Veranstaltungskalender

Mittwoch
03. Dez. 2025 20.00 Uhr
AAI Berlin
(DGIP-und DGPT-Institut)
Thomas Abel

Widerstände in Psychotherapien Formen, Settings und Behandlung

Zoom-Vortragsreihe des AAI Berlin von Thomas Abel

Freud bezeichnete ein Verständnis vom Unbewussten, von Widerstand, Übertragung und Gegenübertragung als die vier Grundpfeiler der Psychoanalyse. Das interessante Phänomen Widerstand beschrieb er erstmals bereits 1892. Worum geht es dabei? PatientInnen begeben sich in eine Psychotherapie, weil sie unter quälenden Symptomen oder Beziehungsproblemen leiden und daran etwas ändern möchten. Gleichzeitig sind Veränderungen vom ersten Schritt an beängstigend: Zum Einem stellen sie das zumeist mühsam gefundene psychische Gleichgewicht in Frage. Zum Anderen liegen viele Abgründe, die auf dem Entwicklungsweg bewältigt werden müssen, noch im Nebel. Deshalb setzen PatientInnen dem therapeutischen Veränderungsprozess von Anfang an diverse Widerstände entgegen. Die Vortragsreihe zeigt auf, was Widerstand in der psychotherapeutischen aber auch somatischen Behandlung bedeutet (Compliance). Die acht Formen des Widerstandes, die die Psychoanalyse unterscheidet, werden ausführlich anhand von Fallvignetten dargestellt. Verdeutlicht wird, warum in psychodynamischen Therapien die Regel gilt: “Widerstandsbearbeitung vor Inhaltsbearbeitung” und warum Behandlungen an einem nicht verstandenen und nicht bearbeiteten Widerstand scheitern können. Die Vortragsreihe richtet sich an approbierte Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten, Aus-und Weiterbildungsteilnehmende, Studierende verschiedener Fächer, aber auch alle an moderner Psychotherapie Interessierte.

Die Vorträge finden kostenfrei mittwochs statt, von 20:00 bis 22:00 Uhr, über Zoom über folgenden Link: https://us02web.zoom.us/j/6549320200?pwd=alRpVnlkQWNYTUdEMXZFa2tPKzJ4QT09

Meeting-ID: 654 932 0200
Kenncode: 06051856 (natürlich Freuds Geburtstag)

Veranstalter:
AAI Berlin (DGIP-und DGPT-Institut)

Zertifizierung durch die Psychotherapeutenkammer Berlin vom 19.5.2025 mit 2 FE pro Abend.
Aus-und Weiterbildungsteilnehmende erhalten Anwesenheitsbescheinigungen.


03.12.2025 Thema
Übertragungswiderstände, Schuld und scham als Über-Ich-und Ich-Ideal-Widerstände, das Altgewohnte als Es-Widerstand


07.01.2026 Thema
Krankheitsgewinne, strukturspezifische Widerstände, Gegenübertragungswiderstände

Referent der Vortragsabende und Autor des 2025 erscheinenden Buches ist Thomas Abel. Er ist psychologischer Psychotherapeut, Psychoanalytiker, Traumatherapeut, Therapist in Transference-Focused Psychotherapy, Gruppenanalytiker, Supervisor und Lehranalytiker (DGPT).
Er hat eine eigene Praxis in Berlin und lehrt als
Dozent an verschiedenen Aus- und Weiterbildungsinstituten.

+49 30 3138736

Anmeldung per E-Mail >

Weitere Infos >

zu sehen ist das Logo von der Alfred Adler Gesellschaft für Individualpsychologie in Berlin, kurz AAI
Mittwoch
07. Jan. 2026 20.00 Uhr
AAI Berlin
(DGIP-und DGPT-Institut)
Thomas Abel

Widerstände in Psychotherapien Formen, Settings und Behandlung

Zoom-Vortragsreihe des AAI Berlin von Thomas Abel

Freud bezeichnete ein Verständnis vom Unbewussten, von Widerstand, Übertragung und Gegenübertragung als die vier Grundpfeiler der Psychoanalyse. Das interessante Phänomen Widerstand beschrieb er erstmals bereits 1892. Worum geht es dabei? PatientInnen begeben sich in eine Psychotherapie, weil sie unter quälenden Symptomen oder Beziehungsproblemen leiden und daran etwas ändern möchten. Gleichzeitig sind Veränderungen vom ersten Schritt an beängstigend: Zum Einem stellen sie das zumeist mühsam gefundene psychische Gleichgewicht in Frage. Zum Anderen liegen viele Abgründe, die auf dem Entwicklungsweg bewältigt werden müssen, noch im Nebel. Deshalb setzen PatientInnen dem therapeutischen Veränderungsprozess von Anfang an diverse Widerstände entgegen. Die Vortragsreihe zeigt auf, was Widerstand in der psychotherapeutischen aber auch somatischen Behandlung bedeutet (Compliance). Die acht Formen des Widerstandes, die die Psychoanalyse unterscheidet, werden ausführlich anhand von Fallvignetten dargestellt. Verdeutlicht wird, warum in psychodynamischen Therapien die Regel gilt: “Widerstandsbearbeitung vor Inhaltsbearbeitung” und warum Behandlungen an einem nicht verstandenen und nicht bearbeiteten Widerstand scheitern können. Die Vortragsreihe richtet sich an approbierte Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten, Aus-und Weiterbildungsteilnehmende, Studierende verschiedener Fächer, aber auch alle an moderner Psychotherapie Interessierte.

Die Vorträge finden kostenfrei mittwochs statt, von 20:00 bis 22:00 Uhr, über Zoom über folgenden Link: https://us02web.zoom.us/j/6549320200?pwd=alRpVnlkQWNYTUdEMXZFa2tPKzJ4QT09

Meeting-ID: 654 932 0200
Kenncode: 06051856 (natürlich Freuds Geburtstag)

Veranstalter:
AAI Berlin (DGIP-und DGPT-Institut)

Zertifizierung durch die Psychotherapeutenkammer Berlin vom 19.5.2025 mit 2 FE pro Abend.
Aus-und Weiterbildungsteilnehmende erhalten Anwesenheitsbescheinigungen.


07.01.2026 Thema
Krankheitsgewinne, strukturspezifische Widerstände, Gegenübertragungswiderstände

Referent der Vortragsabende und Autor des 2025 erscheinenden Buches ist Thomas Abel. Er ist psychologischer Psychotherapeut, Psychoanalytiker, Traumatherapeut, Therapist in Transference-Focused Psychotherapy, Gruppenanalytiker, Supervisor und Lehranalytiker (DGPT).
Er hat eine eigene Praxis in Berlin und lehrt als
Dozent an verschiedenen Aus- und Weiterbildungsinstituten.

+49 30 3138736

Anmeldung per E-Mail >

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zu sehen ist das Logo von der Alfred Adler Gesellschaft für Individualpsychologie in Berlin, kurz AAI
Freitag
30. Jan. 2026 17.40 Uhr
AAI
Prof. Heinz Weiß

»Dynamit in den Taschen‘ –Krieg, Propaganda und Todestrieb bei Sigmund Freud und seinen Nachfolgern«

Liebe Kolleg*innen, Kandidat*innen & Mitstreiter*innen am AAI,
Wir freuen uns sehr, am 30. Januar 2026 Berlin Prof. Heinz Weiß mit dem Vortrag zu
folgendem Thema am AAI begrüßen zu dürfen:

»Dynamit in den Taschen‘ –Krieg, Propaganda und Todestrieb bei Sigmund Freud und seinen Nachfolgern«

Ausgehend von Freuds Arbeit „Zeitgemäßes über Krieg und Tod“ (1915) sowie seinem Briefwechsel mit Albert Einstein „Warum Krieg?“ (1932) werden die wesentlichen Konzeptualisierungen einer GeneraQon von PsychoanalyQkern nachgezeichnet, die persönlich in die Kriegsgeschehnisse des 1. und 2. Weltkrieges involviert waren und die Freuds Analyse destrukQver Prozesse verQeW haben. Abschließend werden neuere Konzepte zum Verständnis pathologischer OrganisaQonen, zu Spaltung und projekQver IdenQfizierung in Gruppenprozessen sowie zur Ideologiebildung und Propaganda vorgestellt.

Veranstalter:
AAI Berlin

Moderaton:
Kristn White

Ort der Veranstaltung:
Räume der St. Canisius (Witzlebenstr. 30 in 14057 Berlin)

Einlass:
ab 17.40 Uhr – Beginn 18 Uhr

Mit herzlichen Grüßen vom Vorstand

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