass man nie ein Bedürfnis nach einem Objekt hat, von dem man sich abhängig fühlt. Von einer „ICH brauche Dich“ – Haltung schreitet die Übertragung enttäuschender weise zu einer „DU bist nicht was ich brauche“ – Einstellung weiter.
Die Literatur wird außerdem traditionsgemäß an Hand eines Stundenprotokolls aus der psychoanalytischen Behandlung eines Kindes diskutiert. Die Literaturkenntnis setzen wir voraus.
Gebühr: Aus- und Weiterbildungsteilnehmer des IAKJP: frei / Instituts-Mitglieder: frei / Gäste: Anmeldung erbeten im Sekretariat, 50,-
Als Präsenzveranstaltung geplant
Weitere Infos zu IAKJP – Esther Bick > Kontakt >
Ort der Veranstaltung:
IAKJP – Esther Bick
Dönhoffstr.39
10318 Berlin