Veranstaltungskalender

Freitag
30. Jan. 2026 19.00 Uhr
Arbeitsgemeinschaft für Psychoanalyse und Psychotherapie Berlin e.V. (A.P.B.)
Dr. med Isolde des Vries,
Psychoanalytikerin DGIP; DGPT

Dipl.Psych Veronika Schmidt, Psychoanalytikerin DGPT

Intrapsychische Auswirkungen von Verfolgung und Widerstand während der Nazi-Zeit auf die nachfolgenden Generationen

Der Vortrag stellt das Forschungssetting einer laufenden Studie von psychodynamisch arbeitenden Psychotherapeut:innen in Hamburg sowie erste Ergebnisse anhand von Vignetten aus Interviews verschiedener Generationen vor. Die Mehrgenerationen-Studie untersucht Familien, deren Familienangehörige während des Nationalsozialismus politischen Widerstand geleistet haben. Anhand von halbstrukturierten Interviews wird die Weitergabe von Traumata, aber auch von Haltungen und Werten, über die Zeiten untersucht. Die Auswertung erfolgt auf der Grundlage psychoanalytischer Konzepte mit Hilfe qualitativer Methoden.
Die Idee zu diesem Projekt entstand aus der Gruppe „Kinder des Widerstands“, einer Gruppe von Nachfahren von Menschen, die im nationalsozialistischen Widerstand aktiv waren.

Moderation: Vera Kattermann

Art der Veranstaltung:
öffentlicher Vortrag, Anmeldung nicht erforderlich

Kostenfrei
Zertifizierung wird über die Psychotherapeutenkammer Berlin beantragt

Ort:
APB,
Schützenstraße 8,
10117 Berlin

Anmeldung nicht erforderlich

Weitere Infos über Tel.: 030 28394323

Weitere Infos per E-Mail >

Weitere Infos >

zu sehen ist das Logo der Arbeitsgemeinschaft für Psychoanalyse und Psychotherapie Berlin kurz apb
Freitag
20. Feb. 2026 19.00 Uhr
Arbeitsgemeinschaft für Psychoanalyse und Psychotherapie Berlin e.V. (A.P.B.)
Frau Dr. med. Ursula Volz- Boers

Die sensorisch-intuitive Haltung in der Arbeit mit Körperempfindungen in psychoanalytischen Therapien


Der Körper des Patienten bildet sich in den Körperwahrnehmungen von  Analytikerin und Analytiker ab. Wie kann diese Form sensomotorischer  Resonanz im therapeutischen Prozess die kognitive und emotionale Verfügbarkeit  der Analytiker:innen heilsam ergänzen?  Die dazu angebotene Einführung in die sensorisch-intuitive Haltung wird an dem Fallbeispiel von Julia und ihrer 6-wöchigen Mina illustriert. Der Darstellung der initialen  Arbeit mit Julia und Mina, die sich nicht vom Körper ihrer Mutter nehmen liess, folgt die Vorstellung der Arbeit mit Julias Körperempfindungen in Phasen ihrer Zwangsgedanken zu Minas Tod und zu ihren Vergiftungsängsten durch ihre Mutter und Großmutter.

Dozent*innen: Frau Dr. med. Ursula Volz- Boers
(Sie arbeitet als niedergelassene Ärztin für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie, Psychoanalyse, Gruppentherapie und Bindungsanalyse in ihrer Praxis in Kamp-Lintfort/Niederrhein.  Sie ist Dozentin und Supervisorin in der Psychoanalytischen Arbeitsgemeinschaft Köln-Düsseldorf e.V. (Institut der Deutschen Psychoanalytischen Vereinigung (DPV) in Köln) sowie  in der Internationalen Arbeitsgemeinschaft für Gruppenanalyse (IAG) in Altaussee und ist Ausbilderin in Vorgeburtlicher Beziehungsförderung zwischen Mutter, Kind und Vater (Bindungsanalyse nach nach Hidas & Raffai). Sie publizierte zur Traumabehandlung, zur Psychoanalyse prä- und perinataler Traumatisierung, zur Arbeit mit den Körperempfindungen in Psychoanalysen und zu Vätern in der Bindungsanalyse. )

Moderation: Vera Kattermann

Art der Veranstaltung:
öffentlicher Vortrag, um Anmeldung wird gebeten

Kostenfrei
Zertifizierung wird über die Psychotherapeutenkammer Berlin beantragt

Ort:
APB,
Schützenstraße 8,
10117 Berlin

Anmeldung und weitere Infos über Tel.: 030 28394323

Anmeldung und weitere Infos per E-Mail >

Anmeldung und Weitere Infos >

zu sehen ist das Logo der Arbeitsgemeinschaft für Psychoanalyse und Psychotherapie Berlin kurz apb