als Begleiterscheinungen von gesellschaftlichen Transformationsprozessen in unseren psychoanalytischen Behandlungen
Im Vortrag wird den Ursachen und dem Verdrängten, die das wiedervereinigte Deutschland für viele Menschen im Osten, aber auch im Westen mit sich brachte nachgegangen. Über die Auswirkungen der Transformationszeit der 90er Jahre im Osten Deutschlands wird oft geschwiegen. Das hat bei vielen Menschen, die im Osten geboren wurden, ein Gefühl der Scham, Ostdeutsche zu sein, zurückgelassen. Um die unzähligen Wunden zu heilen, die das Ende der DDR mit dem Untergang des eigenen bisherigen Lebens mit sich gebracht hat, blieb individuell und gesellschaftlich kaum Zeit. Stattdessen haben sich Neid und Ressentiments im Lauf der letzten Jahre verstärkt, was zum Erstarken extremistischer Parteien geführt hat. An Hand eines Fallbeispiels wird im Vortrag deutlich, wie sich diese gesellschaftlichen Entwicklungen auch in psychoanalytischen Behandlungen wiederfinden und nicht unabhängig von unserer historischen Entwicklung gesehen werden können.
Maria Johne ist Diplompsychologin und als Psychoanalytikerin, Kinder- und Jugendlichenanalytikerin und Gruppenanalytikerin niedergelassen in eigener Praxis in Leipzig. Sie ist als Lehr- und Kontrollanalytikerin der Deutschen Psychoanalytischen Vereinigung (DPV) tätig. Von 2017-2019 war sie Vorsitzende der DPV. Seit 2021 ist sie Vorsitzende der Stiftung der DPV und seit 2024 stellv. Vorsitzende des Therese-Benedek-Institutes in Leipzig. Forschungsschwerpunkte: Psychoanalyse und Politik, sowie transgenerationale Traumatisierungen in Folge der NS-Diktatur und der kommunistischen Diktatur in der DDR
Moderation
Inge Kley
Art der Veranstaltung
Vortrag und Diskussion
Anmeldung:
nicht erforderlich
Zertifizierung beantragt. Kostenfrei.
Ort:
Helgoländer Ufer 5,
10557 Berlin Tiergarten
Ausgehend vom psychoanalytischen Traumadiskurs wird anknüpfend an Winnicott und Oliner als Traumafolge ein fragiler Realitätsbezug postuliert. Dieser kommt in der Inszenierung eines permanenten Überlebenskampfes zum Ausdruck, in dem omnisziente, omnipräsente und omnipotente Formen narzisstischer Abwehr eine zentrale Rolle spielen.
Der Vortrag schließt mit behandlungstechnischen Überlegungen.
Jörg Frommer, Prof. Dr., M.A.. Psychoanalytiker und Lehranalytiker (DPG, IPV) in eigener Praxis. 1996 Gründer des Lehrstuhls für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie an der Universität Magdeburg, bis 2021 Direktor der gleichnamigen Universitätsklinik. Initiator des vom Ostbeauftragten der Bundesregierung 2021-2025 finanzierten Forschungsverbunds zu den gesundheitlichen Langzeitfolgen von SED-Unrecht. Aktuelle Forschungsthemen: Psychoanalytische Praxeologie, politische Traumatisierung im Kontext deutscher Geschichte.
Fortbildungspunkte sind beantragt
Moderation
Dr. Karl-Heinz Bomberg
Art der Veranstaltung
Vortrag und Diskussion
Anmeldung:
nicht erforderlich
Zertifizierung beantragt. Kostenfrei.
Ort:
APB,
Schützenstraße 8,
10117 Berlin
Anorektisches Verhalten kann für die Betroffenen lebensbedrohliche Konsequenzen bis hin zum Tod haben. Vor diesem Hintergrund ist es für die psychotherapeutische Praxis von zentraler Bedeutung, das komplexe Bedingungsgefüge der Störung in seiner Vielschichtigkeit zu erfassen. Neben medizinischen Besonderheiten und Folgeerscheinungen sind dabei auch kulturelle und gesellschaftliche Einflussfaktoren sowie spezifische Übertragungs- und Gegenübertragungsdynamiken relevant. Der Vortrag eröffnet einen psychodynamischen/ psychoanalytischen Zugang zur Entstehung und Behandlung der Anorexia nervosa bei Frauen. Vorgestellt werden zentrale psychodynamische Konzepte sowie Überlegungen zu behandlungstechnischen Herausforderungen und Interventionsmöglichkeiten, die praxisnah veranschaulicht werden.
Art der Veranstaltung:
Vortrag
Datum/Uhrzeit:
Mittwoch, 30.09.2026 um 20 Uhr
Ort:
PaIB/IfP Berlin,
Hauptstraße 19,
10827 Berlin-Schöneberg
Anmeldung über:
Anmeldung per E-Mail >
Weitere Informationen:
Weitere Infos >
Online-Dating ist heute die meistgewählte Option der PartnerInnensuche. Neben den erweiterten Möglichkeiten, jemanden zu finden, den man sonst nie getroffen hätte, birgt es auch Risiken der Selbstwertminderung, der Sucht und des Drucks permanenter Selbstoptimierung, um zu den begehrten Objekten zu gehören und der Multiplikation von Hass und Verachtung im Netz. Der Vortrag beleuchtet anhand von Fallvignetten diese Gefahren und bettet sie ein in den Kontext von kultureller Entwicklung und gesellschaftlich verschärfter Polarisierung.
Moderation:
Franziska Hoff
Art der Veranstaltung:
Öffentlicher Vortrag
Anmeldung:
nicht erforderlich
Zertifizierung beantragt. Kostenfrei.
Ort:
Pariser Str. 44, 10707 Berlin Wilmersdorf
„Es bedarf eines Anderen, um sich selbst zu erfahren“, (Bohleber, 2004). Aber wer und wie ist dieser konkrete Andere? Und wie muss sie*er* sein, damit dieses Erfahren für Analysand*innen im besten Sinne heilsam ist? Die intersubjektive Wende in der Psychoanalyse hat die Beziehung zwischen zwei Subjekten zentral gestellt. Während das Subjekt des*der* Analysand*in seit jeher genauestens beforscht wird, bleibt das Subjekt des*der* Analytiker*in auffallend unbeleuchtet. Dieser Leerstelle gilt mein Interesse: Welchen Einfluss hat die Subjektivität des*der* Analytiker*in auf den psychoanalytischen Prozess?
Moderation:
Monika Englisch
Art der Veranstaltung:
Öffentlicher Vortrag
Anmeldung:
nicht erforderlich
Zertifizierung beantragt. Kostenfrei.
Ort:
Pariser Str. 44, 10707 Berlin Wilmersdorf
Assoziationen zu Deutschland 36 Jahre nach der Vereinigung
Anhand von Assoziationen zu einem Ost/West-Traum der Autorin werden verschiedene Facetten des gegenwärtigen Standes der deutschen Vereinigung aufgeblättert. Die unterschiedlichen Alltagskulturen beider Seiten, die ab 1989 aufeinandertrafen, werden in ihrer Entwicklung angesehen. Dabei wird besonders auf die Verschiedenheit der Biographien der 68er Generation in Ost und West eingegangen. Des Weiteren wird die Trauer über den Verlust der DDR beschrieben als eine Trauer über den Verlust einer zwiespältigen Heimat und von Utopie, aber auch als eine Trauer über nichtgelebte Möglichkeiten. Hat die Westseite auch etwas zu betrauern?
Diplom-Psychologin, Psychoanalytikerin, in den 70er und 80er Jahren Mitglied verschiedener oppositioneller Gruppen in der DDR, 1989 Mitglied im Neuen Forum
Publizistisch tätig seit 1991 zu den psychosozialen Prozessen der deutschen Vereinigung
Auswahl: „Bleiben will ich, wo ich nie gewesen bin“- Versuch über ostdeutsche Identitäten. Psychosozial, 2009
„Wut schlägt Scham: 1989 und die AfD“, Blätter für deutsche und internationale Politik 10/2019
“Heimat: ersehnt und umkämpft“, ebendort 11/2024
Anmeldung über:
Anmeldung per E-Mail >
Moderation
Vera Rüster
Art der Veranstaltung
Vortrag und Diskussion
Anmeldung:
nicht erforderlich
Zertifizierung beantragt. Kostenfrei.
Ort:
Helgoländer Ufer 5,
10557 Berlin Tiergarten
Angesichts der wechselseitigen Bezogenheit von Seelenleben und Lebenswelt wird der Versuch gemacht, mit Hilfe einer relationalen Psychoanalyse jenen soziokulturellen und psychosozialen Strukturwandel zu verstehen, der sich in den demokratischen Gesellschaften des Westens mit fortschreitender Globalisierung und Medialisierung beschleunigt. Im Zentrum steht die zeitdiagnostische These vom „entfesselten Selbst“, die auch meinem gleichnamigen Buch zugrunde liegt und einen gegenwartstypischen Sozialcharakter beschreibt, der zwischen Befreiung und Enthemmung changiert: Einerseits begrüßenswert, weil von den psychischen Zwängen früherer Charakterformationen emanzipiert, trägt er andererseits mit seiner Neigung zu selbstgerechtem und rücksichtslosem Sozialverhalten zur Entzivilisierung bei.
Moderation:
Kai Rugenstein
Art der Veranstaltung:
Öffentlicher Vortrag
Anmeldung:
nicht erforderlich
Zertifizierung beantragt. Kostenfrei.
Ort:
Pariser Str. 44, 10707 Berlin Wilmersdorf
Eine Veranstaltung der DPG-AG am BIPP
Der Vortrag untersucht, wie die Nutzung von Smartphones die psychische Entwicklung von Kindern und Jugendlichen beeinflusst — aus einer neuropsychoanalytischen Perspektive. Im Zentrum steht die Frage, wie digitale Medien emotionale Bedürfnisse, Bindungsprozesse und Selbstregulation verändern. Smartphones fungieren dabei nicht nur als technische Geräte, sondern als psychodynamisch wirksame Objekte, die affektive Spannungen reduzieren, Beziehungen scheinbar ersetzen und Entwicklungsaufgaben unterlaufen. Die Kombination aus neurobiologischen Grundlagen (insbesondere Panksepps primären Emotionssystemen) und psychoanalytischen Konzepten zeigt, wie exzessive Smartphone-Nutzung psychische Störungen begünstigen kann, weil sie echte emotionale Erfahrungen durch digitale Ersatzbefriedigungen ersetzt.
Art der Veranstaltung:
Vortrag
Datum/Uhrzeit:
02.12.2026 20 Uhr
Ort:
PaIB/IfP Berlin,
Hauptstraße 19,
10827 Berlin-Schöneberg
Anmeldung über:
Anmeldung per E-Mail >
Weitere Informationen:
Weitere Infos >
Der Soziologe und Autor Steffen Mau, dessen Arbeiten zu sozialer Ungleichheit, gesellschaftlicher Polarisierung und den langfristigen Folgen der deutschen Transformationsgeschichte die öffentliche Debatte aktuell maßgeblich prägen, hält einen Vortrag zu seiner aktuellen Forschung. Dieser Vortrag bildet einen Ausgangspunkt für ein Gespräch zwischen Soziologie und Psychoanalyse. Fragen gegenwärtiger gesellschaftlicher Konflikte sollen hinsichtlich von Analysen der sogenannten gesellschaftlichen Mitte und ihrer „Extreme“ diskutiert werden, auch um ein Verständnis von aktuellen Spaltungs- aber auch Kohäsionsprozessen zu ermöglichen.
Steffen Mau, Soziologe und Professor für Makrosoziologie am Institut für Sozialwissenschaften der Humboldt-Universität zu Berlin. Mau gehört seit 2021 zum Sachverständigenrat für Integration und Migration. Seit dem 1. Oktober 2025 ist er Direktor des Max-Planck-Instituts zur Erforschung multireligiöser und multiethnischer Gesellschaften.
Fortbildungspunkte sind beantragt.
Moderation
Carolin Hansen und Clemens Krauss
Art der Veranstaltung
Vortrag und Diskussion
Anmeldung:
nicht erforderlich
Zertifizierung beantragt. Kostenfrei.
Ort:
APB,
Schützenstraße 8,
10117 Berlin
Der Einfluss von Geschwistererfahrungen auf das psychische Erleben fand in der Psychoanalyse lange Zeit nur wenig Beachtung. Ausgehend von entwicklungspsychologischen und objekttheoretischen Überlegungen geht der Vortrag der Frage nach, welche psychodynamischen Konflikte aus dem gemeinsamen Aufwachsen mit Geschwistern entstehen können und welche klinischen Folgen konfliktbelastete Geschwisterbeziehungen nach sich ziehen. Der Blick seitwärts auf geschwisterliche Erfahrungen kann das Verständnis psychischer Störungen erweitern und psychotherapeutische Prozesse vertiefen.
Moderation:
Angelika Heußer
Art der Veranstaltung:
Öffentlicher Vortrag
Anmeldung:
nicht erforderlich
Zertifizierung beantragt. Kostenfrei.
Ort:
Pariser Str. 44, 10707 Berlin Wilmersdorf
Über Versuche, mit Sicherheit Unsicherheit herzustellen
„…und was soll ich jetzt machen?“ „…und was ist nun das Richtige?“ „…aber jetzt ist es zu spät.“ Solche Äußerungen von Analysepatient: innen gehören zu jenen Eindeutigkeitsformeln, denen ich meinen Vortrag widmen möchte. Sie suggerieren, dass es in einer Situation nur eine Möglichkeit des Verstehens und Handelns gibt und den einen richtigen Moment dafür. In meinem Vortrag werde ich den individuellen wie auch den gesellschaftlichen Strukturdynamiken solcher Situationsdeutungen nachgehen und sie mit Erklärungsmodellen aus der Philosophie, politischen Theorie, sowie der Kultur- und Gesellschaftstheorie verbinden. Typisierend möchte ich dabei verschiedene Grundmodelle herausarbeiten wie etwa: den richtigen Gedanken, die richtige Handlung, den richtigen Moment und das richtige Objekt. Paradoxerweise zeigt sich in diesem Streben nach etwas absolut Richtigem gerade auf etwas Falsches: die Perversion eines imperativen Strebens, das Sicherheit will und Unsicherheit schafft. Der dahinterliegende Anspruch auf absolute Sicherheit verleugnet Unsicherheit und Mehrdeutigkeit und führt zu einer falschen Vorstellung von Sicherheit und folglich einem Anwachsen von Unsicherheit. Es scheint, als ginge es darum, mit Sicherheit Unsicherheit zu erzeugen.
Dr. phil. Angelika Ebrecht-Laermann, Psychologische Psychotherapeutin, Psychoanalytikerin (DPV/IPA/DGPT), niedergelassen in eigener Praxis in Berlin, Supervisorin und Lehranalytikerin am BPI (Karl-Abraham-Institut). Germanistin, promovierte Psychologin und habilitierte Politikwissenschaftlerin; langjährig tätig in universitärer Forschung und Lehre sowie als externe Psychotherapeutin im Berliner Strafvollzug und als Sachverständige Prognosegutachterin für Verkehrs- und Strafrecht. Mitglied im Editorial Board des International Journal of Psychoanalysis, ehemals Mitherausgeberin im Jahrbuch der Psychoanalyse, Veröffentlichungen zu Themen der klinischen Psychoanalyse sowie zur Sozialpsychologie und Kulturtheorie.
Moderation
Benedikt Salfeld
Art der Veranstaltung
Vortrag und Diskussion
Anmeldung:
nicht erforderlich
Zertifizierung beantragt. Kostenfrei.
Ort:
Helgoländer Ufer 5,
10557 Berlin Tiergarten
Wie psychoanalytisches Verstehen hilfreich und wirksam ist in Politik und gesellschaftlichen Diskursen – und wie wir immer wieder hilfreich scheitern
Angesiedelt in aufgewühlten und aufwühlenden Zeiten soll in diesem Vortrag über die inneren Bewegungen nachgedacht und in „slow motion“/Zeitlupe beschrieben werden, wie wir komplexe gesellschaftliche und politische Situationen erleben und auf sie reagieren. Die Psychoanalyse mit ihrer Kernkompetenz der Beschreibung und Nutzung emotionaler Prozesse als Fundament des Verstehens von teilweise undurchsichtigen, teilweise schwer hinnehmbaren Prozessen bietet (Selbst-)Erkenntnis und Hinweise auf Psychodynamiken in Gruppen und im Subjekt. Und dann ist da noch die Sorge darum, dass wir womöglich trotz des Verstehens nicht wirksam werden können. Worin liegt also das Wirksamwerden?
Dr. Gisela Zemsch, Psychologische Psychotherapeutin, Psychoanalytikerin (DPG, IPV, DGPT?). Dozentin, Supervisorin und Lehranalytikerin im Institut für Psychoanalyse (DPG) Nürnberg Regensburg, derzeit Leiterin der dortigen DPG-AG. Niedergelassen in eigener Praxis in Nürnberg. Von 2017 bis 2023 Leitung des IPV-AZ in der DPG. Seit 2011 Mitglied der AG „Marktplatz Psychoanalyse“, inzwischen AG „Psychoanalyse in der Gesellschaft“ Forschung zum Thema „Psychoanalytische Ausbildungssupervision“ und der Beziehung zwischen Supervisor: in und Supervisand: in in der institutionellen Ausbildung. Derzeit Forschungsprojekt zusammen mit B. Brosig (DPV): “Von der Graduierung zur aktiven Mitgliedschaft in DPG und DPV“. Letzte Veröffentlichung: Grünewald-Zemsch, G. (2021): Supervision in der psychoanalytischen Ausbildung nach Eitingon Geschichte – Kontroversen – Entwicklungslinien. in: Hermanns, L.M., Bouville, V., Wagner, C. (Hrsg.): Ein Jahrhundert psychoanalytische Ausbildung. Einblicke in internationale Entwicklungen. Gießen, Psychosozial-Verlag. S.153-172
Moderation
Cornelie von Essen
Art der Veranstaltung
Vortrag und Diskussion
Anmeldung:
nicht erforderlich
Zertifizierung beantragt. Kostenfrei.
Ort:
Helgoländer Ufer 5,
10557 Berlin Tiergarten
Idee
Wir wollen mit den Gruppenanalytischen Selbsterfahrungstagen die Möglichkeit schaffen, kreatives Potenzial der Gruppenanalyse im Berliner Institut für Gruppenanalyse (BIG) kennenzulernen. Psychotherapeut*innen, Ausbildungskandidat*innen und Studierende, die sich für Gruppenselbsterfahrung interessieren und sich einen ersten Eindruck verschaffen wollen, »wie Gruppe geht«, sind herzlich willkommen. Gerne begrüßen wir in unseren offenen Gruppen auch praxiserfahrene Gruppenleiter*innen und Gruppenanalytiker*innen, die neugierig sind, sich im Setting von Kleingruppe, Großgruppe und Social Dreaming selbst zu begegnen und in Kontakt mit Kolleginnen und Kollegen zu kommen. Diejenigen, die gerade Theorieseminare besuchen oder bereits in der Praxisphase ihrer Gruppenweiterbildung sind, können ebenfalls an den offenen Gruppen teilnehmen.
Für alle Mitglieder von Selbsterfahrungsgruppen unseres Instituts (GSE)
ist die Teilnahme an den jährlichen Selbsterfahrungstagen des BIG verbindlicher Bestandteil der Weiterbildung.
Es ist unser Ziel, das BIG als Raum für persönliche Begegnung in der gruppenanalytischen Gruppe wie auch im persönlichen Kontakt jenseits der Gruppensitzungen erfahrbar werden zu lassen. Wir möchten den Austausch fördern zwischen allen, die gemeinsam das Berliner Institut für Gruppenanalyse bilden, und diejenigen dazu einladen, die sich interessieren und womöglich zukünftig dazugehören.
Vorgehensweise
Wir arbeiten im Klein- und Großgruppensetting in der Tradition der Gruppenanalyse nach S.H. Foulkes und mit der von der Gruppenanalyse adaptierten Methode Social Dreaming. Die Kleingruppen treffen sich von Mittwoch bis Samstag sechsmal, dazu kommen vier Großgruppen und drei Social-Dreaming-Sitzungen.
14.30 – 15.00 Uhr Begrüßung
15.00 – 16.30 Uhr Großgruppe
17.00 – 18.30 Uhr Kleingruppe
09.00 – 10.30 Uhr Social Dreaming
11.00 – 12.30 Uhr Kleingruppe
14.00 – 15.30 Uhr Kleingruppe
16.00 – 17.30 Uhr Großgruppe
09.00 – 10.30 Uhr Social Dreaming
11.00 – 12.30 Uhr Kleingruppe
14.00 – 15.30 Uhr Kleingruppe
16.00 – 17.30 Uhr Großgruppe
anschließend FEIER-Abend
09.00 – 10.30 Uhr Social Dreaming
11.00 – 12.30 Uhr Kleingruppe
13.15 – 14.45 Uhr Großgruppe
14.45 – 15.00 Uhr Verabschiedung
Leitungsteam
Dipl.-Psych. Kathrin Albert / Dr. med. Stephan Alder / Dr. med. Klaus Augustin / Dipl.-Psych. Beate Cohrs / Dipl.-Psych. Phillip Denzin / Dr. med. Hanna Göhler / Dr. med. Frank Horzetzky / Dr. rer. nat. Kurt Husemann / Dipl.-Psych. Harald Küster / Dr. phil. Dipl.-Psych. Daina Langner / Dipl.-Psych. Anne Mauritz / Dr. phil. Thomas Munder / Dr. med. Robert Ohlrich / Dipl.-Med. Mariola Pawlowska-Kocela / Dipl.-Psych. Nina Scherg / Dipl.-Psych. Markus Schirpke / Dipl.-Päd. Franziska Schöpfer / Annette Schulz / Ulrike Schwarz / Katrin Stumptner / Dr. phil. Dipl.-Psych. Aleš Vapenka / Dr. med. Frank Zölß-Pöhm
Für aktive Weiterbildungsteilnehmer*innen des BIG:
725 €
Für alle anderen:
795 € bei Zahlungseingang bis zum 12.12.2026 (Frühbuchungspreis)
895 € bei Zahlungseingang ab 13.12.2026
Die Teilnahmegebühr beinhaltet Mineralwasser, Kaffee, Tee in den Pausen und einen Imbiss am Samstagmittag. Am Freitagabend wird ein Raum zum Feiern gestellt.
Stornierungsfristen:
Bis 30.12.2026Rückerstattung (abzüglich Bearbeitungsgebühr 25 Euro)
Ab 31.12.2026 Rückerstattung von 50 % des Betrages
Ab 26.01.2027 Keine Rückerstattung mehr möglich
im Sekretariat des BIG, Nicole Reimer
Vorherige Anmeldung über das Sekretariat erforderlich.
Anmeldung per E-Mail
Anmeldungen sind ab sofort möglich, bitte Mail an: sekretariat@gruppenanalyse-berlin.de
Per Post:
Sekretariat BIG
Rudolfstraße 14
10245 Berlin
Informationen per Telefon:
Anruf +49 30 9700 2456
Veranstaltungsort
Berliner Institut für Gruppenanalyse e. V.
Rudolfstraße 14
10245 Berlin
(Nähe Bahnhof Warschauer Straße)
Die Veranstaltung ist bei der Psychotherapeutenkammer zur Zertifizierung beantragt.
Idee
Wir wollen mit den Gruppenanalytischen Selbsterfahrungstagen die Möglichkeit schaffen, kreatives Potenzial der Gruppenanalyse im Berliner Institut für Gruppenanalyse (BIG) kennenzulernen. Psychotherapeut*innen, Ausbildungskandidat*innen und Studierende, die sich für Gruppenselbsterfahrung interessieren und sich einen ersten Eindruck verschaffen wollen, »wie Gruppe geht«, sind herzlich willkommen. Gerne begrüßen wir in unseren offenen Gruppen auch praxiserfahrene Gruppenleiter*innen und Gruppenanalytiker*innen, die neugierig sind, sich im Setting von Kleingruppe, Großgruppe und Social Dreaming selbst zu begegnen und in Kontakt mit Kolleginnen und Kollegen zu kommen. Diejenigen, die gerade Theorieseminare besuchen oder bereits in der Praxisphase ihrer Gruppenweiterbildung sind, können ebenfalls an den offenen Gruppen teilnehmen.
Für alle Mitglieder von Selbsterfahrungsgruppen unseres Instituts (GSE)
ist die Teilnahme an den jährlichen Selbsterfahrungstagen des BIG verbindlicher Bestandteil der Weiterbildung.
Es ist unser Ziel, das BIG als Raum für persönliche Begegnung in der gruppenanalytischen Gruppe wie auch im persönlichen Kontakt jenseits der Gruppensitzungen erfahrbar werden zu lassen. Wir möchten den Austausch fördern zwischen allen, die gemeinsam das Berliner Institut für Gruppenanalyse bilden, und diejenigen dazu einladen, die sich interessieren und womöglich zukünftig dazugehören.
Vorgehensweise
Wir arbeiten im Klein- und Großgruppensetting in der Tradition der Gruppenanalyse nach S.H. Foulkes und mit der von der Gruppenanalyse adaptierten Methode Social Dreaming. Die Kleingruppen treffen sich von Mittwoch bis Samstag sechsmal, dazu kommen vier Großgruppen und drei Social-Dreaming-Sitzungen.
14.30 – 15.00 Uhr Begrüßung
15.00 – 16.30 Uhr Großgruppe
17.00 – 18.30 Uhr Kleingruppe
09.00 – 10.30 Uhr Social Dreaming
11.00 – 12.30 Uhr Kleingruppe
14.00 – 15.30 Uhr Kleingruppe
16.00 – 17.30 Uhr Großgruppe
09.00 – 10.30 Uhr Social Dreaming
11.00 – 12.30 Uhr Kleingruppe
14.00 – 15.30 Uhr Kleingruppe
16.00 – 17.30 Uhr Großgruppe
anschließend FEIER-Abend
09.00 – 10.30 Uhr Social Dreaming
11.00 – 12.30 Uhr Kleingruppe
13.15 – 14.45 Uhr Großgruppe
14.45 – 15.00 Uhr Verabschiedung
Leitungsteam
Dipl.-Psych. Kathrin Albert / Dr. med. Stephan Alder / Dr. med. Klaus Augustin / Dipl.-Psych. Beate Cohrs / Dipl.-Psych. Phillip Denzin / Dr. med. Hanna Göhler / Dr. med. Frank Horzetzky / Dr. rer. nat. Kurt Husemann / Dipl.-Psych. Harald Küster / Dr. phil. Dipl.-Psych. Daina Langner / Dipl.-Psych. Anne Mauritz / Dr. phil. Thomas Munder / Dr. med. Robert Ohlrich / Dipl.-Med. Mariola Pawlowska-Kocela / Dipl.-Psych. Nina Scherg / Dipl.-Psych. Markus Schirpke / Dipl.-Päd. Franziska Schöpfer / Annette Schulz / Ulrike Schwarz / Katrin Stumptner / Dr. phil. Dipl.-Psych. Aleš Vapenka / Dr. med. Frank Zölß-Pöhm
Für aktive Weiterbildungsteilnehmer*innen des BIG:
725 €
Für alle anderen:
795 € bei Zahlungseingang bis zum 12.12.2026 (Frühbuchungspreis)
895 € bei Zahlungseingang ab 13.12.2026
Die Teilnahmegebühr beinhaltet Mineralwasser, Kaffee, Tee in den Pausen und einen Imbiss am Samstagmittag. Am Freitagabend wird ein Raum zum Feiern gestellt.
Stornierungsfristen:
Bis 30.12.2026Rückerstattung (abzüglich Bearbeitungsgebühr 25 Euro)
Ab 31.12.2026 Rückerstattung von 50 % des Betrages
Ab 26.01.2027 Keine Rückerstattung mehr möglich
im Sekretariat des BIG, Nicole Reimer
Vorherige Anmeldung über das Sekretariat erforderlich.
Anmeldung per E-Mail
Anmeldungen sind ab sofort möglich, bitte Mail an: sekretariat@gruppenanalyse-berlin.de
Per Post:
Sekretariat BIG
Rudolfstraße 14
10245 Berlin
Informationen per Telefon:
Anruf +49 30 9700 2456
Veranstaltungsort
Berliner Institut für Gruppenanalyse e. V.
Rudolfstraße 14
10245 Berlin
(Nähe Bahnhof Warschauer Straße)
Die Veranstaltung ist bei der Psychotherapeutenkammer zur Zertifizierung beantragt.
Idee
Wir wollen mit den Gruppenanalytischen Selbsterfahrungstagen die Möglichkeit schaffen, kreatives Potenzial der Gruppenanalyse im Berliner Institut für Gruppenanalyse (BIG) kennenzulernen. Psychotherapeut*innen, Ausbildungskandidat*innen und Studierende, die sich für Gruppenselbsterfahrung interessieren und sich einen ersten Eindruck verschaffen wollen, »wie Gruppe geht«, sind herzlich willkommen. Gerne begrüßen wir in unseren offenen Gruppen auch praxiserfahrene Gruppenleiter*innen und Gruppenanalytiker*innen, die neugierig sind, sich im Setting von Kleingruppe, Großgruppe und Social Dreaming selbst zu begegnen und in Kontakt mit Kolleginnen und Kollegen zu kommen. Diejenigen, die gerade Theorieseminare besuchen oder bereits in der Praxisphase ihrer Gruppenweiterbildung sind, können ebenfalls an den offenen Gruppen teilnehmen.
Für alle Mitglieder von Selbsterfahrungsgruppen unseres Instituts (GSE)
ist die Teilnahme an den jährlichen Selbsterfahrungstagen des BIG verbindlicher Bestandteil der Weiterbildung.
Es ist unser Ziel, das BIG als Raum für persönliche Begegnung in der gruppenanalytischen Gruppe wie auch im persönlichen Kontakt jenseits der Gruppensitzungen erfahrbar werden zu lassen. Wir möchten den Austausch fördern zwischen allen, die gemeinsam das Berliner Institut für Gruppenanalyse bilden, und diejenigen dazu einladen, die sich interessieren und womöglich zukünftig dazugehören.
Vorgehensweise
Wir arbeiten im Klein- und Großgruppensetting in der Tradition der Gruppenanalyse nach S.H. Foulkes und mit der von der Gruppenanalyse adaptierten Methode Social Dreaming. Die Kleingruppen treffen sich von Mittwoch bis Samstag sechsmal, dazu kommen vier Großgruppen und drei Social-Dreaming-Sitzungen.
14.30 – 15.00 Uhr Begrüßung
15.00 – 16.30 Uhr Großgruppe
17.00 – 18.30 Uhr Kleingruppe
09.00 – 10.30 Uhr Social Dreaming
11.00 – 12.30 Uhr Kleingruppe
14.00 – 15.30 Uhr Kleingruppe
16.00 – 17.30 Uhr Großgruppe
09.00 – 10.30 Uhr Social Dreaming
11.00 – 12.30 Uhr Kleingruppe
14.00 – 15.30 Uhr Kleingruppe
16.00 – 17.30 Uhr Großgruppe
anschließend FEIER-Abend
09.00 – 10.30 Uhr Social Dreaming
11.00 – 12.30 Uhr Kleingruppe
13.15 – 14.45 Uhr Großgruppe
14.45 – 15.00 Uhr Verabschiedung
Leitungsteam
Dipl.-Psych. Kathrin Albert / Dr. med. Stephan Alder / Dr. med. Klaus Augustin / Dipl.-Psych. Beate Cohrs / Dipl.-Psych. Phillip Denzin / Dr. med. Hanna Göhler / Dr. med. Frank Horzetzky / Dr. rer. nat. Kurt Husemann / Dipl.-Psych. Harald Küster / Dr. phil. Dipl.-Psych. Daina Langner / Dipl.-Psych. Anne Mauritz / Dr. phil. Thomas Munder / Dr. med. Robert Ohlrich / Dipl.-Med. Mariola Pawlowska-Kocela / Dipl.-Psych. Nina Scherg / Dipl.-Psych. Markus Schirpke / Dipl.-Päd. Franziska Schöpfer / Annette Schulz / Ulrike Schwarz / Katrin Stumptner / Dr. phil. Dipl.-Psych. Aleš Vapenka / Dr. med. Frank Zölß-Pöhm
Für aktive Weiterbildungsteilnehmer*innen des BIG:
725 €
Für alle anderen:
795 € bei Zahlungseingang bis zum 12.12.2026 (Frühbuchungspreis)
895 € bei Zahlungseingang ab 13.12.2026
Die Teilnahmegebühr beinhaltet Mineralwasser, Kaffee, Tee in den Pausen und einen Imbiss am Samstagmittag. Am Freitagabend wird ein Raum zum Feiern gestellt.
Stornierungsfristen:
Bis 30.12.2026Rückerstattung (abzüglich Bearbeitungsgebühr 25 Euro)
Ab 31.12.2026 Rückerstattung von 50 % des Betrages
Ab 26.01.2027 Keine Rückerstattung mehr möglich
im Sekretariat des BIG, Nicole Reimer
Vorherige Anmeldung über das Sekretariat erforderlich.
Anmeldung per E-Mail
Anmeldungen sind ab sofort möglich, bitte Mail an: sekretariat@gruppenanalyse-berlin.de
Per Post:
Sekretariat BIG
Rudolfstraße 14
10245 Berlin
Informationen per Telefon:
Anruf +49 30 9700 2456
Veranstaltungsort
Berliner Institut für Gruppenanalyse e. V.
Rudolfstraße 14
10245 Berlin
(Nähe Bahnhof Warschauer Straße)
Die Veranstaltung ist bei der Psychotherapeutenkammer zur Zertifizierung beantragt.
Ein Südafrikanischer Künstler „in der Verteidigung der weniger guten Idee“
Der im Südafrika der Apartheid aufgewachsene Künstler William Kentridge sieht die Widersprüche der ihn umgebenden Welt Südafrikas „immer als die Position, aus der heraus meine Kunst entsteht. Eine Art tief im Prozess verankertes Bewusstsein meiner Selbst“. Kunst hat für ihn „eine wichtige polemische und politische Funktion, indem sie die Ungewissheit verteidigt, indem sie alle Formen von Gewissheit in Frage stellt, sei es in autoritärer Politik oder als Gewissheit eines Wissens“. In meinem Vortrag werde ich Einblicke in sein Werk geben, beispielsweise seine Adaption von Büchners Woyceck, die er in einem südafrikanischen Bergbaugebiet ansiedelt, und außerdem Gedanken aus seiner 2017 gehaltenen Sigmund Freud Vorlesung vorstellen, in der er unter dem Titel „In der Verteidigung der weniger guten Idee“ das Atelier des Künstlers mit dem „Raum der Psychoanalyse“ vergleicht – beides Räume, in die vielfältiges zunächst Ungeformtes und Unverbundenes einströmt und dort eine neue Form findet. Räume, in denen Verbindungen geschaffen und Bedeutungen generiert werden. Dabei geht es auch um das Nachdenken über die Idee, dass in diesen Räumen, dem Atelier und dem Raum der Psychoanalyse, das scheinbar „weniger Gute“ und „Wichtige“ eine zentrale Rolle als Katalysator für den künstlerischen bzw. psychoanalytischen Prozess spielt.
Vera Rüster, Psychologische Psychotherapeutin, Psychoanalytikerin (DPG, IPV, DGPT), niedergelassen in freier Praxis in Berlin. Dozentin, Supervisorin und Lehranalytikerin am IPB Berlin. Ausbildung zur Kunsttherapeutin an der New York University. 2009 bis 2018 Mitglied des Übersetzerbeirates der „Internationalen Psychoanalyse“ (Übersetzungsband des „International Journals of Psychoanalysis“, der jährlich im Psychosozial Verlag erscheint). Interessensschwerpunkte: präverbale Welterfahrung und psychoanalytische Ansätze zum Verständnis von Kunst und ästhetischem Empfinden.
Moderation
Bettina Ganse
Art der Veranstaltung
Vortrag und Diskussion
Anmeldung:
nicht erforderlich
Zertifizierung beantragt. Kostenfrei.
Ort:
Helgoländer Ufer 5,
10557 Berlin Tiergarten